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Quanten-Schock 31.12.2025 23:14:00

Saxo Bank warnt: Quantencomputer könnten 2026 Krypto-Markt zum Einsturz bringen

Saxo Bank warnt: Quantencomputer könnten 2026 Krypto-Markt zum Einsturz bringen

Die Saxo Bank skizziert für 2026 ein Gedankenspiel, bei dem ein Quantencomputer die gängigsten digitalen Sicherheitsstandards bricht - und was das für die Finanzwelt bedeuten würde.

• Gedankenspiel der Saxo Bank: Heutige Verschlüsselungen verlieren über Nacht ihre Wirkung
Finanzmärkte reagieren als Erstes, Kryptomarkt bricht zusammen
Gold als ultimatives "No-Password"-Asset

Warum der "Q-Day" der Albtraum der digitalen Sicherheit wäre

Die dänische Investmentbank Saxo Bank skizziert für 2026 ein hypothetisches und bewusst überspitztes Szenario, vor dem sich Cybersicherheitsexperten seit Langem fürchten: der "Quantum leap day" oder "Q-Day". Würde ein funktionierender Quantencomputer die gängigsten digitalen Sicherheitsstandards der heutigen Zeit knacken können, hätte das weitreichende Folgen.

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Über Nacht würde das Versprechen, dass unsere E-Mails, Banküberweisungen, Krypto-Wallets und Unternehmenssysteme sicher verschlüsselt sind, seine Gültigkeit verlieren. Dem Strategen Neil Wilson zufolge würde bereits der blosse Hinweis auf einen solchen technologischen Durchbruch ausreichen, um das Vertrauen in die digitale Infrastruktur weltweit massiv zu erschüttern.

Angreifer könnten diese neuen Fähigkeiten sofort nutzen, während Verteidiger und Betroffene Monate benötigen würden, um die jahrzehntelang genutzte digitale Infrastruktur zu ersetzen.

Kollabierende Finanzmärkte und Gold als Fluchtwährung

In einem solchen Szenario würden die Finanzmärkte als Erstes auf die Bedrohung reagieren, wobei der Kryptosektor am härtesten getroffen wird. Besonders alte Bitcoin-Adressen erscheinen plötzlich verwundbar, was dazu führt, dass Börsen Auszahlungen einfrieren müssen.

Anleger versuchen, ihre Vermögenswerte zu retten - und dabei entsteht eine regelrechte Massenpanik. Saxo Bank sieht die Ur-Kryptowährung Bitcoin in dieser Situation "gegen Null" kollabieren, da das Vertrauen in digitale Verschlüsselungen verpufft.

Zeitgleich greift die Angst auch auf das traditionelle Finanzwesen über. Die Menschen beginnen Bargeld zu horten und Vermögenswerte und "kaufen alles, was sie in ihren Händen halten können". Infolgedessen sind Rohstoffe besonders gefragt: Als ultimatives "No-Password"-Asset schiesst im Szenario der Goldpreis auf 10'000 US-Dollar in die Höhe, während der Kryptomarkt zusammenbricht.

Globaler Notfallplan und die neuen Gewinner

Die Folgen des Schocks mobilisieren laut Saxo Bank eine massive Reaktion von Behörden und Unternehmen. Zentralbanken eröffnen Notfall-Finanzierungslinien und Regulierungsbehörden ordnen ein globales "Wartungswochenende" an, um die digitalen Schlösser in den Zahlungssystemen auszutauschen. Ein G20-Pakt setzt Fristen, um alles vom Browser bis zur Bankenhardware zu aktualisieren. Zwar fliesst das Geld schliesslich wieder, jedoch langsamer und zu höheren Kosten, während Versicherungsprämien in die Höhe schnellen.

Inmitten des Chaos kristallisieren sich laut MarketWatch klare Gewinner und Verlierer heraus. Zu den Profiteuren gehören Anbieter von physischen Tresoren für sichere Backups sowie neue Cybersicherheitsfirmen, die eine quantensichere Lösung liefern. Auch altmodische Banken mit starken Bargeld-Vertriebsnetzen erleben eine Renaissance. Auf der Verliererseite stehen hingegen öffentliche Kryptowährungen, Hot-Wallet-Börsen und Unternehmen, die auf schwachen Sicherheitsstandards basieren.

Warum die Saxo Bank das Unmögliche voraussagt

Saxo Bank betont ausdrücklich, dass es sich bei den jährlichen "Outrageous Predictions" nicht um offizielle Prognosen für das kommende Jahr handelt. Das Ziel ist es der Bank zufolge vielmehr, den Blickwinkel zu erweitern und zu fragen, was überraschend boomt, wenn die Welt ins Wanken gerät. Die Debatte über diese Szenarien soll Investoren auf Überraschungen vorbereiten.

MarketWatch weist darauf hin, dass die dänische Investmentbank diese Tradition seit mehr als 20 Jahren pflegt. Zwar trafen Vorhersagen wie der Untergang der OPEC im letzten Jahr nicht ein, doch Chef-Marktstratege John Hardy verweist auf Teilerfolge in der Vergangenheit. So sagte die Bank bereits Turbulenzen voraus, die sich später in ähnlicher Form bewahrheiteten, etwa im Zusammenhang mit der Volatilität des US-Dollars oder dem Aufstieg von NVIDIA.

Redaktion finanzen.ch

Dieser Text dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schliesst jegliche Regressansprüche aus.

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