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Geändert am: 07.05.2026 22:02:03
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SMI und DAX letztlich in Rot -- Wall Street schliesst mit Verlusten -- Asiens Börsen letztlich in Grün - Starke Gewinne in Tokio
Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt zeigten sich am Donnerstag mit negativen Vorzeichen. Die US-Börsen präsentierten sich mit schwächerer Tendenzen. Die Börsen in Fernost verzeichneten am Donnerstag Gewinne.

SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag mit negativen Vorzeichen.
Der SMI begann den Handelstag bereits etwas tiefer. Anschliessend bewegte er sich zunächst nach oben, konnte seine Gewinne jedoch nicht halten und rutschte in die Verlustzone, wo er den Handel auch beendete. Sein Schlussstand: 13'135,43 Punkte (-1,11 Prozent).
Die Nebenwertindizes SPI und SLI schlossen sich der Tendenz des Leitindex an und gingen ebenfalls 1,01 Prozent tiefer bei 18'636,58 Punkten bzw. 1,05 Prozent im Minus bei 2'109,83 Punkten in den Feierabend.
Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag mit Abschlägen, gebremst vor allem von Swiss Re.
Unverändert bleibt das Geschehen im Nahen Osten das dominierende Thema. Zwar ist die Situation nach gegenläufigen Äusserungen der USA und vom Iran vom Vortag weiterhin unklar. Die Aktienkurse reagieren derzeit aber eindeutig stärker auf vage Hoffnungen als auf Ängste.
Die etwa wegen der Inflationsrisikenmahnenden Stimmen im Börsenumfeld sind in den vergangenen Wochen allerdings zahlreicher geworden. Und die Onlinebank Swissquote meinte denn auch in einer Einschätzung zur aktuellen Marktlage, dass der Tag nicht vor dem Abend gelobt werden sollte. Dennoch behielt das positive Sentiment vorerst die Oberhand, nachdem US-Präsident Trump am Vortag eine Einigung mit dem Iran in den kommenden Tagen als möglich bezeichnet hatte.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich mit Verlusten.
Der DAX hat den Handelstag etwas stärker eröffnet, rutschte dann jedoch in die Verlustzone. Er beendete den Handel 1,02 Prozent tiefer bei 24'663,61 Punkten.
Bei weiter starken Vorgaben von den Übersee-Börsen war für den DAX am Donnerstag die Hürde von 25'000 Punkten nach den jüngsten Gewinnen noch zu hoch.
Tags zuvor war der DAX im Zuge des KI-Booms an der Wall Street und in Asien sowie den Entspannungssignalen aus Nahost zeitweise bis auf 25'152 Punkte nach oben geklettert. Im Bereich seiner Februar-Höchststände verliessen ihn jedoch zunächst die Kräfte, nachdem er die Kriegs-Scharte vom März im Kurs-Chart fast komplett ausgewetzt hatte. Der Rekord von Mitte Januar bei 25.507 Punkten bleibt jedoch im Visier.
In den USA setzten der Technologie-Auswahlindex NASDAQ 100 und der marktbreite S&P 500 ihre Rekordjagd derweil mit nochmals höherem Tempo fort. In Asien meldete sich Japans Nikkei 225 mit einem Kursfeuerwerk aus der Feiertagspause zurück und spielte damit sein Nachholpotenzial aus.
Hinsichtlich des Iran-Kriegs bleibt US-Präsident Trump optimistisch, und hält eine Vereinbarung mit den Mullahs in den kommenden Tagen für möglich. Die tags zuvor abgesackten Ölpreise stabilisierten sich am Morgen dennoch ein wenig.

WALL STREET
Anleger an den US-Börsen zeigten sich am Donnerstag in Verkaufslaune.
Der Dow Jones Industrial eröffnete die Sitzung etwas fester und rutschte anschliessend in die Verlustzone ab. Er ging 0,63 Prozent tiefer bei 49'596,60 Puntken aus dem Handel.
Der NASDAQ Composite startete ebenfalls im Plus und knackte anschliessend bei 26'036,38 Einheiten einen Rekord. Er konnte seine Gewinne jedoch ebenfalls nicht halten und bewegte sich im weiteren Verlauf auf rotem Terrain. Schlussendlich notierte er 0,13 Prozent leichter bei 25'806,20 Zählern.
Nach der jüngsten Rekordjagd an der Wall Street hatte am Donnerstag eine Phase der Ernüchterung eingesetzt. Da greifbare Erfolge in den Friedensverhandlungen für den Nahen Osten ausblieben, nutzten viele Investoren das hohe Kursniveau für Gewinnmitnahmen. Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Konflikts mit dem Iran, die zur Wochenmitte noch für Optimismus gesorgt hatte, erwies sich rückblickend als verfrüht.
Verschärft wurde die Stimmung durch abwartende Signale aus Teheran: Laut dem iranischen Aussenministerium prüfe man das von US-Präsident Donald Trump vorgelegte Rahmendokument zwar noch, sei jedoch zu keinem endgültigen Entschluss über die Aufnahme von Verhandlungen gekommen. Während die diplomatischen Kanäle somit stocken, erhöhte Trump den Druck massiv und drohte dem Iran im Falle einer Ablehnung der Bedingungen mit einer Intensivierung der Luftangriffe. Diese Kombination aus politischer Ungewissheit und neuerlichen Drohgebärden dämpfte die Risikofreude der Anleger spürbar.
Unternehmensseitig rückte vor allem die Schnellrestaurant-Kette McDonald's mit Zahlen in den Fokus.

ASIEN
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Donnerstag fester.
In Tokio stieg der Nikkei 225 schliesslich um 5,58 Prozent auf 62'833,84 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite derweil 0,48 Prozent im Plus bei 4'180,09 Zählern.
In Hongkong kletterte der Hang Seng schlussendlich um 1,51 Prozent auf 26'610,11 Punkte.
An den ostasiatischen Börsen ist es am Donnerstag weiter nach oben gegangen. Für Risikobereitschaft sorgten die zuletzt gestiegenen Hoffnungen auf einen Frieden im Nahost-Konflikt. Laut US-Präsident Donald Trump gibt es ein einseitiges Rahmenabkommen, dem nun der Iran noch zustimmen muss. Dessen ungeachtet hatte Trump am Vortag mit der Drohung nachgelegt, die USA würden die Bombardierung des Iran mit grösserer Härte als vor dem Waffenstillstand wieder aufnehmen, wenn Teheran den zur Diskussion stehenden Bedingungen zur Beendigung des Krieges nicht zustimme.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
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| 07.05.26 | Konstruktionsausgaben (Monat) |
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| SPI | 19’998.19 | 0.33% | |
| NIKKEI 225 | 67’743.85 | 1.38% | |
| Hang Seng | 24’030.18 | -0.70% | |
| Shanghai Composite | 4’036.59 | 1.65% | |
| SLI | 2’275.76 | 0.34% |
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