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Geändert am: 03.09.2026 22:07:09

SMI geht fester aus dem Handel -- DAX schliesst über 26'000er-Marke -- Wall Street stärker -- Asiens Börsen letztlich uneins

Der heimische Markt zeigte sich am Donnerstag mit positiver Tendenz. Der deutsche Leitindex verbuchte ebenfalls Gewinne. An der Wall Street wurden Zuschläge verbucht. An den Märkten in Asien ging es in unterschiedliche Richtungen.

SCHWEIZ

Am Donnerstag präsentierte sich der heimische Aktienmarkt freundlich.

Der SMI startete quasi unverändert in den Tag. Im Verlauf wechselte er mehrfach zwischen Gewinn- und Verlustzone. Letztlich konnte er dann aber 0,22 Prozent auf 14'394,77 Punkte zulegen.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI beendeten die Sitzung 0,20 Prozent höher bei 20'224,00 Einheiten bzw. 0,23 Prozent im Plus bei 2'303,38 Zählern.

Der SMI musste am Donnerstag die überraschend hoch ausgefallene Inflation im August verdauen. Unterstützung kam unter anderem von den stabilisierten Ölpreisen. "Allein die Tatsache, dass neue Nachrichten aus dem Nahen Osten ausbleiben und der Ölpreis nicht erneut die Marke von 100 US-Dollar ins Visier nimmt, hilft bei der Stabilisierung", kommentierte ein Händler. Derweil müsse sich die SNB mit der überraschend hohen Teuerung zumindest ihre Gedanken machen, hiess es von Experten.

Nach relativ soliden Einkaufsmanagerindizes mit nur einer leichten Stimmungseintrübung in Europa richtet sich nun der Blick auf die USA. Dort stehen morgen die US-Arbeitsmarktdaten auf der Agenda. Sie dürften den Märkten weitere Impulse verleihen mit Blick auf die Zinssitzung der US-Notenbank Fed in knapp zwei Wochen.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag freundlich.

Der DAX startete mit leicht positiver Tendenz. Im Verlauf schwankte er zwischen Gewinnen und Verlusten, setzte sich am Nachmittag dann aber in der Gewinnzone fest. Er ging 0,63 Prozent stärker bei 26.003,32 Zählern aus dem Handel und eroberte damit auch die runde 26'000er-Marke wieder zurück.

Am Freitag hatte der DAX mit 26'618 Punkten noch ein Rekordhoch erreicht. Seither sorgten steigende Ölpreise und hohe Anleiherenditen für eine deutliche Korrektur. An seinem Vortagstief hatte der DAX aber immerhin noch vor der 50-Tage-Linie abgedreht. Sie gilt als technischer Gradmesser für den mittelfristigen Trend, der weiter intakt ist.

Marktbeobachter hatten am Morgen vor zu hohen Erwartungen gewarnt. Während Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners eine nur eine kurzzeitige Beruhigung der Märkte konstatierte, sprach Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, von einer "trügerischen Ruhe im Nahen Osten". Das von ihm so genannte "Schreckensszenario der Investoren" von Ölpreisen über der 100-Dollar-Marke, welches zunächst gebannt schien, könnte schnell Realität werden: Zeitweise notierte der Ölpreis für die Nordseesorte Brent über 97 Dollar.

WALL STREET

Die Wall Street bewegte sich am Donnerstag aufwärts.

Der Dow Jones ging bereits höher in den Handel und gewann auch im Anschluss klar hinzu. Er ging 1,18 Prozent fester bei 53'685,52 Punkten aus dem Handel.
Der technologielastige NASDAQ Composite notierte zur Startglocke im Plus und konnte sich auch weiterhin behaupten. Sein Schlussstand betrug 26'584,06 Zähler (+1,4 Prozent).

Die Aussicht darauf, dass der Leitzins in diesem Monat nicht angehoben wird, trieb die US-Börsen am Donnerstag an. Für gute Stimmung an den Märkten sorgten Äusserungen von Christopher Waller, Mitglied des Gouverneursrats der US-Notenbank. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich der Preisdruck abschwächt. Waller erklärte, seine nächste Entscheidung zum Zinssatz werde "stark beeinflusst" von den Inflationsdaten für August, die in der kommenden Woche veröffentlicht werden. "Wenn es weitere Fortschritte in Richtung unseres Zwei-Prozent-Ziels gibt, dann bin ich bereit, die Beibehaltung des Leitzinses auf dem aktuellen Niveau zu unterstützen", sagte er. "Sollte die Inflation jedoch zu stark ausfallen, würde ich eine Zinserhöhung in Betracht ziehen." Waller habe damit erneut betont, dass sich die Fed an den Daten orientiert, und im Vorfeld des letzten Inflationsberichts vor der Notenbank-Sitzung Mitte September eine positive Bewertung der zuletzt beobachteten Preisentwicklung abgegeben, so Krishna Guha, Chefvolkswirt für Zentralbankstrategie bei der Investmentbank Evercore laut der Deutschen Presse-Agentur.

ASIEN

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Donnerstag uneins.

Der Nikkei 225 fiel in Tokio letztlich 0,17 Prozent auf 64'214,48 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite 0,02 Prozent höher bei 3'942,09 Zählern.

In Hongkong ging es leich abwärts: Der Hang Seng sackte 0,39 Prozent auf 25'213,31 Einheiten ab.

Nach den zum Teil heftigen Vortagesverlusten hat sich die Lage an den asiatischen Aktienmärkten am Donnerstag beruhigt. Die Leitbörsen stabilisierten sich. Der zunächst gestoppte Anstieg der globalen Anleiherenditen und die Stabilisierung der Ölpreise, wenn auch auf hohem Niveau, stützten die Aktienkurse. Die allgemein bessere Stimmung folgte Kursgewinnen an den US-Börsen vom Vorabend, nachdem US-Präsident Donald Trump die Aussicht auf einen langwierigen Konflikt mit dem Iran heruntergespielt hatte.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
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Short 15’287.02 8.92 S1BKCU
SMI-Kurs: 13’830.34 30.09.2026 17:31:40
Long 13’294.90 19.46 S1BR8U
Long 12’996.45 13.77 S95BFU
Long 12’446.78 8.95 SATBJU
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