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Geändert am: 16.03.2026 13:46:50

SMI in Rot -- DAX freundlich -- Asiens Börsen letztlich mehrheitlich leicht im Minus

Der heimische Aktienmarkt präsentiert sich am Montag mit Abschlägen. Der deutsche Leitindex kämpft sich über die Nulllinie zurück. Die asiatischen Börsen zeigten sich zum Wochenstart uneinheitlich.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt präsentiert sich am Montag mit negativen Vorzeichen.

Der SMI startete 0,1 Prozent tiefer bei 12'826,71 Punkten und rutscht im weiteren Verlauf in die Verlustzone ab.
Die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI starteten 0,11 Prozent tiefer bei 17'873,98 Einheiten bzw. 0,08 Prozent tiefer bei 2'031,02 Zählern und verzeichnen im Anschluss Verluste.

Der Kursrutsch infolge des Iran-Kriegs und der höheren Ölpreise geht weiter.

Iranische Medien berichteten am Vormittag über eine neue Angriffswelle in der Hauptstadt Teheran. Und ein israelischer Minister hielt sogar eine Zuspitzung des Konflikts für möglich. "Wir wissen, dass es in den kommenden Tagen zu einer Eskalation kommen könnte", sagte er gegenüber einem Radiosender. Weiter meinte er, dass der Krieg noch viele Wochen dauern könne. Davor hatte US-Präsident Donald Trump einmal mehr für Unruhe gesorgt: Er drängte die Nato-Verbündeten mit konfrontativen Worten zur Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten.

In der laufenden Woche richtet sich der Blick neben dem Iran-Krieg in die Schaltzentralen der wichtigsten Notenbanken. Innerhalb von nur 24 Stunden werden am Mittwoch und Donnerstag die US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank of England (BoE), die Schweizerische nationalbank (SNB) und die Bank of Japan (BoJ) ihre Sitzungen abhalten. Die Währungshüter können so erstmals auf die durch den Krieg ausgelösten Schocks reagieren.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt bewegt sich zum Wochenstart leicht aufwärts.

Der DAX startete 0,14 Prozent fester bei 23'480,50 Punkte und wechselte im weiteren Verlauf zunächst in die Verlustzone. Am Mittag konnte er sich an die Nulllinie vorarbeiten und inzwischen sogar leichte Gewinne verzeichnen.

Nach den jüngsten Verlusten im Zuge des Iran-Krieges haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Montag vorsichtig agiert.

Die Anleger blickten ansonsten weiter gen Nahost: Zuletzt hat US-Präsident Donald Trump von Nato-Verbündeten Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten in der wichtigen Strasse von Hormus am Persischen Golf gefordert. Der Schiffsverkehr in der für den internationalen Transport von Öl und Flüssiggas wichtigen Meerenge ist wegen des Kriegs stark beeinträchtigt.

"Der Krieg im Nahen Osten bleibt weiterhin das dominierende Thema und straft mit jeder neuen Kriegswoche all diejenigen Lügen, die von einem kurzen und einfachen Militärschlag ausgegangen sind", schrieb Marktanalyst Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets. Die Energiepreise würden so zu einem echten Problem, das sich erst in den kommenden Monaten so richtig entfalten dürfte. Die Folgen sollten sowohl direkt über sinkende Margen bei den Unternehmen als auch über anziehende Inflationstendenzen und daraus folgende Konsumzurückhaltung spürbar werden.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Freitag tiefer.

Der Dow Jones startete nahe der Nulllinie und legte anschliessend deutlich zu. Im weiteren Verlauf fiel er jedoch ins Minus zurück, wo er den Tag letztlich 0,25 Prozent schwächer bei 46'559,83 Punkten beendete.
Der NASDAQ Composite eröffnete höher, drehte anschliessend jedoch ebenso in die Verlustzone. Sein Schlussstand: 22'105,36 Zähler (-0,93 Prozent).

Die US-Börsen haben ihren am Freitag gestarteten vorsichtigen Erholungsversuch rasch wieder beendet. Belastet wurde die Stimmung zuletzt vor allem durch die zunehmende Eskalation des Iran-Kriegs und die damit verbundenen steigenden Ölpreise. Zuvor hatten im frühen Handel enttäuschende Konjunkturdaten noch Hoffnungen der Anleger auf zumindest eine Leitzinssenkung der US-Notenbank in diesem Jahr geweckt. Hintergrund ist, dass die US-Wirtschaft im Schlussquartal 2025 schwächer gewachsen ist als von Ökonomen erwartet.

ASIEN

Die Börsen in Fernost wiesen am Montag unterschiedliche Vorzeichen auf.

In Tokio schloss der Nikkei 225 0,13 Prozent tiefer bei 53'751,15 Punkten.

Auch auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite letztlich 0,26 Prozent im Minus bei 4'084,79 Stellen.

In Hongkong zeigte sich der der Hang Seng dagegen schlussendlich 1,45 Prozent im Plus bei 25'834,02 Einheiten.

Die asiatischen Aktienmärkte bewegten sich am Montag uneinheitlich. Bremsend wirkten die weiter hohen Ölpreise vor dem Hintergrund der anhaltenden gegenseitigen Angriffe im Nahost-Krieg. Die wichtige Öl-Schifffahrtsstrasse, die Strasse von Hormus, ist praktisch unpassierbar und die USA verstärken nun ihre Anstrengungen, bei anderen Ländern Unterstützung beim Geleitschutz von Schiffen durch die Strasse von Hormus zu finden. Derweil belastete unverändert die mit den stark gestiegenen Energiepreisen einhergehende Sorge vor einem globalen Inflationsanstieg die Stimmung.

Das Investitionswachstum in China habe positiv überrascht, was vor allem auf einen starken Anstieg der Infrastrukturinvestitionen zurückzuführen sei, sagte Ökonom Zhiwei Zhang von Pinpoint Asset Management. Dennoch seien die privaten Investitionen gesunken und die Arbeitslosigkeit gestiegen, was zeige, dass die Binnennachfrage nach wie vor schwach sei. Weil der Konflikt im Nahen Osten die Weltwirtschaft in den kommenden Monaten beeinflussen dürften, erwartet Zhang, dass die politischen Entscheidungsträger in China die Entwicklungen genau beobachteten und bei Bedarf mit fiskalpolitischen Massnahmen reagierten. Der Fokus richte sich nun auf das bevorstehende Treffen zwischen der chinesischen und der US-Führung.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Gold, Silber & Minenaktien – Wallstreet Live mit Tim Schäfer

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Gold, Silber & Minenaktien – Wallstreet Live mit Tim Schäfer

Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 13’294.24 19.75 BNMSCU
Short 13’578.89 13.52 SGPB7U
Short 14’091.85 8.85 SE3BRU
SMI-Kurs: 12’851.21 16.03.2026 13:38:05
Long 12’247.56 19.75 SK3BMU
Long 11’961.16 13.81 SSKBJU
Long 11’452.20 8.98 BRTSZU
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
16.03.26 21Vianet Group Inc. (A) (spons. ADRs) / Quartalszahlen
16.03.26 Adelong Gold Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
16.03.26 Aeroporto Guglielmo Marconi di Bologna S.p.A. / Quartalszahlen
16.03.26 AEye Inc Registered Shs / Quartalszahlen
16.03.26 Agenus Inc Registered Shs / Quartalszahlen
16.03.26 AGT Food and Ingredients Inc Registered Shs / Quartalszahlen
16.03.26 Akita Drilling Ltd (A) Non-Voting / Quartalszahlen
16.03.26 Akita Drilling Ltd (B) / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
16.03.26 Rightmove Immobilienindex (Jahr)
16.03.26 Rightmove House Price Index (MoM)
16.03.26 House Price Index
16.03.26 Retail Sales (YoY)
16.03.26 Fixed Asset Investment (YTD) (YoY)
16.03.26 Industrial Production (YoY)
16.03.26 Money Supply Growth
16.03.26 Vorläufige Handelsbilanz
16.03.26 Benito Juarezs Geburtstag
16.03.26 Leistungsbilanz
16.03.26 Inflation des Preisindex für Großhandel
16.03.26 Handelsbilanz
16.03.26 Herstellerpreisindex (im Jahresvergleich)
16.03.26 Haushaltsausgleich
16.03.26 M2 Geldmenge
16.03.26 Herstellerpreisindex (im Monatsvergleich)
16.03.26 Geldmenge M3
16.03.26 Kredite an den Privatsektor
16.03.26 Leistungsbilanz (im Monatsvergleich)
16.03.26 FDI - Direktinvestitionen im Ausland (YTD) (Jahr)
16.03.26 Staatshandelsdefizit
16.03.26 Handelsbilanz
16.03.26 Exporte
16.03.26 Importe
16.03.26 Baubeginne s.a (Jahr)
16.03.26 Verbraucherpreisindex - Kernrate (Monat)
16.03.26 BoC Kern-Verbraucherpreisindex (Jahr)
16.03.26 Verbraucherpreisindex (Monat)
16.03.26 Verbraucherpreisindex (Jahr)
16.03.26 NY Empire-State-Produktionsindex
16.03.26 BoC Kern-Verbraucherpreisindex (Monat)
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16.03.26 Wachstum des Exportpreises
16.03.26 Wachstum Importpreis ( Jahr )
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