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Geändert am: 18.11.2025 22:21:32

SMI und DAX beenden Handel mit kräftigen Abgaben -- Verluste an den US-Börsen -- Asiens Börsen schliessen im Minus

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Dienstag in Rot. Der deutsche Aktienmarkt verbuchte ebenso deutliche Verluste. An der Wall Street ging es abwärts. Die Börsen in Asien gaben auch am zweiten Handelstag der Woche nach.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt legte am Dienstag den Rückwärtsgang ein.

Der SMI rutschte im Verlauf tiefer ins Minus, nachdem er bereits leichter gestartet war. Letztlich geht er mit deutlichen Verlusten von 0,92 Prozent auf 12'481,95 Einheiten aus dem Handel.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI gaben ebenfalls nach, nachdem sie zuvor schwächer in den Handel starteten. Schliesslich beenden auch sie die Sitzung mit Abgaben von 1,09 Prozent auf 17'129,86 Stellen bzw. 1,28 Prozent auf 2'012,17 Zähler.

An den Aktienmärkten weltweit machte sich zunehmend Nervosität breit. Die Zweifel an einer Zinssenkung im Dezember durch die US-Notenbank sorgten für deutliche Verluste an der Wall Street, denen sich auch die Märkte in Asien und Europa nicht entziehen können. Der Schweizer Markt spielte indes seine defensiven Qualitäten aus und hielt sich auch dank starker Gewinne bei Roche vergleichsweise gut.

Im Wochenverlauf werden nun mit Spannung wieder US-Konjunkturdaten erwartet, allen voran der für September nachgereichte Arbeitsmarktbericht. Diese dürften frische Hinweise auf den geldpolitischen Kurs des Fed liefern. Zuvor richtet sich der Fokus allerdings einmal mehr auf die Quartalszahlen des Chip-Giganten NVIDIA. Diesmal müsse das Unternehmen schon "etwas ganz besonderes aus dem Hut zaubern", sagte ein Händler. Denn die Erwartungen seien erneut "gigantisch" und selbst Rekordzahlen seien keine Garantie für eine Rückkehr der Bullen.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Dienstag die Bären.

Der DAX eröffnete die Sitzung bereits tiefer und verharrte im weiteren Verlauf in der Verlustzone. Letztlich verabschiedet er sich mit einem Minus von 1,74 Prozent bei 23'180,53 Punkten aus dem Handel.

Eine zunehmende Vorsicht der Anleger hat den DAX am Dienstag auf das tiefste Niveau seit Juni zurückgeworfen. Die am Donnerstag erwarteten US-Arbeitsmarktzahlen warfen dabei weiter ihre Schatten voraus - verbunden mit der Sorge, dass die US-Notenbank die Zinsen im Dezember nicht weiter senken wird. Ebenso angespannt sind die Anleger vor dem Quartalsbericht von NVIDIA am Mittwochabend. Dieser wird die Zugkraft des Boomthemas Künstliche Intelligenz erneut auf die Probe stellen.

Der DAX stand am Dienstag erstmals seit April wieder unter seiner 200-Tage-Durchschnittslinie, die einen beliebten Indikator für den längerfristigen Trend darstellt. Chartexperte Martin Utschneider vom Broker Robomarkets glaubt, dass deren nachhaltiges Unterschreiten dem übergeordneten, seit Frühling geltenden Seitwärtstrend gefährlich werden könnte.

In der Vorwoche hatte es noch so ausgesehen, als ob eine Jahresendrally möglich ist, die den DAX wieder in Richtung Oktober-Rekord von 24'771 Punkten treiben könnte. Nun versuchen aber immer mehr Anleger, in diesem Jahr erzielte Gewinne zu versilbern. Der deutsche Leitindex liegt in der Jahresbilanz immer noch mit etwa 17 Prozent im Plus.

WALL STREET

Anleger an der Wall Street hielten sich am Dienstag weiterhin zurück.

Der Dow Jones fiel zeitweise auf den niedrigsten Stand seit Mitte Oktober. Am Schluss war der Endstand 46'091,68 Punkte - ein Abschlag von 1,07 Prozent.

Auch der NASDAQ Composite ging tiefer in den Feierabend und verlor 1,21 Prozent auf 22'432,85 Indexpunkte.

Der Verkaufsdruck an den US-Aktienmärkten liess am Dienstag nur wenig nach. Die Nervosität blieb hoch, denn die Anleger warten auf den Quartalsbericht des KI-Champions NVIDIA am Mittwoch sowie auf die verspäteten Arbeitsmarktdaten am Donnerstag.

In den vergangenen Handelstagen sei ein grosser Teil des zuvor aufgebauten Optimismus mit Tempo und auf breiter Front wieder abgebaut worden, konstatierte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. Weiteres Ungemach könnte den Börsen ihm zufolge aber in der verbleibenden Zeit vor dem Quartalsbericht und dem Ausblick des Chip-Gigant NVIDIA am Mittwoch nach Börsenschluss drohen. Hinzu komme die Frage, ob der Zinssenkungszyklus der US-Notenbank Fed nach zwei Lockerungen bereits beendet sei.

Könnte die Fed wegen der unklaren Datenlage im Dezember nur eine Pause einlegen oder sei alle Aufregung der vergangenen Tage unnötig gewesen und die Leitzinsen werden am 10. Dezember gesenkt, resümiert er die Unsicherheit der Anleger. "Es wäre nicht das erste Mal", so Molnar, "dass über den Jahreswechsel aufkommende Unsicherheit über die zukünftige Zinslandschaft für eine Trendwende am Aktienmarkt sorgt."

ASIEN

Die Börsen in Fernost verbuchten am Dienstag Verluste.

In Tokio sackt der Nikkei 225 letztlich um 3,22 Prozent auf 48'702,98 Punkte ab. Punkte.

Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite um 0,81 Prozent abwärts auf 3'939,81 Einheiten.

In Hongkong notierte der Hang Seng derweil 1,72 Prozent im Minus bei 25'930,03 Zählern.

Auf der Stimmung an den Börsen lastete, dass die Hoffnungen auf eine weitere Zinssenkung in den USA im Dezember sinken. Dafür sorgten unter anderem Kommentare von US-Notenbankern, die angesichts fehlender Daten als Folge des inzwischen beendeten Shutdowns vor niedrigeren Zinsen quasi im Blindflug warnen. Dazu kommen Befürchtungen, dass weiter sinkende Zinsen die bereits zu hohe Inflation noch verfestigen könnten.

Stimmungsdämpfend wirkte laut Marktteilnehmern auch, dass sich die japanisch-chinesischen Beziehungen zuletzt verschlechtert hätten. China habe am Wochenende seine Bürger vor Reisen nach Japan gewarnt. Hintergrund ist, dass Japans Premierministerin Takaichi ihrerseits davor gewarnt hat, dass ein eventueller chinesischer Angriff auf Taiwan in einer "überlebensbedrohliche Situation" münden, womit sie für den Fall eine militärische Reaktion Tokios andeutete.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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18.11.25 Fed-Mitglied Barr spricht
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