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Hobbys im Lebenslauf 18.05.2022 21:33:31

Welche Hobbys im Bewerbungsprozess gut ankommen - und welche nicht

Welche Hobbys im Bewerbungsprozess gut ankommen - und welche nicht

In einer Bewerbung können im Lebenslauf neben den Berufserfahrungen auch Hobbys angegeben werden. Ist es aber überhaupt sinnvoll, Hobbys anzugeben und wenn ja, welche?

Hobbys können sich positiv auf die Bewerbung auswirken

Hobbys zeigen eine weitere Facette der Persönlichkeit und können im Bewerbungsgespräch sogar zu einem bleibenden positiven Eindruck verhelfen. Allerdings können einige Freizeitaktivitäten auch eine eher negative Resonanz nach sich ziehen, da sie negativ behaftet sind.

Bei Personalern sind Hobbys mit Bezug zum Job gerne gesehen, auch aussergewöhnliche Hobbys können beim Personaler gut ankommen. Sie weisen auf persönliche Charaktereigenschaften hin, Marathonläufer werden beispielsweise mit Ausdauer und Hartnäckigkeit assoziiert. Bei den Hobbys kann zwischen drei Gruppen entschieden werden: den durchschnittlichen Hobbys, den passiven Freizeitaktivitäten und extremen Sportarten.

Diese Hobbys sollten erwähnt werden

Herausstechende Hobbys und auch Erfolge können gerne erwähnt werden. Belegt ein Bewerber beim Marathonlauf den zweiten Platz, kann er das auch in der Bewerbung so angeben, das zeugt von Ehrgeiz und Durchhaltevermögen. Das Spielen von Musikinstrumenten kommt bei vielen Personalern ebenfalls positiv an, auch künstlerische Hobbys können bei einer Bewerbung für einen kreativen Job positiv auffallen. Mannschaftssportarten wie Volleyball, Fussball oder Basketball suggerieren Sozialkompetenz und Teamgeist. Durchschnittshobbys wie Joggen, Fitness, Kochen und Lesen sind zwar ganz nett, sind in einer Bewerbung jedoch eher nichtssagend, da viele Menschen diesen Aktivitäten nachgehen. Es schadet also nicht, sie anzugeben, sie stechen aber nicht heraus. Begeistert sich ein Bewerber für Autos und bastelt in seiner Freizeit an diesen herum, kann das bei seiner Bewerbung zum Kfz-Mechaniker jedoch umso mehr ins Gewicht fallen. Ferner werden Ehrenämter wertgeschätzt.

Diese sollten sie lieber weglassen

Sehr zeitintensive Hobbys oder Aktivitäten, die die Bewerbung eher negativ beeinflussen können, sollten lieber weggelassen werden. Bewirbt sich eine Person dementsprechend auf eine Führungsposition und erzählt vom Motorrad-Rennen fahren oder vom Fallschirmspringen, kann das Risikobereitschaft suggerieren, was bei einer verantwortungsvollen Position unerwünscht sein kann. Ausserdem bieten Extremsportarten Raum für teils schwere Verletzungen, welche einen Arbeitsausfall nach sich ziehen könnten. Ist Risikobereitschaft und Tatendrang jedoch genau das, was in einer Bewerbung gefragt ist, können natürlich auch Extremsportarten aufgeführt werden.

Hobbys, die von Personalern nicht gerne in einem Lebenslauf gesehen werden, sind passive Freizeitgestaltungen wie Musik hören, Computerspiele spielen oder Fernsehen beziehungsweise Netflix schauen. Diese Hobbys haben eine eher negative Konnotation, da sie mit Einzelgängern und Desinteresse in Verbindung gebracht werden.

Hobbys im Lebenslauf sind kein Muss - Und es sollten keine erfunden werden

Letztendlich sind Hobbys ein kleiner Teil der Bewerbung, sie sind nicht einmal ein Muss. Steht ein Bewerber erst am Anfang seiner Karriere und kann er noch nicht viel Berufserfahrung vorweisen, kann es sinnvoll sein, die Bewerbung um Freizeitaktivitäten zu ergänzen. Ehrenämter, Erfolge und ungewöhnliche Hobbys sind gerne gesehen. Bevor man sich jedoch etwas aus der Nase zieht und Hobbys erfindet, um interessanter zu wirken, sollten Hobbys lieber aus dem Lebenslauf herausgelassen werden, da im Bewerbungsgespräch jederzeit Rückfragen kommen könnten. Besonders passive Hobbys könnten sich schlimmstenfalls eher negativ auswirken, ebenso Extremsportarten und sehr zeitaufwendige Tätigkeiten, da sie mit den Arbeitszeiten kollidieren könnten.

Redaktion finanzen.ch


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