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| Goldpreis und Ölpreis |
26.06.2026 08:37:31
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Goldpreis unter Druck - vierter Wochenverlust möglich
Der Goldpreis zeigte sich im frühen Freitagshandel stabil, dennoch droht das vierte Monatsminus in Folge. Dieses beläuft sich aktuell auf 5,2 Prozent.
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Jetzt informierenBelastet wird das Edelmetall weiterhin durch einen robusten Dollar sowie den Erwartungen, dass die US-Notenbank die Leitzinsen schneller anheben wird, um die Inflation einzudämmen. Die am gestrigen Donnerstag veröffentlichten Konjunkturdaten zeigten zudem, dass die Inflation in den USA im Mai weiter anzog und erstmals seit drei Jahren wieder die Marke von vier Prozent überschritt. Einen regelrechten Schwächeanfall verzeichnete im Mai der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter. Dieser erlitt mit minus 4,5 Prozent gegenüber dem Vormonat den stärksten Einbruch seit 12 Monaten. Obwohl Gold traditionell als Absicherung gegen Inflation gilt, verliert das Edelmetall in einem Umfeld hoher Zinsen weiterhin an Attraktivität, da es keine laufenden Erträge wie Zinsen oder Dividenden abwirft. Laut FedWatch-Tool der CME Group wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 58 Prozent die erste Zinserhöhung um 25 Basispunkte bereits im September erwartet.
Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.15 Uhr (MESZ) ermässigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 23,20 auf 4.024,40 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Bergab trotz Angriff auf Frachtschiff
Der Ölpreis gab im frühen Freitagshandel deutlich nach und steuert damit auf einen kräftigen Wochenverlust zu. Trotz des Angriffs auf ein Frachtschiff vor der Küste Omans waren nachlassende Sorgen über die Ölversorgung ausschlaggebend, da zuvor mehrere festliegende Tanker die Strasse von Hormus verlassen konnten. Ausserdem nahm der saudische Ölkonzern Saudi Aramco die Verladung von Rohöl am Terminal Ras Tanura am Persischen Golf wieder auf. Dies geht aus Schiffsverfolgungsdaten der LSEG hervor. Die Verladungen waren zuvor nahezu vier Monate lang unterbrochen gewesen. Aktuelle Daten zeigen, dass die Rohöltransporte durch die Strasse von Hormus in dieser Woche auf den höchsten Stand seit Beginn des US-israelischen Konflikts mit dem Iran Ende Februar gestiegen sind. Analysten der ING weisen darauf hin, dass der jüngste Anstieg vor allem darauf zurückzuführen sei, dass zuvor im Persischen Golf festliegende Schiffe die Region verlassen hätten. Die Zahl der neu einlaufenden Schiffe bleibe dagegen vergleichsweise gering. Sobald alle aufgestauten Tanker abgefertigt seien, könnte das Transportvolumen daher wieder zurückgehen. Zusätzliche Unsicherheit entstand durch mehrere Erdbeben in Venezuela am Donnerstag. Erste Untersuchungen ergaben zwar bislang nur geringe Schäden an der umfangreichen Öl-, Gas- und Raffinerieinfrastruktur des Landes, da sich die wichtigsten Fördergebiete, Raffinerien, Pipelines und Exportterminals weit entfernt von den am stärksten betroffenen Regionen befinden. Problem: Stromausfälle könnten die venezolanische Rohölförderung beeinträchtigen. Vor den Erdbeben lag die Produktion bei knapp 1,2 Millionen Barrel pro Tag.
Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 8.15 Uhr (MESZ) ermässigte sich der nächstfällige WTI-Future um 1,20 auf 70,72 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,14 auf 74,36 Dollar zurückfiel.
Redaktion finanzen.ch
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Rohstoffe in diesem Artikel
| Goldpreis | 4’178.39 | 21.04 | 0.51 | |
| Ölpreis (Brent) | 102.46 | -1.07 | -1.03 | |
| Ölpreis (WTI) | 93.25 | 2.83 | 3.13 |
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Dow stabil -- SMI und DAX schliessen tiefer - 25'000-Punkte-Marke fällt -- Nikkei letztlich beflügelt - kein Handel in China und HongkongDer heimische Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag mit Verlusten. Der deutsche Aktienmarkt notierte ebenso im Minus. Der US-Leitindex bewegt sich seitwärts. An den Börsen in Asien waren am Donnerstag erneut positive Vorzeichen zu beobachten.

