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Geändert am: 02.01.2026 10:39:43

SMI im Feiertag -- DAX im Plus -- Hang Seng letztlich stärker - Tokio und Festlandchina geschlossen

Am Freitag bleibt der heimische Aktienmarkt feiertagsbedingt geschlossen. Der deutsche Leitindex startet mit Gewinnen ins neue Jahr. Vor dem Wochenende ging es in Hongkong aufwärts, während die Börsen in Tokio und Festlandchina geschlossen blieben.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt bleibt am Freitag geschlossen.

Der SMI hat das Jahr 2025 bei 13'267,48 Punkten (+0,20 Prozent) beendet. Er blieb damit im Tageshoch von 13'285 Zählern in Tuchfühlung mit dem Rekordstand von 13'289 Punkten aus der Vorwoche - ein neues Allzeithoch wurde damit nur um wenige Punkte verpasst.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex, nachdem sie zuvor schwächer starteten. Auch sie konnten den letzten Börsentag mit positiven Vorzeichen beenden: Der SPI schloss 0,19 Prozent fester bei 18'219,49 Einheiten, während der SLI letztlich noch 0,23 Prozent höher notierte bei 2'143,31 Stellen.

Da die SIX an Silvester geschlossen blieb, war bereits der Dienstag der letzte Handelstag eines starken Jahres mit einigen Wendungen. Viele Börsianer hatten ihre Bücher bereits geschlossen und reagierten nur noch auf besondere Impulse, kommentierte ein Händler.

Besonderes Interesse zog das Fed-Protokoll am Abend auf sich. "In einem Marktumfeld mit extrem geringem Handelsvolumen kann dieses Protokoll wie ein Brandbeschleuniger wirken", sagte ein Börsianer. Sollten Anleger in den Zeilen der Notenbanker Hinweise auf eine expansivere Geldpolitik 2026 finden, könne dies durchaus eine "Silvester-Rakete" an der Wall Street zünden. Genauso könnten aber auch die jüngsten Gewinne bei "hawkischen" Kommentaren noch in letzter Sekunde zunichte gemacht werden. Reagieren kann der Schweizer Markt darauf so oder so erst im neuen Jahr. Am Freitag bleibt die Schweizer Börse wegen des Berchtoldstag noch geschlossen.

DEUTSCHLAND

Am ersten Börsentag des Jahres 2026 geht es am deutschen Aktienmarkt noch sehr ruhig zu.

Der DAX eröffnete die Sitzung marginale 0,04 Prozent höher bei 24'499,51 Punkten und baut seine Gewinne anschliessend aus.

Am Freitag zwischen Neujahr und dem Wochenende sind viele Investoren noch nicht aus der Pause zum Jahreswechsel zurück. Unternehmens- sowie Wirtschaftsdaten sind Mangelware. Das Geschehen am Markt dürfte daher erst ab der kommenden Woche wieder Fahrt aufnehmen. Gerade bei etwas kleineren Einzelwerten sind bei erwartet geringem Handelsvolumen aber auch grössere Ausschläge möglich.

Der DAX hatte am letzten Handelstag 2025 die Marke von 24'500 Punkten zeitweise hinter sich gelassen und nur wenige Zähler darunter geschlossen. Bis zum Rekordhoch von 24'771 Punkten vom Oktober ist es nicht weit.

Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners sieht den DAX jedoch vor einem herausfordernden Börsenjahr. Die Unternehmensgewinne seien im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekord geklettert, die Aktienkurse gleichzeitig allerdings deutlich stärker angestiegen als die Gewinne. "Und so geht der deutsche Leitindex mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) von 17,6 in das Jahr 2026. Beim Jahreswechsel 2024/2025 war das KGV mit 15,0 noch 2,6 Punkte billiger".

Neben dem Dauerbrenner Künstliche Intelligenz (KI) - hier befürchten Beobachter eine deutlichere Kurskorrektur in absehbarer Zeit - bleiben geopolitische Krisenherde im Fokus. In Europa lässt im Ukraine-Krieg ein echter Durchbruch weiterhin auf sich warten. In Amerika sorgt das Vorgehen der USA gegenüber Venezuela für Anspannung und in Asien könnte 2026 der China-Taiwan-Konflikt stärker zum Thema werden.

WALL STREET

Die US-Börsen haben am sich mit Verlusten aus dem alten Jahr verabschiedet.

Der Dow Jones schloss 0,63 Prozent tiefer bei 48'063,29 Punkten, bleibt auf Jahressicht aber klar im Plus: Seit Anfang 2025 steht ein Zuwachs von rund 13 Prozent zu Buche.
Auch die Technologiewerte gerieten unter Druck. Der NASDAQ Composite verlor 0,76 Prozent auf 23'241,99 Zähler, hat im Jahresverlauf jedoch etwa 20 Prozent gewonnen.

Das Handelsgeschehen blieb erneut überschaubar. Viele Marktteilnehmer hatten sich bereits in die Feiertagspause verabschiedet, Impulse fehlten. In mehreren europäischen Ländern blieben die Börsen zum Jahresende geschlossen, was die Umsätze zusätzlich ausdünnte.

Leichten Gegenwind lieferte der US-Arbeitsmarkt. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der Vorwoche überraschend um 16'000 auf 199'000 gesunken. Ökonomen hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 218.000 gerechnet. Die Zahlen nähren die Sorge, dass ein weiterhin robuster Arbeitsmarkt der US-Notenbank weniger Spielraum für weitere Zinssenkungen lässt.

ASIEN

Am Freitag verbuchte der Hang Seng Gewinne, während die Börsen in Tokio und Festlandchina geschlossen blieben.

In Tokio schloss der Nikkei 225 bereits am 30. Dezember mit einem Verlust von 0,37 Prozent bei 50'339,48 Punkten. In Tokio blieb das Parkett am 31. Dezember traditionell geschlossen. Der Börsenindex krönte ein historisches Jahr. Mit einem massiven Jahresplus von rund 27 Prozent und dem Überspringen der psychologisch wichtigen Marke von 50'000 Punkten erwies sich der japanische Markt als einer der stärksten weltweit. Auch heute findet noch kein Handel statt.

Die Festlandbörsen in China zeigten sich am Silvestertag etwas widerstandsfähiger. Der Shanghai Composite pendelte über weite Strecken um die Nulllinie und beendete den Handel schliesslich mit einem minimalen Plus von 0,09 Prozent bei 3'968,84 Punkten. Damit rettete der Index eine positive Stimmung in das neue Jahr, gestützt durch jüngste Signale aus Peking über weitere fiskalische Unterstützungsmassnahmen für den Binnenkonsum. Auf Jahressicht verbuchte der Index einen soliden Zuwachs von gut 18 Prozent. Am heutigen Freitag bleibt der Handel noch aus.

Der Hang Seng gewann vor dem Wochenende letztlich 2,76 Prozent auf 26'338,47 Einheiten.

Günstige Impulse gab es aus China. Die Stimmung der chinesischen Industrie hatte sich im Dezember entgegen den Erwartungen von Experten besser als erwartet entwickelt. Nach Angaben des Statistikamtes in Peking legte der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) für das produzierende Gewerbe um 0,9 Punkte auf 50,1 Zähler zu.

Damit liegt der ökonomische Frühindikator nach acht Monaten in Folge wieder über dem wichtigen Schwellenwert von 50 Punkten, ab dem man von einer Ausweitung der Aktivität in den Betrieben ausgeht. Experten hatten mit einem Verharren auf dem Vormonatswert gerechnet.

Diese Zahl werde an der Börse in Hongkong gefeiert, merkte Fondsmanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners an.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 14’413.42 17.69 SV5BGU
SMI-Kurs: 13’267.48 30.12.2025 17:31:26
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
02.01.26 Neujahrsfeiertag
02.01.26 S&P Global Manufacturing PMI
02.01.26 S&P Global Manufacturing PMI
02.01.26 S&P Global Manufacturing PMI
02.01.26 AIB Manufacturing PMI
02.01.26 HSBC Einkaufsmanagerindex (EMI) verarbeitendes Gewerbe
02.01.26 RBA Rohstoffindex SDR (Jahr)
02.01.26 Neujahrsfeiertag
02.01.26 Nevi Einkaufsmanagerindex (EMI) der Industrie
02.01.26 Nationwide Immobilienpreise n.s.a (Jahr)
02.01.26 Nationwide Immobilienpreise s.a (Monat)
02.01.26 EMI für das verarbeitende Gewerbe
02.01.26 Veränderung der Arbeitslosen
02.01.26 Arbeitslosenquote
02.01.26 Arbeitslosenqoute
02.01.26 Bruttoinlandsprodukt (Jahr)
02.01.26 HALPIM EMI für das verarbeitende Gewerbe
02.01.26 S&P Global EMI für das verarbeitende Gewerbe
02.01.26 Exporte
02.01.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
02.01.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex
02.01.26 Einzelhandelsumsatz
02.01.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
02.01.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
02.01.26 HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes
02.01.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
02.01.26 HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes
02.01.26 M3 Geldmenge (Jahr)
02.01.26 M3 Geldmenge (Quartal)
02.01.26 Privatkredite (Jahr)
02.01.26 Konjunkturoptimismus
02.01.26 Verbrauchervertrauen
02.01.26 S&P Global EMI für das verarbeitende Gewerbe
02.01.26 Arbeitslosenquote (Monat)
02.01.26 IMACEC
02.01.26 Devisenreserven, USD
02.01.26 EMI für das verarbeitende Gewerbe
02.01.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex Industrie
02.01.26 Importe
02.01.26 Exporte
02.01.26 S&P Global EMI des verarbeitenden Gewerbes
02.01.26 S&P Global EMI des verarbeitenden Gewerbes
02.01.26 Konstruktionsausgaben (Monat)
02.01.26 Steuereinkünfte ( Monat )
02.01.26 CFTC Öl NC Netto-Positionen
02.01.26 CFTC GBP NC Netto-Positionen
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