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Geändert am: 07.08.2026 22:38:53
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SMI geht etwas fester ins Wochenende -- DAX schliesst höher - neues Allzeithoch -- US-Handel endet mit Aufschlägen -- Asiens Börsen letztlich mehrheitlich mit Gewinnen
Der heimische Aktienmarkt bewegte sich am Freitag auf grünem Terrain. Der deutsche Leitindex konnte neue Höchststände erklimmen. An den US-Börsen dominierten die Käufer. Die Börsen in Fernost tendierten zum Wochenschluss überwiegend im Plus.

SCHWEIZ
Die Schweizer Börse präsentierte sich am Freitag freundlich.
Der SMI startete die Sitzung fester und blieb auch anschliessend auf grünem Terrain. Er verabschiedete sich mit einem Plus von 0,18 Prozent bei 14'544,91 Punkten ins Wochenende.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex. Zum Handelsende notierten sie 0,31 Prozent höher bei 20'509,58 Einheiten bzw. 0,33 Prozent fester bei 2'336,65 Stellen.
Vor dem Wochenende setzten die Investoren am Schweizer Aktienmarkt vor allem auf die defensiven Vertreter. Dabei erwiesen sich speziell die beiden Pharma-Schwergewichte als massgebliche Stütze für den SMI. Denn an sich sei die Luft für diese Woche raus - auch wenn am Nachmittag mit dem monatlichen US-Arbeitsmarktbericht auf Datenseite noch der wohl wichtigste Termin für diese Woche anstand.
Die geopolitischen Unwägbarkeiten im Nahen Osten blieben einfach zu gross, "auch weil die gegenseitigen Forderungen der Kriegsparteien eine Lösung weiter erschweren", fasste ein Börsianer zusammen. Entscheidend sei, dass den politischen Signalen diesmal belastbare Vereinbarungen folgen. "Anleger dies- und jenseits des Atlantiks erwarten Taten statt Worte", so ein weiterer Börsianer. Am Ende bleibe die Lage weiterhin fragil und der jüngste Zickzackkurs könnte jederzeit in die nächste Runde gehen. "Zu oft wurden Anleger in den vergangenen Monaten von vermeintlichen Friedenssignalen enttäuscht."
DEUTSCHLAND
Der deutsche Leitindex konnte zum Wochenschluss eine neue Bestmarke erreichen.
Der DAX notierte zum Handelsstart etwas fester. Im Verlauf baute er seine Gewinne deutlich aus und kletterte auf ein neues Rekordhoch bei 26'445,18 Punkten. Von diesem kam er bis zum Handelsende zwar wieder etwas zurück - dennoch ging er 0,69 Prozent stärker bei 26'319,45 Punkten in den Feierabend.
Die Aussichten für eine dauerhafte Einigung zwischen den USA und dem Iran zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus sind weiterhin ungewiss. US-Präsident Donald Trump geht jedoch nach eigenen Angaben weiter davon aus, dass der Iran-Krieg "ziemlich bald" enden und eine Einigung zur Öffnung der Meerenge bevorstehen könnte. Zudem richteten sich die Blicke auf den US-Arbeitsmarktbericht am frühen Nachmittag.
"Der Nahostkonflikt bleibt der grösste Bremsklotz für die globale konjunkturelle Entwicklung in den kommenden Monaten. Zwar deutet sich eine Erholung in den grössten Wirtschaftsräumen an, aber diese hängt am seidenen Faden der Energiepreise", kommentierte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets.
In der Bilanzsaison ging es in Deutschland am Freitag etwas ruhiger zu als an den Tagen davor.

WALL STREET
Anleger sorgten an der Wall Street auch vor dem Wochenende für weitere Kursgewinne.
Der Dow Jones Industrial startete zunächst leicht im Minus, drehte anschliessend jedoch unmittelbar ins Plus und beendete den Handeltag 0,28 Prozent höher bei 54'036,93 Punkten.
Der technologielastige NASDAQ Composite präsentierte sich besonders stark und gewann 1,30 Prozent auf 26'690,62 Zähler.
Die US-Börsen setzten am Freitag ihre Erholung fort und beendeten die Woche mit deutlichen Kursaufschlägen. Der S&P 500 markierte dabei ein neues Rekordhoch, wobei vor allem Technologiewerte für positive Impulse sorgten. Rückenwind erhielt die Stimmung insbesondere durch einen schwächer als erwarteten US-Arbeitsmarktbericht. Die unerwartet verhaltene Beschäftigungsentwicklung verringerte die Befürchtung weiterer Zinserhöhungen durch die US-Notenbank und liess die Renditen am Anleihemarkt sinken.
In der Folge rechneten Anleger verstärkt mit einer lockereren Geldpolitik. Gleichzeitig stützten sinkende Ölpreise und damit nachlassende Inflationssorgen sowie die weiterhin robuste Berichtssaison die Risikobereitschaft. Besonders stark nachgefragt wurden Aktien aus dem Technologie- und KI-Sektor, nachdem an den Märkten zuletzt verstärkt über die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz und deren langfristige Ertragsperspektiven diskutiert worden war. Der US-Dollar gab nach, während Anleihen von den rückläufigen Renditen profitierten. Insgesamt schlossen die US-Märkte eine volatile Handelswoche mit einem freundlichen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Geldpolitik ab.
Daneben blieben die Entwicklungen im Nahen Osten im Fokus. Der zunehmende Konflikt zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz im Jemen könnte eine Friedenslösung im Iran-Krieg erschweren. US-Präsident Donald Trump zeigte sich dagegen weiterhin überzeugt, dass der Iran-Krieg "ziemlich bald" enden und eine Einigung zur Öffnung der Strasse von Hormus bevorstehen könnte. Angesichts der anhaltenden Unsicherheiten zog der Ölpreis zuletzt etwas an.

ASIEN
Die asiatischen Aktienmärkte bewegten sich am Freitag in verschiedene Richtungen.
Der japanische Nikkei 225 gab letztendlich um 0,12 Prozent auf 65'606,71 Punkte ab.
Auf dem chinesischen Festland zeigten sich unterdessen Gewinne: Der Shanghai Composite legte um 1,02 Prozent auf 3'940,04 Punkte zu.
Moderat aufwärts ging es auch für den Hang Seng in Hongkong, der schlussendlich 0,54 Prozent auf 25'668,03 Punkte gewann.
Mehrheitlich mit Gewinnen haben die asiatischen Börsen den letzten Handelstag der Woche beendet. Mit Abgaben zeigten sich die Börsen in Tokio und Seoul, wo erneute Verluste bei den Technologiewerten das Sentiment belasten. Dagegen ging es an den chinesischen Börsen nach guten Konjunkturdaten leicht nach oben. Die Blicke der Anleger sind zudem auf den US-Arbeitsmarktbericht für Juli gerichtet, der am Nachmittag veröffentlicht wird. Die Daten würden mit Spannung erwartet, da sie darüber entscheiden könnten, ob die Märkte eine mehr oder weniger als 50-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der US-Notenbank im September einpreisen, so Marktanalyst Matt Simpson von StoneX.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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Unternehmensdaten
| Datum | Unternehmen/Event |
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| 07.08.26 | 7NR Retail Ltd Registered Shs / Generalversammlung |
| 07.08.26 | Aarti Pharmalabs Limited Registered Shs / Quartalszahlen |
| 07.08.26 | ABB Power Products & Systems India Ltd Registered Shs / Quartalszahlen |
| 07.08.26 | ABIST Co.,Ltd. / Quartalszahlen |
| 07.08.26 | Abundance International Ltd / Quartalszahlen |
| 07.08.26 | Achilles Corp / Quartalszahlen |
| 07.08.26 | ACM Research Inc Registered Shs -A- / Quartalszahlen |
| 07.08.26 | ADC India Communications Ltd / Generalversammlung |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
|---|---|
| 07.08.26 | Overall Household Spending (YoY) |
| 07.08.26 | JP Foreign Reserves |
| 07.08.26 | Exporte (ggü. Vorjahr) CNY |
| 07.08.26 | Importe (Jahr) |
| 07.08.26 | Importe (Jahresvergleich) CNY |
| 07.08.26 | Handelsbilanz CNY |
| 07.08.26 | Handelsbilanz |
| 07.08.26 | Exporte (ggü. Vorjahr) |
| 07.08.26 | Foreign Reserves |
| 07.08.26 | Schlacht von Boyaca Feiertag |
| 07.08.26 | Führender Wirtschaftsindex |
| 07.08.26 | Index der gesamtwirtschaftlichen Aktivität |
| 07.08.26 | ILO Unemployment |
| 07.08.26 | Handelsbilanz |
| 07.08.26 | Industrieproduktion s.a. w.d.a. (Jahr) |
| 07.08.26 | Industrieproduktion s.a. (Monat) |
| 07.08.26 | Brutto Gold- und Währungsreserven |
| 07.08.26 | Importe (Monat) |
| 07.08.26 | Halifax Immobilienpreise (Monat) |
| 07.08.26 | Exporte (Monat) |
| 07.08.26 | Halifax Immobilienpreise (3M/Jahr) |
| 07.08.26 | Industrieproduktion (im Monatsvergleich) |
| 07.08.26 | Manufacturing Output |
| 07.08.26 | Net $Gold & Forex Reserve |
| 07.08.26 | Trade Balance |
| 07.08.26 | Verbraucherpreisindex (im Jahresvergleich) |
| 07.08.26 | Kern-Verbraucherpreisindex (im Jahresvergleich) |
| 07.08.26 | Exporte, EUR |
| 07.08.26 | Importe, EUR |
| 07.08.26 | Trade Balance EUR |
| 07.08.26 | Current Account |
| 07.08.26 | Handelsbilanz |
| 07.08.26 | Devisenreserven |
| 07.08.26 | Foreign Trade Balance |
| 07.08.26 | SECO Consumer Climate (3m) |
| 07.08.26 | Devisenreserven MoM |
| 07.08.26 | Währungsreserven |
| 07.08.26 | Consumer Price Index - Harmonized (YoY) |
| 07.08.26 | Consumer Price Index (YoY) |
| 07.08.26 | Foreign Reserves (MoM) |
| 07.08.26 | Globale Handelsbilanz |
| 07.08.26 | FX Reserves, USD |
| 07.08.26 | Verbraucherpreisindex (Monat) |
| 07.08.26 | Devisenreserven der Zentralbank |
| 07.08.26 | Core Consumer Price Index (Inflation) (MoM) |
| 07.08.26 | Core Inflation |
| 07.08.26 | 12-Month Inflation |
| 07.08.26 | Headline Inflation |
| 07.08.26 | Durchschnittliche Stundenlöhne (Jahr) |
| 07.08.26 | Arbeitslosenquote |
| 07.08.26 | Durchschnittliche Stundenlöhne (Jahr) |
| 07.08.26 | Durchschnittliche Stundenlöhne (Monat) |
| 07.08.26 | Erwerbsbeteiligungsquote |
| 07.08.26 | Durchschnittliche Stundenlöhne (Jahr) |
| 07.08.26 | U6 Unterbeschäftigungsquote |
| 07.08.26 | Arbeitslosenquote |
| 07.08.26 | Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft |
| 07.08.26 | Nettoveränderung der Beschäftigung |
| 07.08.26 | Durchschnittliche wöchentliche Arbeitsstunden |
| 07.08.26 | Handelsbilanz |
| 07.08.26 | Erwerbsquote |
| 07.08.26 | Ivey Einkaufsmanagerindex |
| 07.08.26 | Ivey Einkaufsmanagerindex s.a |
| 07.08.26 | FOMC Mitglied Barkin spricht |
| 07.08.26 | Kassenbestand des Finanzministeriums |
| 07.08.26 | Baker Hughes Plattform-Zählung |
| 07.08.26 | Indutrieertrag, nicht saisonbereinigt (im Monatsvergleich) |
| 07.08.26 | Verbraucherkredit |
| 07.08.26 | CFTC Öl NC Netto-Positionen |
| 07.08.26 | CFTC JPY NC Netto-Positionen |
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| 07.08.26 | CFTC Gold NC Netto-Positionen |
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| 07.08.26 | CFTC GBP NC Netto-Positionen |
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| DAX | 26’569.99 | 0.77% | |
| Dow Jones | 53’559.99 | -0.02% | |
| NASDAQ Comp. | 26’402.42 | -0.52% | |
| NASDAQ 100 | 29’433.43 | -0.70% | |
| SMI | 14’399.77 | 0.11% | |
| SPI | 20’270.57 | 0.04% | |
| NIKKEI 225 | 66’405.56 | 0.41% | |
| Hang Seng | 25’584.79 | 0.07% | |
| Shanghai Composite | 3’956.57 | 1.13% | |
| SLI | 2’315.50 | 0.29% |
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