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Geändert am: 23.09.2026 10:53:46
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SMI freundlich -- DAX leichter -- Asiens Börsen uneinheitlich
Der heimische Aktienmarkt kann am Mittwoch etwas zulegen, während der deutsche Leitindex abwärts tendiert. Die Börsen in Asien weisen zur Wochenmitte unterschiedliche Vorzeichen aus.

SCHWEIZ
Der Schweizer Leitindex zeigt sich am Mittwoch von seiner freundlichen Seite.
So eröffnete der SMI 0,5 Prozent höher bei 14'020 Punkten und bleibt auch anschliessend in der Gewinnzone.
Auch die Nebenwertindizes SPI und SLI ziehen zeitweise moderat an.
Verhaltene Hoffnungen im Nahostkonflikt sowie dadurch gefallene Ölpreise sorgten für Unterstützung. Derweil waren die Vorgaben sowohl aus den USA als auch aus Asien eher gemischt.
Am Rande der UN-Generaldebatte in New York kam am Vortag etwas Bewegung in die diplomatischen Bemühungen um den Nahostkonflikt. Erstmals seit Monaten sind Vertreter der Kriegsparteien USA und Iran wieder zu Verhandlungen zusammengekommen. Derweil präsentiert sich die heutige Agenda eher dünn gefüllt. Auch grosse Konjunkturdaten stehen nicht an. In den Blick der Anleger rückt nun das anstehende Treffen zwischen US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi - hier seien die Erwartungen niedrig, die Chance auf Überraschungen daher hoch, so Börsianer.
Im Blick bleibt die UBS. Der Ständerat zeigt Härte bei den Eigenkapitalregeln für die Grossbank. Sie soll ihre Beteiligungen im Ausland zu 90 Prozent mit hartem Kernkapital unterlegen müssen.
DEUTSCHLAND
Am deutschen Aktienmarkt halten sich die Anleger am Mittwoch zurück.
Zwar startete der DAX 0,57 Prozent fester bei 25'724,13 Punkten, im weiteren Verlauf fällt er aber unter die Nulllinie zurück.
Der deutsche Leitindex konnte seine moderaten Gewinne aus dem frühen Handel damit nicht halten. Lediglich leicht sinkende Ölpreise konnten den DAX damit nicht nachhaltig stützen.Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, bleibt skeptisch: "Auf dem Parkett werden zwei entgegengesetzte Entwicklungen diskutiert: ein neuer Anlauf, den Irankonflikt doch noch diplomatisch zu lösen, und die politische Unsicherheit, die aus den jüngsten Wahlen in Deutschland entstanden ist." Als Resultat bleibe unter dem Strich nur eine Pattsituation zwischen Käufern und Verkäufern.
Die Rally an den internationalen Finanzmärkten mit Rekordhochs anderer grosser Aktienindizes gehe am DAX vorüber, fuhr Stanzl fort und konstatierte. "Der Widerstand bei 25.800 Punkten ist wie ein Deckel auf dem Markt."
Die politische Unsicherheit in Deutschland lässt dem Experten zufolge internationale Anleger derzeit einen grossen Bogen um deutsche Aktien machen. Man fordere Gewissheit, dass die politische Stabilität auf Bundesebene gewahrt bleiben kann, nachdem die regierenden Parteien auf Landesebene herbe Wahlniederlagen erlitten hatten.
WALL STREET
An den US-Börsen war am Dienstag keine einheitliche Richtung auszumachen.
Der Dow Jones drehte nach einer freundlichen Eröffnung im weiteren Verlauf ins Minus und beendete die Sitzung 0,36 Prozent schwächer bei 51'863,69 Punkten.
Der technologielastige NASDAQ Composite konnte seinen anfänglichen Gewinn hingegen ausbauen und schloss 0,45 Prozent stärker bei 27'244,28 Zählern.
Marktbeobachter achteten auf Anzeichen für diplomatische Fortschritte im Nahost-Konflikt sowie auf eine Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Strasse von Hormus, hiess es. Er gehe davon aus, dass Teheran nach den US-Kongresswahlen im November ein Abkommen mit Washington schliessen werde, sagte Präsident Donald Trump in einer Rede vor der UN-Vollversammlung in New York und fügte hinzu, dass derzeit mehr Öl fliesse als jemals zuvor seit Beginn des Krieges.
ASIEN
Die grössten Börsen in Fernost schlagen am Mittwoch unterschiedliche Richtungen ein.
In Tokio fand feiertagsbedingt kein Börsenhandel statt. Zuletzt hatte der Nikkei 225 am Freitag mit einem Plus von 1,38 Prozent bei 65'018,95 Punkten geschlossen.
Der KOSPI in Seoul zieht um 0,90 Prozent auf 7'080,92 Zähler an.
Auf dem chinesischen Festland fällt der Shanghai Composite aktuell (08:52 Uhr) um 0,40 Prozent auf 3'936,14 Zähler.
In Hongkong gibt der Hang Seng 1,04 Prozent auf 24'826,02 Zähler ab.
Händler sprachen von einer abwartenden Haltung vieler Akteure im Hinblick auf das am Donnerstag stattfindende Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Dabei dürfte es um relevante Themen wie Handel, Künstliche Intelligenz, Lieferketten und geopolitische Fragen gehen. Offizielle beider Seiten äusserten sich inzwischen optimistisch zu den Vorbereitungsgesprächen. Zur Vorsicht trug auch bei, dass Chinas Botschafter in den USA die "roten Linien" Pekings bei Fragen zu Taiwan und Menschenrechten betonte.
Tendenziell Rückenwind kam von den sinkenden Ölpreisen. Das entschärfte Inflationssorgen. Auf die Preise drückten zuletzt ein erhöhtes Angebot aus dem Golf und Hoffnungen auf Fortschritte bei den US-Iran-Gesprächen. US-Präsident Trump sagte am Dienstag, US-Vertreter hätten ein "sehr gutes" und produktives Treffen mit iranischen Vertretern abgehalten. Dessen ungeachtet warnte Trump aber wieder einmal, dass er den Iran vernichten könnte, falls es keine Einigung zur Beendigung des Krieges gebe.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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Unternehmensdaten
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Wirtschaftsdaten
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| 23.09.26 | HCOB EMI für Dienstleistungen |
| 23.09.26 | HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes |
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| 23.09.26 | Verbraucherpreisindex (im Jahresvergleich) |
| 23.09.26 | Verbraucherpreisindex |
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| 23.09.26 | S&P Global EMI für das verarbeitende Gewerbe |
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| 23.09.26 | Fed-Mitglied Barr spricht |
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