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30.12.2025
Geändert am: 03.10.2025 22:07:08

Zinshoffnung: SMI geht fester ins Wochenende -- DAX schliesst knapp im Minus -- Wall Street beendet Handel uneins -- Asiens Börsen gehen uneinheitlich aus dem Freitagshandel

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Freitag von seiner freundlichen Seite. Der deutsche Aktienmarkt drehte unterdessen ins Minus. Der Dow erreichte ein neues Rekordhoch. Die Börsen in Fernost schlugen am Freitag unterschiedliche Richtungen ein.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt präsentierte sich am Freitag in Grün.

So eröffnete der SMI etwas fester und verblieb auch anschliessend auf grünem Terrain. Letztlich ging es 0,69 Prozent auf 12'507,17 Punkte nach oben.
Auch die Nebenwertindizes SPI und SLI konnten zulegen. Der SPI beendete den Handel 0,54 Prozent im Plus bei 17'208,77 Zählern, während der SLI letztlich 0,66 Prozent auf 2'027,43 Punkte zulegte.

Auch am letzten Handelstag der Woche hat der schweizerische Aktienmarkt seine Aufwärtstendenz fortgesetzt. Auf Wochensicht hat der SMI um 4,7 Prozent zugelegt. Erneut waren es vor allem die schwergewichteten Pharma-Werte, die den Markt nach oben zogen. Hier stützte weiter die Hoffnung auf eine Einigung mit der US-Regierung. Eine in dieser verkündete Abmachung zwischen dem US-Pharmakonzern Pfizer und der US-Regierung könnte hier als Blaupause dienen, so die Hoffnung der Investoren.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt wurden die Anleger am Freitag im Handelsverlauf vorsichtiger.

So startete der DAX höher und verbuchte zunächst weiterhin leichte Gewinne. Dann fiel er jedoch knapp auf rotes Terrain und damit wieder deutlicher unter die 24'500-Punkte-Marke. Er verabschiedete sich letztlich 0,18 Prozent schwächer bei 24'378,80 Zählern ins Wochenende.

Der DAX hat am Tag der Deutschen Einheit vor einem Rekordhoch zurückgescheut. Nachdem der deutsche Leitindex zu Handelsbeginn am Freitag zunächst die Charthürde von 24'500 Punkten überwunden hatte, verliess die Anleger schnell wieder der Mut. Das Börsenbarometer rutschte unter diese Schwelle. Die aktuelle Bestmarke vom Juli in Höhe von 24'639 Punkten rückt nun in etwas weitere Ferne.

In den Vereinigten Staaten hatten S&P 500 und die NASDAQ-Indizes am Donnerstag weitere Bestmarken erreicht, auch wenn der Shutdown der Regierung anhält. Eine Folge dieses teilweisen Stillstands der Regierungsgeschäfte seit Anfang Oktober ist auch, dass der für diesen Freitag angesetzte Arbeitsmarktbericht für September wohl ausbleiben wird. Bis zu einer politischen Einigung auf einen Übergangshaushalt werden nämlich auch keine Daten von Regierungsbehörden veröffentlicht.

Dass der US-Aktienmarkt aktuell dem Shutdown trotzt, hängt zum einen mit der Aussicht auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik in der grössten Volkswirtschaft der Welt zusammen. An den Märkten gilt es als nahezu sicher, dass die US-Notenbank Fed Ende Oktober ein weiteres Mal die Leitzinsen senkt, um den schwächelnden Arbeitsmarkt anzukurbeln. Zum anderen präsentiert sich die US-Wirtschaft derzeit ungeachtet der Probleme am Jobmarkt und der Zollturbulenzen noch recht robust, sodass die Aussichten für die bald beginnende Berichtssaison der US-Unternehmen gut sind.

WALL STREET

Die US-Börsen präsentierten sich im Handel am Freitag mit unterschiedlichen Vorzeichen.

Der Dow Jones startete leicht im Plus und verblieb im Verlauf auf grünem Terrain. Er übersprang dabei erstmals in seiner Geschichte die runde Marke von 47'000 Punkten. Er ging letztlich 0,51 Prozent höher bei 46.758,28 Zählern aus dem Handel.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite begann die Sitzung ebenso etwas stärker und legte auch im Anschluss zu. Dabei konnte er sogar erneut ein Rekordhoch verbuchen. Im weitere Handel fiel er jedoch ins Minus und schloss dann 0,28 Prozent tiefer bei 22'780,51 Punkten.

Die US-Börsen haben am Freitag ihren Rekordlauf fortgesetzt. Diesmal war auch der Dow Jones Industrial mit dabei und sprang erstmals über 47'000 Punkte. Der Regierungsstillstand fand weiterhin kaum Beachtung, auch wenn deshalb der Arbeitsmarktbericht für September ausfiel. Längst schon wird allgemein erwartet, dass die US-Notenbank Fed im Oktober die Leitzinsen erneut senken wird. Für weiterhin gute Laune sorgte daher einmal mehr das Trendthema Künstliche Intelligenz (KI), nachdem zwei bedeutende internationale Partnerschaften bekanntgegeben wurden.

Optimismus verbreitete sich insbesondere angesichts von Neuigkeiten zu Hitachi und OpenAI sowie zu Fujitsu und NVIDIA. So wollen der japanische Elektronikkonzern Hitachi und der ChatGPT-Anbieter OpenAI beim Aufbau einer KI-Infrastruktur und dem weltweiten Ausbau von Rechenzentren zusammenarbeiten. Sie unterzeichneten eine Absichtserklärung mit dem Ziel, die Entwicklung generativer KI zu beschleunigen und gleichzeitig die Energiekosten zu senken. Dafür wird Hitachi Stromübertragungs- und -verteilungsgeräte für KI-Rechenzentren liefern.

ASIEN

In Fernost fanden die Börsen am Freitag keine gemeinsame Richtung.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 setzte seine positive Entwicklung vom Vortag fort und schloss 1,85 Prozent stärker bei 45'769,50 Punkten. Der Nikkei steuerte damit auf sein Mitte September erreichtes Rekordhoch von knapp 45'853 Punkte zu.

Auf dem chinesischen Festland findet am Freitag feiertagsbedingt weiterhin kein Handel statt. Zuletzt hatte der Shanghai Composite am Dienstag ein Plus von 0,52 Prozent auf 3'882,78 Punkte verzeichnet.

In Hongkong gab der Hang Seng am heutigen Freitag schlussendlich 0,54 Prozent auf 27'140,92 Punkte ab.

Leicht positive Vorgaben der Wall Street Börsen stützten übergeordnet das Sentiment. In den USA hatten die grossen Aktienindizes neue Allzeithochs erreicht. In Tokio erhielten die Aktienkurse zusätzlichen Rückenwind von als taubenhaft interpretierten Aussagen des japanischen Notenbankchefs. Dagegen belasteten in Hongkong Kursverluste der am Vortag stark gesuchten Aktien von Elektroautoherstellern.

Der Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), Kazuo Ueda, hatte in einer Rede zwar die Bereitschaft der Notenbank zu Zinserhöhungen bekräftigt, aber auch eine gewisse Besorgnis angesichts der Belastung der heimischen Unternehmen durch die US-Zollpolitik durchklingen lassen. Das nährte Spekulationen darauf, dass sich die BoJ mit Zinserhöhungen vielleicht etwas länger Zeit lassen könnte.

Im Blick stand auch die am Wochenende anstehende Wahl des neuen japanischen Ministerpräsidenten durch die Regierungspartei LDP, nachdem der bisherige Amtsinhaber Shigeru Ishiba im September seinen Rücktritt erklärt hat. Am Markt wird darauf gesetzt, dass sein Nachfolger eine expansivere Wirtschaftspolitik verfolgt.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 14’413.42 17.69 SV5BGU
SMI-Kurs: 13’267.48 30.12.2025 17:31:26
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
03.10.25 Czechia, Parliamentary
03.10.25 Tag der Deutschen Einheit
03.10.25 S&P Global Services PMI
03.10.25 S&P Global Composite PMI
03.10.25 Arbeitslosenquote
03.10.25 Verhältnis von Stellenangeboten zu Bewerbern
03.10.25 AIB Services PMI
03.10.25 Jibun Bank Services PMI
03.10.25 BoJ Governor Ueda speech
03.10.25 S&P Global Composite PMI
03.10.25 S&P Global Construction PMI
03.10.25 Einzelhandelsumsätze (Jahr)
03.10.25 Einzelhandelsumsatz
03.10.25 Registered Unemployment n.s.a
03.10.25 S&P Global Services PMI
03.10.25 Industrial Output (MoM)
03.10.25 Verbraucherpreisindex (im Monatsvergleich)
03.10.25 Herstellerpreisindex (im Jahresvergleich)
03.10.25 Verbraucherpreisindex (im Jahresvergleich)
03.10.25 Herstellerpreisindex (im Monatsvergleich)
03.10.25 S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen
03.10.25 HCOB Services PMI
03.10.25 HCOB Services PMI
03.10.25 S&P Global PMI Gesamtindex
03.10.25 HCOB EMI Gesamtindex
03.10.25 HCOB EMI Dienstleistungen
03.10.25 Änderung der Arbeitslosen
03.10.25 Änderung der Arbeitslosen
03.10.25 HCOB Composite PMI
03.10.25 HCOB EMI für Dienstleistungen
03.10.25 Retail Sales n.s.a (YoY)
03.10.25 Einzelhandelsumsätze s.a. ( Monat )
03.10.25 S&P Global Gesamt-EMI
03.10.25 S&P Global Services PMI
03.10.25 Erzeugerpreisindex (Jahr)
03.10.25 Public Deficit/GDP
03.10.25 Producer Price Index (MoM)
03.10.25 ECB's Sleijpen speech
03.10.25 ECB's President Lagarde speech
03.10.25 Fed's Williams speech
03.10.25 Bank Loan Growth
03.10.25 FX Reserves, USD
03.10.25 Industrial Output (MoM)
03.10.25 Industrieproduktion ( Jahr )
03.10.25 Durchschnittliche wöchentliche Arbeitsstunden
03.10.25 Durchschnittliche Stundenlöhne (Monat)
03.10.25 Durchschnittliche Stundenlöhne (Jahr)
03.10.25 Arbeitslosenquote
03.10.25 U6 Unterbeschäftigungsquote
03.10.25 Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft
03.10.25 Erwerbsbeteiligungsquote
03.10.25 Fed-Mitglied Goolsbee spricht
03.10.25 BoE's Governor Bailey speech
03.10.25 ECB's Schnabel speech
03.10.25 Fed-Mitglied Miran Rede
03.10.25 S&P Global Services PMI
03.10.25 S&P Global Composite PMI
03.10.25 ISM Einkaufsmanagerindex (EMI) Dienstleistungen
03.10.25 ISM Services Prices Paid
03.10.25 ISM Index der Auftragseingänge im nichtverarbeitenden Gewerbe
03.10.25 ISM Beschäftigungsindex für das nichtproduzierende Gewerbe
03.10.25 Geburtstag des Gouverneurs von Sabah
03.10.25 Nationalfeiertag
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