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Geändert am: 25.09.2026 22:19:21
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US-Börsen mit freundlichem Wochenausklang -- SMI beendet Handel fester -- DAX letztlich mit Aufschlägen -- Börsen in Asien gehen uneinheitlich ins Wochenende
Sowohl der heimische als auch der deutsche Aktienmarkt legten vor dem Wochenende zu. An der Wall Street geht es aufwärts. An den Börsen in Asien zeigte sich eine uneinheitliche Entwicklung.
SCHWEIZ
Anleger am Schweizer Aktienmarkt fassten vor dem Wochenende noch einmal Mut.
Entsprechend startete der SMI bereits fester in den Tag und stieg dabei zeitweise sogar über die wichtige Marke von 14'000 Punkten. Allerdings gab er einen Grossteil seiner Gewinne seither ab und ging nur noch mit einem kleinen Plus von 0,29 Prozent bei 13'945,71 Zählern ins Wochenende.
Auch die Nebenwertindizes SPI und SLI zeigten sich insgesamt gut behauptet. Auch hier waren zum Handelsschluss kleine Gewinne von 0,33 Prozent bei 19'771,23 Einheiten bzw. 0,37 Prozent bei 2'245,45 Stellen zu sehen.
Damit war es ein versöhnlicher Wochenausklang für den Schweizer Aktienmarkt. Ölpreise und Zinssorgen blieben auch am Freitag die treibenden Kräfte am Markt. Entspannungssignale im Nahost-Konflikt liessen den Ölpreis jedoch etwas sinken, woraus Anleger vor dem Wochenende neuen Mut schöpften. So hat der Iran den USA laut Medienberichten einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges vorgelegt. Über Vermittler sei der US-Regierung ein Plan vorgelegt worden, wonach die Strasse von Hormus nach sieben Tagen wieder geöffnet werden könne, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien, sagte der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi laut der "New York Times" und der "Financial Times" am Rande der UN-Woche in New York.
Neben den Ölpreisen schien sich auch der Ausverkauf bei Anleihen zum Wochenschluss in Asien verlangsamt zu haben. "Doch der rasante Anstieg der weltweiten Renditen in dieser Woche lässt die Alarmglocken läuten", kommentierte eine Händlerin. Die Rendite 10-jähriger US-Anleihen stieg am gestrigen Donnerstag um 12 Basispunkte und innerhalb von zwei Handelstagen um 28 Basispunkte. Aber auch die Rendite 10-jähriger deutscher Anleihen und die Rendite 10-jähriger japanischer Anleihen ist deutlich gestiegen. Befeuert wurde dies nicht zuletzt durch Äusserungen aus den Reihen der US-Notenbank Fed, die weitere Zinserhöhungen vermuten lassen.
DEUTSCHLAND
Am deutschen Aktienmarkt waren vor dem Wochenende Gewinne zu sehen.
Bereits zum Handelsstart notierte der DAX merklich fester und liess sich im Handelsverlauf nicht von seinem Kurs abbringen, daran änderte auch ein kleiner Rücksetzer am Nachmittag nichts. Letztlich verabschiedete sich das Barometer 0,56 Prozent höher bei 25'408,64 Zählern ins Wochenende.
Massgeblich verantwortlich für den Mut der Anleger waren leicht nachlassende Ölpreise, nachdem diese am Vorabend noch drastisch zulegten. Grund für die Entspannung am Ölmarkt waren indes wieder aufkommende Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung im Nahost-Konflikt zwischen den USA und dem Iran.
Denn Berichten zufolge habe der Iran den USA einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein mögliches Kriegsende vorgelegt. Demnach könnte die Strasse von Hormus nach sieben Tagen wieder geöffnet werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien, sagte der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi laut der "New York Times" und der "Financial Times" am Rande der UN-Woche in New York. Auf Nachfrage zu dem angeblichen Verhandlungsangebot der Iraner hiess es aus dem Weissen Haus: "Wir führen über die Vermittler positive und konstruktive Gespräche."
WALL STREET
Die Anleger an der Wall Street waren am Freitag in Kauflaune.
Der Dow Jones präsentierte sich während der gesamten Sitzung im Plus und legte zum Handelsschluss um 0,93 Prozent auf 51'828,62 Punkte zu.
Der technologielastige NASDAQ Composite erzielte einen Zuwachs von 0,48 Prozent und schloss auf 27'068,72 Zählern.
Die US-Aktienmärkte haben am Freitag überwiegend zugelegt und damit eine von starken Schwankungen geprägte Woche versöhnlich beendet. Für Rückenwind sorgten vor allem Technologiewerte rund um das Thema Künstliche Intelligenz, wobei insbesondere Microsoft gefragt war. Gleichzeitig blieben die zuletzt kräftig gestiegenen Renditen von US-Staatsanleihen sowie die hohen Ölpreise wichtige Belastungsfaktoren. Die Aussicht auf eine mögliche Entspannung im Konflikt zwischen den USA und Iran sorgte unterdessen für etwas Erleichterung. Insgesamt überwog zum Wochenschluss der Optimismus im Technologiesektor, während Zins-, Inflations- und geopolitische Risiken die Kaufbereitschaft weiterhin begrenzten.

ASIEN
Die grössten Börsen in Fernost fanden auch am Freitag keine gemeinsame Richtung.
In Tokio gewann der Nikkei 225 bis zum Handelsende 1,30 Prozent auf 66'364,20 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland ruhte der Börsenhandel wegen des Mondfests. Zuletzt hatte der Shanghai Composite um 1,22 Prozent auf 3'888,37 Zähler verloren.
In Hongkong rutschte der Hang Seng unterdessen 1,01 Prozent auf 24'510,09 Punkte ab.
Die Aktienmärkte in Asien verzeichneten am Freitag überwiegend Verluste. Der Hauptgrund hierfür war ein globaler Ausverkauf am Anleihemarkt, der die Renditen langlaufender US-Staatsanleihen auf Mehrjahreshöchststände trieb und somit die Risikofreude der Anleger spürbar dämpfte. Gleichzeitig warteten Investoren gespannt auf Details zu den Gesprächen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Die Futures auf die US-Aktienindizes zeigten sich im asiatischen Handel weitgehend verhalten, nachdem die Wall Street bereits über Nacht geringfügig schwächer geschlossen hatte.
Ein deutlicher Ausreisser gegen diesen negativen Trend war der japanische Aktienmarkt. Die japanischen Aktien bauten ihre Gewinne aus, da sich Technologiewerte nach einer dreitägigen Feiertagspause weiter erholten und ein schwächerer Yen den Exporteuren Auftrieb verlieh.
Der erhebliche Druck auf die Aktienmärkte resultierte vor allem aus dem scharfen Abverkauf globaler Staatsanleihen, der die Fremdkapitalkosten drastisch ansteigen liess. Zusätzlich schürten gestiegene Ölpreise die Sorge vor einer anhaltend hohen Inflation, was wiederum die Erwartungen an weitere Geldpolitikstraffungen verstärkte.
Neben den Entwicklungen am Anleihe- und Rohstoffmarkt bewerteten die Investoren die Ergebnisse des Treffens zwischen Donald Trump und Xi Jinping im Weissen Haus. Wie US-Finanzminister Scott Bessent mitteilte, einigten sich beide Seiten darauf, ihren Handelsfrieden um zwei Monate zu verlängern. Dies verschafft den Verhandlungsführern mehr Zeit, um Vereinbarungen zu Zöllen, chinesischen Käufen, der Versorgung mit Seltenen Erden sowie Technologiebeschränkungen auszuarbeiten. Obwohl das Ergebnis eine gewisse Kontinuität im Handel gewährleistet, blieben grundlegende strategische Differenzen ungelöst. Für die Anleger steht nun im Fokus, ob diese Verlängerung tatsächlich in ein dauerhaftes Abkommen münden kann.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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| 25.09.26 | Accent Resources NLShs / Quartalszahlen |
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| 25.09.26 | Adavale Resources Ltd / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
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| 25.09.26 | Gfk Verbrauchervertrauen |
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| 25.09.26 | Gfk Verbrauchervertrauen |
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| 25.09.26 | M3 Geldmenge (Quartal) |
| 25.09.26 | Auslandsankünfte |
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| 25.09.26 | Bankkredit-Wachstum |
| 25.09.26 | Devisenreserven, USD |
| 25.09.26 | Medio-Inflation |
| 25.09.26 | Arbeitslosenquote, saisonbereinigt |
| 25.09.26 | Arbeitslosenquote |
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| 25.09.26 | Auftragseingänge langl. Güter M/M, gesamt sa |
| 25.09.26 | Nicht militärische Investitionsgüter Aufträge ohne Flugzeuge |
| 25.09.26 | Uni-Michigan: Fünfjährige Inflationserwartung der Verbraucher |
| 25.09.26 | UoM 1-Jahres-Verbraucher-Inflationserwartungen |
| 25.09.26 | Michigan Verbraucher-Erwartungsindex |
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