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Geändert am: 14.08.2026 10:29:08

SMI gibt nach -- DAX im Plus -- Asiens Börsen mehrheitlich schwächer

Der heimische Aktienmarkt zeigt sich vor dem Wochenende schwächer. Der deutsche Leitindex verbucht Gewinne. Die Börsen in Fernost zeigen sich am Freitag überwiegend in Rot.

SCHWEIZ

Anleger am Schweizer Aktienmarkt halten sich am Freitag zurück.

Der SMI notiert aktuell im Minus, nachdem er 0,18 Prozent fester bei 14'501,15 Punkten gestartet ist.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI zeigen sich inzwischen ebenfalls schwächer. Zuvor waren sie 0,1 Prozent höher bei 20'433,91 Zählern bzw. 0,21 Prozent stärker bei 2'332,24 Einheiten gestartet.

Langsam geht dem jüngsten Anstieg laut Händlern die Puste aus. Insgesamt zeigten sich die Märkte nach den US-Inflationsdaten diese Woche etwas beruhigt. Derweil gab es keine grossen neuen Entwicklungen im Nahost-Konflikt. "Der Iran-Krieg entwickelt sich für die Börsen zusehends zu einer berechenbaren Unbekannten, von greifbaren Lösungen sind wir aber weit entfernt", kommentierte ein Börsianer.

Bei heimischen Anlegern dürften die Augenbrauen angesichts des starken Schweizer BIP im zweiten Quartal zumindest einmal kurz nach oben gewandert sein. Mit plus 1,5 Prozent zum ersten Jahresviertel übertraf es die Schätzungen deutlich. Am Nachmittag setzt dann neben dem US-Detailhandelsumsatz das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan den Schlusspunkt. Insgesamt könnten die heutigen Daten laut einem Experten durchaus die fehlenden Puzzleteile liefern, um die Erwartungen an eine Zinserhöhung durch das Fed im September zu begraben.

DEUTSCHLAND

Der DAX macht am Freitag einen neuen Schritt hin zum Rekordhoch.

Der DAX notierte zum Handelsstart 0,56 Prozent höher bei 26'445,99 Punkten und hält sich auch anschliessend im Plus.

Gestützt auf gute Vorgaben und den Anstieg des Schwergewichts SAP legte der Leitindex gegen Ende der ersten Handelsstunde um 0,7 Prozent auf 26.480 Punkte zu. Er beschafft sich damit wieder eine positive Bilanz der aktuellen Woche, die geprägt ist von der Bestmarke bei 26.573 Zählern, die am Mittwoch aufgestellt wurde.

Über Nacht war in Asien vor allem die Börse in Südkorea den Gewinnen an der technologielastigen New Yorker Nasdaq gefolgt, während die zuletzt wieder erhöhten Ölpreise derzeit stagnieren und die Inflations- und Zinssorgen nachlassen. Laut der LBBW verbessert die Aussicht auf eine Zinspause der US-Notenbank Fed die Börsenlaune - auch ohne Fortschritte bei der Öffnung der Strasse von Hormus.

Wie die Landesbank weiter schreibt, hält der "schöne Aktiensommer" damit an. Der DAX widersetze sich dem saisonalen Gegenwind im August, der eigentlich als "schwieriges Terrain" gelte. In den vergangenen drei Jahrzehnten habe der Leitindex in diesem Monat durchschnittlich 2,2 Prozent verloren. Im laufenden Monat hat er jetzt mehr als drei Prozent gewonnen.

WALL STREET

Die US-Börsen präsentierten sich am Donnerstag höher.

So notierte der Dow Jones Industrial zum Sitzungsstart minimal höher und tendierte auch im Anschluss seitwärts. Letztlich konnte er aber knappe Gewinne einfahren. Sein Schlussstand: 53'840,14 Punkte (+0,13 Prozent).
Der technologielastige NASDAQ Composite startete ebenso nur knapp höher in den Handelstag, konnte dann aber deutlicher steigen. Er beendete den Handel 0,81 Prozent im Plus bei 26'803,03 Stellen.

Der US-Technologiesektor hat am Donnerstag an seinen guten Vortag angeknüpft. Für Unterstützung sorgten Preisdaten, die erneut Anzeichen einer sich abkühlenden US-Inflation zeigen. Dies könnte es der US-Notenbank ermöglichen, die Zinsen nicht zu erhöhen. Nach den Verbraucherpreisen am Mittwoch sind nun die Erzeugerpreise für Juli günstig ausgefallen. In der Kernrate stiegen sie zum Vormonat um 0,2 Prozent, einen Tick weniger als von Ökonomen geschätzt.

Rückenwind, auch für die Hoffnung auf eine ausbleibende Zinserhöhung, kam auch von den Ölpreisen. Sie gaben nach, ungeachtet der weiter unklaren Situation in der Strasse von Hormus. US-Präsident Trump erklärte die Strasse von Hormus zwar für offen und dass die USA die Kontrolle darüber hätten; dessen ungeachtet passieren aber weiter nur wenige Schiffe die wichtige Wasserstrasse. Dazu will der Iran weiter Gebühren für Passagen erheben.

An diesem Donnerstag richteten sich die Blicke erneut auf den Technologiesektor. Besonders Cisco rückte dabei in den Vordergrund: Überraschend gute Geschäftszahlen und Unternehmensziele des Netzwerk-Ausrüsters reichten nicht aus, um den aus Anlegersicht eher enttäuschenden Ausblick für das Geschäft rund um künstliche Intelligenz (KI) sowie Margenbedenken zu kompensieren.

ASIEN

An den asiatischen Aktienmärkten überwiegen am Freitag im späten Handel leichte Verluste.

Der japanische Nikkei 225 gewinnt zeitweise 0,37 Prozent auf 68'561,17 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland zeigte sich der Shanghai Composite derweil 0,21 Prozent tiefer bei 3'918,65 Zählern.

Der Hang Seng notiert 0,93 Prozent schwächer bei 25'160,25 Einheiten.

Da nach den Verbraucherpreisen in den USA nun auch von den Erzeugerpreisen kein Störfeuer kam, verstärken Anleger Wetten, dass die US-Notenbank im September von einer Zinserhöhung absehen wird. Diese Annahme stützt die zinssensiblen Technologiewerte - vor allem in Südkorea und Japan und treibt die Börsen dort weiter nach oben. Positiv wird das überraschend starke Wachstum in Malaysia zur Kenntnis genommen.

In China hält die Enttäuschung über eine klare Aussage zu geldpolitischen Lockerungen an, nachdem sich die Notenbank am Vortag entsprechend unkonkret geäussert hatte. Nach zuletzt schwachen Daten waren die Rufe nach Stimuli lauter geworden.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Short 15’397.43 13.76 SYBB4U
Short 15’950.23 8.97 SHVBSU
SMI-Kurs: 14’431.29 14.08.2026 10:27:35
Long 13’908.26 19.93 SXBF7U
Long 13’598.02 13.96 S0BF1U
Long 13’017.73 8.97 SU3B7U
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14.08.26 Verbraucherpreisindex (EU-Norm) ( Monat )
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14.08.26 Bruttoinlandsprodukt ( Jahr )
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14.08.26 Handelsbilanz s.a.
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14.08.26 Index für Konjunkturoptimismus
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