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Geändert am: 01.07.2026 22:05:23

SMI beendet Handel leichter -- DAX geht etwas fester in den Feierabend -- US-Börsen mit roten Vorzeichen -- Asiens Börsen letztlich im Plus - Hongkong im Feiertag

Der heimische Aktienmarkt schwächelte zur Wochenmitte, während der deutsche Leitindex zulegte. Die Wall Street zeigte sich schwächer. Die Märkte in Asien präsentierten sich am Mittwoch stärker.

SCHWEIZ

Am Schweizer Aktienmarkt hielten sich Anleger am Mittwoch zurück.

Im frühen Handel suchte der SMI zunächst seine Richtung und fand sich im weiteren Verlauf in der Verlustzone wieder. Das Minus weitete sich anschliessend aus, sodass der Leitindex den Handelstag 0,56 Prozent leichter bei 14'114,00 Punkten beendete.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI rutschten nach stabilem Start ebenso ab und gingen 0,49 Prozent schwächer bei 19'917,53 Einheiten bzw. 0,31 Prozent tiefer bei 2'267,21 Stellen in den Feierabend.

Das Momentum zum Start des zweiten Halbjahres sei insgesamt intakt, hiess es am Markt. Mit Blick auf die vor der Tür stehende Halbjahresberichtssaison müssten nun aber die Unternehmenszahlen speziell im Tech-Sektor auch die hohen Bewertungen rechtfertigen. Zudem steht das Notenbanker-Treffen in Portugal im Fokus - besonders durch den ersten internationalen Auftritt des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh.

Im weiteren Tagesverlauf richtete sich der Blick auf weitere US-Konjunkturdaten. Einerseits lieferte der ADP-Beschäftigungsbericht einen letzten Hinweis auf den bereits am morgigen Donnerstag anstehenden offiziellen Arbeitsmarktbericht, der aufgrund des Feiertags zum 4. Juli einen Tag vorgezogen wird. Andererseits stand mit dem ISM-Index einer der wichtigsten Konjunkturindikatoren auf der Agenda.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex zeigte sich zum Start in den Juli unentschlossen.

So eröffnete der DAX die Sitzung höher, pendelte zunächst aber um die Nulllinie. Zeitweise fiel das Barometer unter die Nulllinie, ging aber durch einen starken Schlussspurt letztlich fester in den Feierabend und kehrte damit zur 25'000-Punkte Marke zurück. Sein Schlussstand: 25'040,28 Punkte (+0,18%).

Nach dem starken Vortag hatte sich am Mittwoch der Aufwärtsdrang des DAX in Grenzen gehalten. Seit Mitte Juni pendelt der DAX damit in einer Spanne von etwa 24'600 bis 25'200 Punkten auf und ab, ohne klaren Trend. "Der Markt bleibt in einer Phase, in der positive Impulse zwar kurzfristig stützen, aber noch nicht ausreichen, um eine neue Trendbewegung einzuleiten", schrieb Analyst Martin Utschneider vom Broker Robomarkets. Der DAX zeige sich weiterhin "lethargisch".

Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran um ein Rahmenabkommen stocken, das bremst auch die Aktienmärkte. Zudem mangelt es vor der anstehenden Saison der Quartalsbilanzen der Unternehmen an kursbewegenden Impulsen. Der Blick der Anleger richtete sich auf eine Reihe von US-Konjunkturdaten, bevor am morgigen Donnerstag der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht wird.

WALL STREET

Die Wall Street zeigte sich zur Wochenmitte mit Verlusten.

Der Dow Jones Industrial verlor 0,03 Prozent auf 52'305,24 Punkte.
Auch für den Techwerteindex NASDAQ Composite ging es abwärts, am Ende stand ein Verlust von 0,66 Prozent auf 26'040,03 Punkte.

Nach zwei Handelstagen an den US-Börsen mit teils kräftigen Gewinnen sind die Anleger am Mittwoch wieder vorsichtiger geworden. Die Arbeitsmarktdaten des privaten Dienstleisters ADP sowie die Daten zur Unternehmensstimmung im Verarbeitenden Gewerbe (ISM) blieben zwar etwas hinter den Schätzungen zurück, doch ein sonderlicher Dämpfer für die Zinserhöhungserwartungen am Markt seien sie damit nicht, hiess es seitens der Helaba.

An den Finanzmärkten wird für die Ende Juli anstehende Sitzung zunehmend auf eine Zinsanhebung gewettet, welche festverzinsliche Wertpapiere im Vergleich zu Aktien begünstigen würde. Noch geht aber eine klare Mehrheit davon aus, dass die Währungshüter den aktuellen Zinssatz beibehalten werden. Justin Onuekwusi, oberster Anlagestratege bei St. James's Place, gehört zu dieser Mehrheit. "Im letzten Quartal sind die Ölpreise gefallen, was es für eine Zentralbank schwierig macht, auf die Bremse zu treten und in dieser Situation mit Zinserhöhungen zu beginnen", sagte er. Für die September-Sitzung hielten sich die Erwartungen für eine Anhebung auf der einen Seite und für eine Beibehaltung oder sogar Zinssenkung die Waage auf der anderen Seite.

ASIEN

Am Mittwoch ging es an den Börsen in Asien bergauf.

In Tokio legte der Nikkei 225 letztlich 0,59 Prozent auf 70'474,96 Zähler zu.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite 0,44 Prozent höher bei 4'112,45 Punkten.

In Hongkong verlor der Hang Seng am Vortag 0,63 Prozent auf 22'881,02 Indexpunkte.

An einigen Handelsplätzen stützten die starken Vorgaben der US-Börsen und heimische Konjunkturdaten, an anderen Börsen dominierte Vorsicht vor den US-Arbeitsmarktdaten am Donnerstag. Auch Gewinnmitnahmen spielten eine Rolle.

Unterstützung kam von der ermutigenden Tankan-Umfrage der japanischen Zentralbank. Der Stimmungsindex der grossen japanischen Industrieunternehmen ist überraschend gestiegen. Gesucht waren Technologie- und Elektronikaktien, die ihren am Vortag gestiegenen US-Pendants nach oben folgten.

Etwas gebremst wurde der chinesische Aktienmarkt davon, dass der von RatingDog ermittelte Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Juni geringfügig zurückgegangen ist. Allerdings verharrte der Index im expansiven Bereich. In Hongkong fand wegen eines Feiertags kein Handel statt.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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SMI-Kurs: 14’176.13 23.07.2026 16:25:37
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Long 13’260.15 13.90 SLBIBU
Long 12’682.15 8.89 SYTBRU
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
01.07.26 Ai Group Construction PMI
01.07.26 AiG Industry Index
01.07.26 Ai Group Manufacturing PMI
01.07.26 S&P Global Manufacturing PMI
01.07.26 Konsumklima
01.07.26 Tankan Large Manufacturing Index
01.07.26 Tankan Large All Industry Capex
01.07.26 Tankan Non - Manufacturing Outlook
01.07.26 Tankan Non - Manufacturing Index
01.07.26 Tankan Large Manufacturing Outlook
01.07.26 Trade Balance
01.07.26 AIB Manufacturing PMI
01.07.26 S&P Global Manufacturing PMI
01.07.26 Jibun Bank EMI des verarbeitenden Gewerbes
01.07.26 S&P Global - Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe
01.07.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex Herstellung
01.07.26 Building Permits (MoM)
01.07.26 Building Permits (YoY)
01.07.26 RatingDog Manufacturing PMI
01.07.26 Trade Balance
01.07.26 Core Inflation (YoY)
01.07.26 Exports
01.07.26 Inflation (MoM)
01.07.26 Inflation (YoY)
01.07.26 Imports
01.07.26 EZB-Mitglied Cipollone spricht
01.07.26 Einzelhandelsumsätze (ggü. Vorjahr)
01.07.26 Bruttoinlandsprodukt, endgültig, nicht saisonbereinigt (im Jahresvergleich)
01.07.26 Gross Domestic Product s.a (QoQ)
01.07.26 Kanada Tag
01.07.26 Nevi Einkaufsmanagerindex (EMI) der Industrie
01.07.26 HSBC Einkaufsmanagerindex (EMI) verarbeitendes Gewerbe
01.07.26 Verbrauchervertrauen-Index
01.07.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex Herstellung
01.07.26 Nationwide Immobilienpreise s.a (Monat)
01.07.26 Nationwide Immobilienpreise n.s.a (Jahr)
01.07.26 RBA Rohstoffindex SDR (Jahr)
01.07.26 Manufacturing PMI
01.07.26 Real Retail Sales (YoY)
01.07.26 S&P Global EMI für das verarbeitende Gewerbe
01.07.26 HALPIM EMI für das verarbeitende Gewerbe
01.07.26 HCOB Manufacturing PMI
01.07.26 SWME - Einkaufsmanagerindex
01.07.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex
01.07.26 Arbeitslosenquote
01.07.26 Arbeitslosenqoute
01.07.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
01.07.26 ECB's Vujcic speech
01.07.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
01.07.26 HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes
01.07.26 HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes
01.07.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
01.07.26 Haushaltsdefizit/Bruttoinlandsprodukt
01.07.26 EZB-Mitglied Nagel spricht
01.07.26 S&P Global EMI für das verarbeitende Gewerbe
01.07.26 ECB's Cipollone speech
01.07.26 Kern-Verbraucherpreisindex (HVPI) (Jahr)
01.07.26 Kern-Verbraucherpreisindex (HVPI) (Monat)
01.07.26 Arbeitslosenquote (Monat)
01.07.26 Harmonisierter Verbraucherpreisindex (MoM)
01.07.26 Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) (Jahr)
01.07.26 Challenger Job Cuts
01.07.26 ECB's Lane speech
01.07.26 Rede von Kocher der EZB
01.07.26 MBA Hypothekenanträge
01.07.26 Budget Balance
01.07.26 ADP Employment Change
01.07.26 IMACEC
01.07.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex Industrie
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01.07.26 S&P Global EMI des verarbeitenden Gewerbes
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01.07.26 ISM Beschäftigungsindex für das verarbeitende Gewerbe
01.07.26 ISM Einkaufsmanagerindex (EMI) Verarbeitendes Gewerbe
01.07.26 ECB's President Lagarde speech
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