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Geändert am: 04.02.2026 22:00:56

SMI schlussendlich in Grün -- DAX letztlich im Minus -- Wall Street schliesst uneins -- Asiens Börsen schliessen mehrheitlich im Plus

Der Schweizer Leitindex notierte am Mittwoch deutlich höher. Der DAX präsentierte sich dagegen schwächer. Anleger an der Wall Street konnten sich nicht für eine Richtung entscheiden. An den Börsen in Fernost ging es zur Wochenmitte in unterschiedliche Richtungen.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt präsentierte sich am Mittwoch im grünen Bereich.

Der SMI konnte nach einem negativen Start gegen Mittag ins Plus drehen und schloss am Abend 1,01 Prozent stärker bei 13'508,12 Punkten.
Die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex und beendeten den Handel mit Zuwächsen von 1,04 Prozent bei 18'618,55 Zählern bzw. 0,70 Prozent bei 2'155,86 Stellen.

Der schweizerische Aktienmarkt ist am Mittwoch den übrigen europäischen Börsen davongelaufen und hat im Verlauf ein Allzeithoch markiert. Kursgewinne der defensiven Schwergewichte Nestlé, Roche und Novartis trieben den Markt nach oben. Auch andere defensive Werte wie Sisscom waren gesucht. Händler interpretierten den Run in die defensiven Werte als Ausdruck der Verunsicherung an den europäischen Börsen - insbesondere im KI-Sektor, nachdem das Unternehmen Anthropic mit einer neuen KI-Lösung Wettbewerbssorgen im Software-Bereich geschürt hatte.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex gab am Mittwoch spürbar nach.

Der DAX hatte zwar freundlich eröffnet, im weiteren Verlauf rutschte er jedoch in die Verlustzone und ging letztlich 0,72 Prozent tiefer bei 24'603,04 Punkten in den Feierabend.

Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger am Mittwoch erneut Vorsicht walten lassen. Stützend wirkte einerseits die anhaltende Erholung der Gold- und Silberpreise, deren scharfe Korrektur vergangene Woche auch die Aktienmärkte belastet hatte. Andererseits verwies die Commerzbank auf die Besorgnis bezüglich der Einführung neuer Tools rund um Künstliche Intelligenz (KI) und deren potenzielle Störung traditioneller Geschäftsmodelle. Das hatte zuletzt vor allem die Aktien von Software- und Datenbankanbietern belastet.

"Die Vorsicht bleibt derzeit ein stetiger Begleiter bei den Investoren", beschrieb Marktexperte Andreas Lipkow das Handelsgeschehen. "Zum einen bleibt die Situation im Nahen Osten angespannt und zum anderen kommen immer mehr durchwachsene Unternehmensnachrichten und Quartalsberichte in die Finanzmärkte."

Auf Sektorebene hatte ein Bericht im "Handelsblatt" über die Verlängerung kostenloser Emissionszertifikate durch die Europäische Union unterschiedliche Auswirkungen. In dem Medienbericht hiess es unter Berufung auf einen hochrangigen EU-Beamten, die EU-Kommission wolle ihr wichtigstes Klimaschutzinstrument, den Europäischen Emissionshandel, abschwächen. Geplant sei, über einen längeren Zeitraum als bisher vorgesehen kostenlose Zertifikate auszugeben, um energieintensive Unternehmen wie etwa aus der Chemiebranche zu entlasten.

Zudem richteten sich die Blicke am Mittwoch unter anderem auf Geschäftszahlen des Chipkonzerns Infineon und nach US-Börsenschluss auf die der Google-Mutter Alphabet.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Mittwoch uneinheitlich.

Der Dow Jones eröffnete die Sitzung etwas höher und hielt sich auch anschliessend im Plus. Er beendete die Sitzung 0,5 Prozent fester bei 49'487,55 Punkten.
Der NASDAQ Composite startete derweil schwächer und rutschte im Verlauf tiefer ins Minus. Schlussendlich notierte er 1,51 Prozent leichter bei 22'904,58 Zählern.

Die laufende Berichtssaison gewann weiter an Dynamik und rückte zunehmend in den Mittelpunkt des Marktgeschehens. Eli Lilly sorgte für Aufmerksamkeit mit einer deutlich über den Erwartungen liegenden Umsatzprognose für 2026 - auch vor dem Hintergrund, dass Wettbewerber Novo Nordisk zuvor mit seinem Ausblick enttäuscht hatte. Daneben rückten unter anderem Zahlen von AMD, Amgen und Super Micro in den Fokus der Anleger.

Zudem blieb die Konsolidierung in der Halbleiterbranche ein Thema: Texas Instruments will den texanischen Chipanbieter Silicon Labs übernehmen.

Derweil berichtete der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing Inc (ADP), dass die Beschäftigung in der US-Privatwirtschaft im Januar schwächer gestiegen ist als erwartet.

ASIEN

Die Börsen in Fernost schlossen am Mittwoch mehrheitlich in Grün.

So zeigte sich der Nikkei 225 in Tokio letztlich mit einem Minus von 0,78 Prozent bei 54'293,36 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite schlussendlich 0,85 Prozent auf 4'102,20 Zähler.

Etwas weniger aufwärts ging es in Hongkong: Der Hang Seng zog schliesslich 0,05 Prozent auf 26'847,32 Einheiten an.

An den asiatischen Börsen zeigte sich am Mittwoch kein einheitliches Bild. Nach schwach aufgenommenen Geschäftszahlen von Nintendo ging es an der Börse Tokio mit den Kursen kräftiger nach unten. Für Unruhe im Techbereich sorgte auch eine neue KI-Anwendung von Anthropic. Mittels der Software können juristische Aufgaben automatisiert werden.

Edelmetalle scheinen die jüngste Korrektur abgeschlossen zu haben. Der Gold notiert wieder über der Marke von 5'000 Dollar die Feinunze.

Stützend wirkten indes neue Konjunkturdaten aus der Region. In China zog der von Ratingdog (ex Caixin) ermittelte Einkaufsmanager-Index (PMI) für den Service-Bereich auf 52,3 an und damit auf ein Drei-Monats-Hoch. Noch besser sei allerdings die Breite des Aufschwungs durch ganz Asien. Wie S&P Global mit seinem Asien-Sektor-Index feststellt, zeigt die Mehrheit aller Branchen ein Rekordwachstum bei der Aktivität im Januar: In 16 von 18 Sektoren ging es nach oben.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
04.02.26 ANZ Commodity Price
04.02.26 S&P Global PMI
04.02.26 Jibun Bank Services PMI
04.02.26 RatingDog EMI für Dienstleistungen
04.02.26 S&P Global Composite PMI
04.02.26 S&P Global Bau-EMI
04.02.26 HSBC Composite PMI
04.02.26 HSBC Services PMI
04.02.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen
04.02.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen
04.02.26 CBI Zinssatzentscheidung
04.02.26 HCOB Services PMI
04.02.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen
04.02.26 HCOB Composite PMI
04.02.26 HCOB EMI Gesamtindex
04.02.26 HCOB EMI Dienstleistungen
04.02.26 HCOB EMI für Dienstleistungen
04.02.26 HCOB Composite EMI
04.02.26 S&P Global Gesamt-EMI
04.02.26 S&P Global EMI für Dienstleistungen
04.02.26 Verbraucherpreisindex (EU-Norm) ( Monat )
04.02.26 Consumer Price Index (MoM)
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04.02.26 Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI)
04.02.26 Core Harmonized Index of Consumer Prices (YoY)
04.02.26 Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) (Jahr)
04.02.26 Erzeugerpreisindex (Jahr)
04.02.26 Producer Price Index (MoM)
04.02.26 Verbraucherpreisindex (EU-Norm) ( Jahr )
04.02.26 MBA Hypothekenanträge
04.02.26 ADP Beschäftigungsänderung
04.02.26 NBP Base rate
04.02.26 S&P Global EMI Dienstleistungen
04.02.26 S&P Global EMI Gesamtindex
04.02.26 ISM Nicht-Produktion Bezahlte Preise
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04.02.26 ISM Einkaufsmanagerindex (EMI) Dienstleistungen
04.02.26 ISM Beschäftigungsindex für das nichtproduzierende Gewerbe
04.02.26 EIA Rohöl Lagerbestand
04.02.26 FX Reserves

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