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Geändert am: 04.03.2025 22:06:03

Zoll-Schock: SMI schliesst tief im Minus -- DAX letztlich mit herben Verlusten -- US-Börsen gehen tiefer aus der Sitzung -- Asiatische Indizes beenden Handel uneinig

Der heimische und deutsche Aktienmarkt bewegten sich am Dienstag mit kräftigen Abgaben. Die US-Börsen zeigten sich letztlich mit Verlusten. Am Dienstag fanden die wichtigsten asiatischen Märkten keine gemeinsame Richtung.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt präsentierte sich in Rot.

Der SMI startete bereits auf negativem Terrain und fiel immer tiefer. Er beendete des Tag bei 13'006,74 Punkten (-1,21%).

Die Nebenwerteindizes SPI und SLI bewegten sich nach einem schwachen Start ebenfalls im Minus. Der SPI wies letztlich Abgaben in Höhe von 1,15 Prozent auf 17'153,70 Zähler aus, während der SLI 1,67 Prozent auf 2'105,17 Einheiten verlor.

Trumps Zölle treten heute in Kraft. Es drohe nun ein veritabler Handelskrieg mit allen möglichen negativen Folgen für die Weltwirtschaft, meinte ein Händler. China hat im Gegenzug Zollerhöhungen um 10 bis 15 Prozent für eine Reihe US-amerikanischer Agrar- und Lebensmittelprodukte angekündigt. Zudem würden 25 US-Unternehmen unter Export- und Investitionsbeschränkungen gestellt. Auch Kanada hat Gegenmassnahmen angekündigt. Zudem stellen die USA drei Jahre nach Kriegsbeginn die Militärhilfe für die Ukraine vorerst ein. US-Präsident Trump wolle einen Friedensschluss erreichen, hiess es aus dem Weissen Haus. Die Hilfe werde daher vorläufig ausgesetzt und überprüft. Damit würden auch die Friedenshoffnungen etwas zurückgedrängt.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex notierte am zweiten Handelstag der Woche mit Abschlägen.

Der DAX beendete den Handelstag 3,54 Prozent schwächer bei 22'326,81 Punkten - damit verlor der deutsche Leitindex mehr als 800 Punkte. Auch er war bereits unterhalb der Nulllinie in die Sitzungen gegangen.

Im Fokus blieb die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Zölle auf Einfuhren aus den Nachbarländern Kanada und Mexiko treten in Kraft. Drei Jahre nach Kriegsbeginn stellt die US-Regierung zudem ihre Militärhilfe für die Ukraine vorerst ein und bringt das von Russland angegriffene Land damit in eine noch schwierigere Lage.

WALL STREET

Am Dienstag ging es an den US-Börsen nach einem wechselhaften Handelsverlauf letztlich doch klar nach unten.

Der Dow Jones schloss mit einem Verlust von 1,55 Prozent bei 42'520,99 Punkten. Er hatte zur Eröffnung leichte Abschläge verzeichnet und konnte sich auch im Handelsverlauf nicht aus der Verlustzone lösen, auch wenn das Minus kurzzeitig deutlich zusammengeschrumpft war.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite ging bei 18'285,16 Zählern um 0,35 Prozent schwächer aus dem Handel. Er hatte zur Startglocke deutlich nachgegeben, konnte dann im Handelsverlauf teilweise jedoch auch wieder kräftige Gewinne verbuchen, bevor es im späten Handel wieder nach unten auf rotes Terrain ging.

An der Wall Street blieb die Stimmung am Dienstag angeschlagen. Bereits in den vergangenen Tagen war zu erkennen, dass die relative Gelassenheit hinsichtlich der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump verflogen ist. Seine Ankündigungen werden offensichtlich ernster genommen und die Hoffnung, Trump könnte die Zolldrohungen als Verhandlungsmasse bei wirtschaftlichen Verhandlungen mit nutzen, schwindet. Die Wahrscheinlichkeit echter Handelskriege steigt.

Trumps Zölle gegen China, Kanada und Mexiko traten am Dienstag in Kraft, und Peking und Ottawa haben bereits Gegenzölle angekündigt. Das chinesische Finanzministerium gab Zölle auf US-Importe aus der Landwirtschaft bekannt und Kanadas Premierminister Justin Trudeau stellte Zölle von etwa 100 Milliarden US-Dollar auf US-Importe in Aussicht. "Es gibt noch immer einige Marktzweifel, ob all diese Zölle für einen längeren Zeitraum bestehen bleiben werden (...). Aber wir befinden uns eindeutig an einem noch nie da gewesenen Punkt", sagte Marktstratege Jim Reid von der Deutschen Bank. Letztlich seien die Märkte sogar erleichtert, dass China und Kanada bislang nicht noch weiter gegangen seien.

US-Anleger sorgten sich neben Handelskonflikten vor allem um die eigene Wirtschaft. Umso gespannter wird der monatliche Arbeitsmarktbericht für Februar am Freitag erwartet. In puncto Nervosität der Anleger verwies Stratege Jim Reid auf den starken Anstieg des VIX-Index an der Terminbörse von Chicago. Der Index gilt als Gradmesser für die "Angst" von Anlegern.

ASIEN

An den Börsen in Asien waren am Dienstag verschiedene Vorzeichen zu sehen.

In Japan verlor der Nikkei 225 schliesslich 1,20 Prozent auf 37'331,18 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite indes letztlich 0,22 Prozent höher bei 3'324,21 Zählern.

Der Hang Seng in Hongkong verlor schlussendlich 0,28 Prozent auf 22'941,77 Einheiten.

US-Präsident Donald Trump schickte die asiatischen Aktienmärkte am Dienstag auf die tiefsten Stände seit einem Monat. Zwar erreichten die Abgaben nicht das Niveau der Wall Street vom Vorabend und einige Märkte erholten sich dann wieder nach dem ersten Schreck, gleichwohl war die Stimmung an den Märkten angeschlagen. Trump hat die Hoffnungen zunichte gemacht, dass die geplanten Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko doch noch zurückgenommen werden könnten. Es gebe "keinen Spielraum mehr für Mexiko oder Kanada", um vor Mitternacht einen Deal zu machen, teilte Trump am Vorabend mit. Die geplanten 25-prozentigen Zölle auf Warenimporte aus diesen beiden Ländern treten damit ab Dienstag in Kraft.

China reagierte nun ebenfalls und konterte die Zölle auf chinesische US-Importe mit Gegenzöllen ab 10. März, auch Kanada kündigt Reaktionen an. Damit scheint der befürchtete Handelskrieg Realität zu werden - und dies vor dem Hintergrund schwächer als erwartet ausgefallener US-Konjunkturdaten am Vorabend. "Keine günstigen Voraussetzungen für Aktien", sagte ein Händler. Vermeintlich sichere Häfen sind daher gefragt, US-Anleihen steigen genauso wie der japanische Yen. Laut IG-Marktstratege Yeap Jun Rong dürfte die sich abzeichnende Unsicherheit über US-Zölle die Marktstimmung in Asien in naher Zukunft dämpfen.

In Asien, vor allem aber in China steht der jährliche Volkskongress ab Mittwoch im Fokus. Die Erwartungen sind hoch, dass Peking endlich umfassende Konjunkturhilfen auf den Weg bringen wird.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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