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Geändert am: 06.08.2026 22:02:23

Zahlenflut an den Parketts: SMI letztlich im Minus -- DAX zum Handelsende stabil -- US-Börsen tiefer -- Asiens Börsen schliessen mehrheitlich schwächer

Am heimischen Aktienmarkt ging es am Donnerstag abwärts. Der deutsche Leitindex tendierte seitwärts. An den US-Börsen ging es abwärts. In Fernost dominierten am Donnerstag die Bären.

SCHWEIZ

Die Schweizer Börse präsentierte sich am Donnerstag mit negativer Tendenz.

Der SMI ist mit einem Plus in den Handel eingestiegen und hielt sich über weite Strecken in der Gewinnzone. Am Nachmittag rutschte er jedoch auf rotes Terrain ab und beendete die Sitzung 0,23 Prozent tiefer bei 14'518,75 Punkten.
Die Nebenwertindizes SPI (Schluss: -0,15 Prozent bei 20'445,85 Punkten) und SLI (Schluss: -0,16 Prozent bei 2'328,93 Zählern) tendierten ebenfalls schwächer.

Hoffnungen auf eine Entspannung im Nahostkonflikt sowie eine Flut von Unternehmenszahlen, die bei zahlreichen Einzeltiteln für Bewegung sorgten, konnten letztlich nicht stützen.

US-Präsident Donald Trump hatte eine baldige Einigung zur Wiederöffnung der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus in Aussicht gestellt. Auch laut dem iranischen Aussenministerium befindet sich eine gemeinsame Erklärung mit Oman in der Schlussphase. Marktteilnehmer werten dies als weiteres Indiz für eine mögliche Übergangslösung, auch wenn eine offizielle Einigung weiterhin aussteht. Entsprechend gaben die Ölpreise leicht nach.

"Die Märkte glauben derzeit an eine diplomatische Lösung", sagte ein Händler. Ob sich dieser Optimismus bestätige, dürfte sich in den kommenden Tagen entscheiden. Bei einem Scheitern der Gespräche oder neuen Zwischenfälle könne aber auch eine rasche Gegenbewegung einsetzen.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex präsentierte sich am Donnerstag wenig bewegt.

Der DAX startete knapp im Minus und wechselte im Laufe des Tages mehrfach zwischen Gewinn- und Verlustzone. Schliesslich verabschiedete er sich marginale 0,05 Prozent höher bei 26'140,13 Punkten in den Feierabend.

Nach der Verschnaufpause zur Wochenmitte hat sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag ein wenig gefestigt. Anleger hoffen weiterhin auf eine Lösung im Iran-Krieg und setzen auf eine Öffnung der für den globalen Öltransport wichtigen Meerenge von Hormus. In Deutschland stand die Berichtssaison im Anlegerfokus. Allein aus dem DAX haben acht Unternehmen Zahlen vorgelegt.

WALL STREET

Nach dem jüngsten Rekordlauf des Dow Jones holten Anleger am Donnerstag erst einmal Luft.

Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Abschlag von 0,85 Prozent bei 53'885,16 Punkten.
Der NASDAQ Composite verlor unterdessen 0,06 Prozent auf 26'348,35 Zähler.

Die Börsen seien zuletzt "heissgelaufen", sagte ein Händler. Der Dow war an fünf Börsentagen in Folge gestiegen und hatte dabei in der Spitze um über 3'000 Punkte oder gut sechs Prozent zugelegt. Damit nehme die Wahrscheinlichkeit für Gewinnmitnahmen zu, auch grössere Rücksetzer wären dem Börsianer zufolge keine Überraschung.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich am Donnerstag mehrheitlich schwächer.

Der japanische Nikkei 225 rutschte um 0,93 Prozent auf 65'683,26 Punkte ab.

Auf dem chinesischen Festland zeigten sich unterdessen Gewinne: Der Shanghai Composite legte gegen den Trend 0,57 Prozent auf 3'900,35 Punkte zu.

Kräftig abwärts ging es unterdessen für den Hang Seng in Hongkong, der 1,49 Prozent auf 25'530,28 Punkte verlor.

Mehrheitlich mit Abgaben zeigten sich die asiatischen Aktienmärkte am Donnerstag. Schwache Ergebnisse von SanDisk und Western Digital drückten die Werte aus dem Chip-Sektor deutlicher ins Minus, womit sich die Volatilität bei den Aktien aus dem Bereich fortsetzte. Der Datenspeicher-Anbieter SanDisk meldete für das vierte Quartal einen stark gestiegenen Umsatz, da der Ausbau der KI die Nachfrage weiter anheizt. Aber der lediglich im Rahmen der Erwartungen liegende Ausblick für das laufende Quartal sorgt für Enttäuschung. Auch bei Western Digital belastete der konservative Ausblick auf das laufende Quartal. Die Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal fielen indes überzeugend aus. Damit verstärkten sich erneut die Sorgen vor einer Verlangsamung des KI-Booms, hiess es.

Die Entwicklungen im Iran-Krieg sorgten dagegen für keinen positiven Impuls. "Der Iran hat mitgeteilt, eine Einigung mit dem Oman über eine vorgeschlagene Schifffahrtsroute durch die Strasse von Hormus erzielt zu haben, die Details müssten jedoch noch geklärt werden", so die Analysten von ANZ Research. Der Ölpreis erholte sich von zwischenzeitlichen Abgaben und zeigte sich nur wenig verändert. Die geplanten Transitgebühren würden die Transportkosten für Öl erhöhen, hiess es von Beobachtern.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
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Short 15’477.42 13.97 SIBJOU
Short 16’061.65 8.97 SZB73U
SMI-Kurs: 14’554.31 26.08.2026 17:30:00
Long 13’995.24 19.76 SPBMIU
Long 13’681.71 13.97 SGBNXU
Long 13’076.90 8.86 SJBCVU
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