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Geändert am: 06.07.2022 22:09:50

Fed-Protokoll im Blick: US-Börsen zum Handelsende mit kleinen Gewinne -- SMI schliesst im Plus -- DAX verbucht letztlich Gewinne -- Asiens Börsen beenden Handel in Rot

Die US-Indizes schlossen am Mittwoch höher. Der heimische Aktienmarkt präsentierte sich zur Wochenmitte freundlich. Der deutsche Aktienmarkt ging in Grün aus der Sitzung. Die grössten Börsen in Asien tendierten am Mittwoch schwächer.

SCHWEIZ

Am Schweizer Aktienmarkt kam es nach dem Ausverkauf am Vortag zu einer Gegenbewegung.

Der SMI ging stärker in den Handel und bewegte sich auch anschliessend auf grünem Terrain. Der Schweizer Leitindex schloss mit einem Plus von 1,29 Prozent auf 10'840,60 Einheiten.

Die Nebenwertindizes SLI und SPI folgten der positiven Tendenz des Leitindex und gingen mit einem Plus 1,42 Prozent auf 1'655,37 Zähler bzw. 1,31 Prozent auf 13'978,00 Punkte höher aus dem Handel.

Im Zuge dieser technischen Erholung hatte sich der Leitindex SMI bis auf wenige Punkte an die 10'900er Marke herangearbeitet. Auch an den Börsenplätzen Europas ging es an diesem Mittwoch aufwärts. Allerdings überwogen die mahnenden Stimmen, die der aktuellen Bewegung denn auch nicht allzu viel Gewicht beimessen wollten. Denn zu den ohnehin schon schwergewichtigen Problemen und Risiken kämen immer neue und teilweise politische Risiken dazu, meinte ein Händler. "Die Marktteilnehmer kamen dadurch nicht zur Ruhe und so wurden kurz zuvor eingegangene Aktienpositionen wenig später wieder aufgelöst", erklärte der Händler weiter.

Vor allem sei derzeit das Gesamtbild nicht eindeutig und klar erkennbar. So schürten einzelne konjunkturelle Entwicklungen immer wieder die Hoffnung, dass sich die Dynamik bei der Inflationsentwicklung etwas abschwächt. Gleichzeitig drückten Zins- und Rezessionsängste immer wieder auf die Aktienkursnotierungen.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex zeigte am Mittwoch einen Stabilisierungsversuch.

Der DAX eröffnete die Sitzung am Mittwoch höher, hielt sich im Verlauf des Tages in der Gewinnzone. Zur Schlussglocke stand ein Plus von 1,56 Prozent bei 12'597,52 Zählern an der Tafel.

Nach einer wochenlangen Verlustserie hatte sich der DAX am Mittwoch etwas stabilisiert. Im Gegensatz zu den beiden vorangegangenen Tagen hielt sich der deutsche Leitindex im Plus. Die Erwartung einer ausgeprägten konjunkturellen Schwäche hatte das Börsenbarometer am Vortag mit einem Abschlag von knapp 3 Prozent auf das niedrigste Niveau seit November 2020 gedrückt. Unterstützung erhielten die Kurse vor allem von der US-Technologiebörse NASDAQ. Dort hatten sich die Anleger am Dienstag wieder vorgewagt. Am Mittwoch zählten Tech-Werte denn auch europaweit zu den grössten Gewinnern.

In den vergangenen Wochen waren auf Erholungsversuche immer wieder teils hohe Verluste gefolgt. "Derzeit mischen sich unter die ohnehin schon schwergewichtigen Probleme immer neue, teilweise politische Risiken dazu", schrieb Marktexperte Andreas Lipkow von comdirect.

Das Gesamtbild war Lipkow zufolge aber nicht eindeutig und klar erkennbar. Es gebe immer wieder konjunkturelle Hoffnungsschimmer und Anzeichen einer Verlangsamung bei der Inflationsentwicklung. Dennoch drückten sowohl die Zinssorgen als auch die Rezessionsängste immer wieder auf die Aktienkursnotierungen.

WALL STREET

Der amerikanische Aktienmarkt beendete den Mittwochshandel freundlich.

Der Dow Jones ging bei 31'037,68 Punkten um 0,23 Prozent fester aus dem Handel. Er hatte mit einem minimalen Minus von 0,03 Prozent bei 30'957,30 Punkten eröffnet, war dann etwas weiter ins Minus gefallen, bevor nach Veröffentlichung des Fed-Protokolls schliesslich Gewinne eingefahren werden konnten. Der technologielastige NASDAQ Composite schloss bei 11'361,85 Zählern um 0,35 Prozent höher. Er hatte den Handel, der ebenfalls von einem Auf und Ab geprägt war, um 0,14 Prozent höher bei 11'337,90 Zählern eröffnet.

Nach der Veröffentlichung des Notenbank-Protokolls ging es an den US-Börsen am Mittwoch zeitweise deutlich nach oben. Die Währungshüter hatten darin ihre Bereitschaft zu weiteren deutlichen Zinsschritten signalisiert. Für die Investoren ist das allerdings eine zweischneidige Angelegenheit. Sie sind besorgt, dass die aggressiven Zinsschritte der Fed die Wirtschaft abwürgen und in die Rezession treiben könnten. Die Notenbank dagegen sieht sich angesichts der hohen Inflation zum Gegensteuern gezwungen.

Rezessionsängste sorgten daher nach wie vor für hohe Nervosität und eine insgesamt gedrückte Stimmung. Die etwas besser als erwartet ausgefallenen ISM-Daten des Dienstleistungssektors trugen zur Nervosität der Anleger bei.

Die Helaba verwies darauf, dass die Vorgaben für den ISM Einkaufsmanagerindex Dienste eigentlich negativ gewesen seien. Dennoch gab er im Juni weniger deutlich als prognostiziert nach. Positiv sei zudem, dass er - ebenso wie der viel beachtete ISM für die Industrie - weiter im Wachstumsbereich liege, hiess es.

ASIEN

Die asiatischen Börsen verbuchten am Mittwoch Verluste.

In Tokio verlor der Nikkei letztlich 1,20 Prozent auf 26'107,65 Punkte.

Für den Shanghai Composite ging es derweil um 1,43 Prozent auf 3'355,35 Zähler nach unten. Der Hang Seng gab schlussendlich um 1,22 Prozent auf 21'586,66 Einheiten nach.

Negative Vorzeichen dominierten zur Wochenmitte an den Börsen in Asien. Händler sprachen von wieder aufgeflammten Rezessionssorgen. Viele Anleger wollten zudem die US-Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung abwarten, die am Mittwoch lange nach Börsenschluss in Asien veröffentlicht werden. Zudem steht am Freitag die Veröffentlichung des offiziellen US-Arbeitsmarktberichts an.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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