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Geändert am: 13.01.2026 22:04:11

Start der Berichtssaison: US-Börsen zum Handelsschluss im Minus -- SMI letztlich leichter -- DAX schliesst nach neuem Allzeithoch stabil -- Asiens Börsen beenden Handel mehrheitlich stärker

Der heimische Aktienmarkt gab im Dienstagshandel nach, während der deutsche Leitindex seitwärts tendierte. Die Wall Street zeigte sich leichter. Die Börsen in Fernost wiesen am Dienstag überwiegend grüne Vorzeichen aus.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Dienstag schwächer.

So eröffnete der SMI etwas leichter und blieb auch anschliessend in der Verlustzone. Sein Schlussstand: 13'364,73 Punkte (-0,46 Prozent).
Auch die Nebenwertindizes SPI und SLI verbuchten Abschläge. Während der SPI letztlich um 0,51 Prozent auf 18'404,03 Einheiten fiel, verzeichnete der SLI Verluste von 0,67 Prozent auf 2'160,96 Stellen.

Händler sprachen von einer Konsolidierung nach den jüngsten Höchstständen. Zwar seien die meisten Anleger aufgrund der brummenden US-Konjunktur und der stabilen Märkte weiterhin zuversichtlich und blendeten die verschiedenen politischen Unsicherheiten, seien dies der Streit zwischen US-Präsident Trump mit dem Fed oder die geopolitischen Spannungen noch aus. Doch mit der beginnenden Berichtsaison nähmen manche Investoren eben einige Chips vom Tisch, sagte ein Händler. Die Luft sei inzwischen dünn.

Im Fokus der Anleger standen damit neben der Veröffentlichung der zinsrelevanten US-Inflationsdaten die Ergebnisse der US-Grossbank JPMorgan, die den Zahlenreigen der US-Grossbanken begann. Dabei legten die Anleger den Fokus vor allem auf die Aussichten der Firmen. Die Bilanzsaison hat mit den Umsatzangaben von Sika und Lindt & Sprüngli auch hierzulande angefangen.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt agierten am Dienstag zurückhaltend.

So startete der DAX quasi unverändert und fiel dann im weiteren Handelsverlauf vorübergehend in rotes Terrain, bevor er sich wieder knapp in die Gewinnzone vorarbeiten konnte. Zuletzt gab er seine Gewinne jedoch wieder ab und beendete den Handel minimale 0,06 Prozent fester bei 25'420,66 Punkten.

Der DAX hatte am Dienstag seinen Rekordlauf zeitweise fortgesetzt und ist in über die Marke von 25'500 Punkte gestiegen. Frische Impulse kamen von den Inflationsdaten aus den Vereinigten Staaten für den Monat Dezember. Die Kerninflationsrate stieg im Vergleich zum Vorjahr mit plus 2,6 Prozent nicht so stark wie prognostiziert. Dies forcierte die Erwartungen, dass die US-Leitzinsen weiter gesenkt werden könnten. Der Quartalsbericht der US-Bank JPMorgan lieferte indes keine beachtenswerten Impulse.

Portfoliomanager Thomas Altmann von QC-Partners rät zur Vorsicht und hält DAX und MDAX inzwischen technisch für "massiv überkauft". Es wirke, als würden ausschliesslich positive Nachrichten gelesen, während negative Nachrichten ausgeblendet würden, schrieb er. Die zunächst in den USA anlaufende Berichtssaison werde den starken Trend nun untermauern müssen. "Negative Überraschungen könnten nach den jüngsten Kursgewinnen hart abgestraft werden." Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank hält die Berichtssaison sogar für richtungsweisend für den Ausblick auf das Gesamtjahr.

WALL STREET

An der Wall Street waren am Dienstag rote Vorzeichen zu sehen.

Der Dow Jones verlor bis zum Handelsende 0,80 Prozent auf 49'191,99 Punkte. Zu Handelsbeginn hatte er sich noch auf Vortagesniveau bewegt, war jedoch schon kurz darauf ins Minus abgetaucht.
Der NASDAQ Composite ging bei 23'709,87 Zählern um 0,1 Prozent leichter aus dem Montagshandel. Auch er hatte sich zur Eröffnung kaum bewegt. Im Handelsverlauf schwankte der US-Techindex zunächst zwischen Gewinnen und Verlusten, bis er sich dann nicht mehr aus dem negativen Terrain herausarbeiten konnte.

Nach dem Rekordkurs der Wall Street zum Wochenstart war am Dienstag nach der Bekanntgabe neuer US-Inflationsdaten etwas Ernüchterung eingetreten. Die US-Verbraucherpreise stiegen im Dezember wie bereits im Monat zuvor um 2,7 Prozent. Volkswirte hatten dies im Schnitt erwartet. Die Kerninflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, betrug unverändert 2,6 Prozent. Analysten hatten hier mit 2,7 Prozent gerechnet.

Als unspektakulär erwies sich der Startschuss für die Saison der Quartalsbilanzen grosser Investmentbanken. JPMorgan veröffentlichte vorbörslich Geschäftszahlen, welche die Erwartungen am Markt etwas überboten.

ASIEN

An den Börsen in Fernost ging es am Dienstag überwiegend aufwärts.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Gewinn von 3,10 Prozent bei 53'549,16 Punkten. Der Tokioter Leitindex kletterte sogar auf einen neuen Rekordstand.

Für dieses kräftie Plus in Japan gab es gleich mehrere Gründe. Zum einen hatte die Börse zum Wochenstart geschlossen und damit Nachholbedarf. Zum anderen berichten Medien wie die The Japan Times, dass Premierministerin Sanae Takaichi vorgezogene Neuwahlen ausrufen könnte. Eine Folge davon wäre ein zusätzlicher fiskalischer Stimulus, was positiv ankommt. Ein schwächerer Yen, der im Zuge der Wahlspekulationen und anhaltender Spannungen zwischen Japan und China nahe seinem tiefsten Stand seit einem Jahr verharrt, verbessert zusätzlich die Aussichten für heimische Exporteure.

Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite zum Handelsschluss 0,64 Prozent auf 4'138,76 Zählern.

In Hongkong legte der Hang Seng letztlich um 0,90 Prozent auf 26'848,47 Stellen zu.

Positiv für die Stimmung an den asiatischen Börsen wirkten sich die freundlichen Vorgaben aus den USA und der anhaltende Enthusiasmus für KI-Halbleiterwerte aus.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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