| Zweites Quartal |
18.08.2026 03:05:00
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Nach Warren Buffett: Auf diese Aktien setzt Berkshire Hathaway
Zeitenwende bei Berkshire Hathaway: Der Konzern wird erstmals seit Jahren wieder zum Netto-Käufer und baut die Alphabet-Position massiv aus. Welche Titel dem Rotstift zum Opfer fielen.
- Alphabet-Position wird zur drittgrössten Beteiligung im Depot
- Bank of America erneut verkleinert, Constellation Brands komplett verkauft
- Erstmals seit Jahren kauft der Konzern per saldo mehr Aktien als er verkauft
Das kürzlich veröffentlichte 13F-Filing zeigt, wie Berkshire Hathaway sein US-Aktienportfolio im zweiten Quartal 2026 umgeschichtet hat. Die Beteiligung an Alphabet wuchs deutlich, während die Position bei Bank of America weiter schrumpfte und der komplette Bestand an Constellation Brands verkauft wurde.
Alphabet-Aktie rückt in die Top drei
Berkshire Hathaway, der inzwischen von Greg Abel geführte Versicherungs- und Beteiligungskonzern mit Sparten in Eisenbahn und Energie, hat seinen Anteil am Google- und YouTube-Mutterkonzern Alphabet im zweiten Quartal 2026 ausgebaut. Damit avancierte die Beteiligung zur drittgrössten Position im Portfolio.
Bank of America verkleinert, Constellation Brands verkauft
Bei Bank of America setzte sich der Abbau fort: Das achte Quartal in Folge wurde diese Position nun reduziert. 2011 hatte Altmeister Warren Buffett 2011 erstmals in BofA-Vorzugsaktien investiert.
Vollständig aufgegeben wurde die anderthalbjährige Beteiligung am Spirituosen- und Weinkonzern Constellation Brands, die im vierten Quartal 2024 aufgebaut worden war und vor der Auflösung weniger als 0,1 Prozent des Portfolios ausmachte.
Erstmals seit Jahren wieder Netto-Käufer
Insgesamt kaufte Berkshire im zweiten Quartal 2026 Aktien im Volumen von 23,5 Milliarden US-Dollar und verkaufte für 3,7 Milliarden US-Dollar, macht einen Netto-Zukauf von 19,8 Milliarden US-Dollar. Damit endete eine 14 Quartale andauernde Phase, in der Berkshire mehr verkauft als gekauft hatte, und der Konzern trat zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren wieder als Netto-Käufer auf. Parallel wurden eigene Aktien im Volumen von 4,5 Milliarden US-Dollar zurückgekauft, der grösste Quartalsrückkauf seit 2021, gefolgt von weiteren 3,3 Milliarden US-Dollar im Juli. Die Barreserve sank zum 30. Juni entsprechend auf 364,7 Milliarden US-Dollar von 380,2 Milliarden US-Dollar Ende März.
Alexandra Hesse, Redaktion finanzen.ch
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