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Geändert am: 22.12.2025 22:01:43

Vorweihnachtliche Ruhe: Wall Street beendet Handel höher -- SMI und DAX schliessen stabil -- Asiens Börsen letztlich fester

Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt traten auf der Stelle. Die positive Stimmung an der Wall Street hiel im Montagshandel an. Am Montag präsentierten sich die Börsen in Fernost freundlich.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Montag kaum verändert.

Der SMI konnte sich nach einer negativen Eröffnung an die Nulllinie vorarbeiten. Schlussendlich ging er mit einem kleinen Minus von 0,06 Prozent bei 13'163,66 Punkten in den Feierabend.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI konnten ihre Anfangsverluste aufholen und schlossen kaum verändert bei 18'098,52 Zählern (+0,06 Prozent) bzw. bei 2'132,65 Einheiten (+0,08 Prozent).

Der Markt legte nach der positiven Vorwoche, als die Zinssenkung der US-Notenbank Fed und die als besser als erwartet ausgefallenen US-Inflationsdaten dem Leitindex SMI zu einem Wochenplus von mehr als zwei Prozent verholfen hatten, eine Verschnaufpause ein. Dabei hatte der Rückgang der US-Inflation die Zinssenkungserwartungen 2026 untermauert. Allerdings übten einige Analysten auch Kritik an den US-Daten, die wegen des Regierungsstillstands nicht über alle Zweifel erhaben seien.

Viele Anleger seien in der durch die Weihnachtsfeiertage verkürzten Woche nicht mehr anwesend, hiess es laut awp am Markt. "Und die, die noch hier sind, halten sich eher zurück", meinte ein Händler. Dadurch bröckelten die Kurse etwas ab. Ab Mittwoch bleibt die Schweizer Börse geschlossen. In der kommenden, der letzten Woche im alten Jahr, ist die Börse ebenfalls nur am Montag und Dienstag geöffnet. Dabei mieden die Anleger defensive Werte, während zyklische und Finanzwerte laut Händlern eher gefragt waren. Zudem belasteten die SMI-Schwergewichte den Gesamtmarkt, hiess es weiter.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt hielten sich zum Wochenbeginn zurück.

Der DAX fiel nach einem stabilen Start moderat ins Minus, beendete den Montagshandel dann aber lediglich mit einem minimalen Abschlag von 0,02 Prozent bei 24'283,97 Punkten.

Das Geschehen war von einem deutlich geringeren Handelsvolumen geprägt, sodass bereits vergleichsweise kleine Ordergrössen bei einigen Einzelwerten für stärkere Kursbewegungen sorgten.

Ende der vergangenen Woche hatte der DAX mit Rückenwind von der jüngsten Leitzinssenkung sowie Inflationsdaten in den USA die psychologisch wichtige Marke von 24'000 Punkten zurückerobert. So hatte ein Rückgang der US-Inflation die Erwartung weiterer Leitzinssenkungen 2026 untermauert. Zudem behielt die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins bei, womit der öffentlichen Hand sowie Unternehmen weiterhin die eher niedrigen Zinsen zugutekommen, mit denen die Eurozone in das mit Konjunkturhoffnungen verbundene Jahr 2026 geht.

Mit Blick auf ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine gibt es derweil keine echten Fortschritte. Zwar zeigte sich der US-Sondergesandte Steve Witkoff nach Verhandlungen in Miami zufrieden über seine Gespräche mit der russischen Delegation, ein Durchbruch wurde aber nicht vermeldet.

WALL STREET

Die US-Börsen nahmen zu Beginn der verkürzten Weihnachtshandelswoche ihren Schwung vom vergangenen Freitag mit.

So eröffnete der Dow Jones etwas höher und blieb auch anschliessend auf grünem Terrain. Er beendete den Handel 0,47 Prozent fester bei 48'361,95 Punkten.
Auch beim NASDAQ Composite ging es bergauf, nachdem er bereits zum Start moderat geklettert war. Sein Schlussstand: 23'428,83 Punkte (+0,52 Prozent).

Die jüngst wieder entfachte Zinssenkungsspekulation im Zuge günstiger Daten trieb die Kurse weiter an. Händler sprachen von fehlenden Impulsen so kurz vor Weihnachten, aber die Hoffnung auf sinkende Leitzinsen 2026 halte die Jahresendrally am Laufen.

Zudem kaufen Fondsverwalter besonders gut gelaufene Aktien, um sie in ihren Portfolios ausweisen zu können und diese attraktiver erscheinen zu lassen - das Phänomen ist als "Window Dressing" bekannt.

ASIEN

Die Börsen in Fernost verbuchten am Montag Gewinne.

In Tokio stieg der japanische Leitindex Nikkei 225 letztlich um 1,81 Prozent auf 50'402,39 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland ging es aufwärts: Der Shanghai Composite legte schliesslich 0,69 Prozent zu auf 3'917,36 Zähler.

Aus Hongkong wurden ebenso Gewinne vermeldet: Für den Hang Seng ging es 0,43 Prozent aufwärts auf 25'801,77 Stellen geht.

Mit teils kräftigen Aufschlägen zeigten sich die Aktienmärkte in Ostasien am Montag und setzten damit die positive Tendenz vom Freitag fort. Getragen wurden die Aufschläge vor allem von einer starken Erholung bei den Technologie- und Chipwerten.

Die People's Bank of China (PBoC) hat ihren Referenzzins für Bankkredite (LPR) an Unternehmen und Haushalte unverändert belassen. Wie die Notenbank des Landes mitteilte, bleiben der einjährige Referenz-Zinssatz (Loan Prime Rate - LPR) bei 3,0 Prozent und der fünfjährige LPR bei 3,5 Prozent. Die Loan Prime Rate ist einer der Leitzinsen der PBoC.

Die Märkte hatten diese Entscheidung weitgehend erwartet, da Peking auf Kurs ist, sein jährliches Wachstumsziel zu erreichen. Die Notenbank hatte zu Beginn des Monats signalisiert, dass sie möglicherweise die Leitzinsen im Jahr 2026 senken wird, als Teil der Bemühungen, das Wirtschaftswachstum zu stabilisieren und die Verbraucherpreise zu erhöhen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Was ist Trumps Plan? Venezuela, Grönland & Öl im Fokus – Wallstreet Live mit Tim Schäfer

Zum Jahresauftakt 2026 meldet sich Tim Schäfer wie gewohnt mit aktuellen Einschätzungen aus den USA. Gemeinsam mit David Kunz von BX Swiss TV spricht er über politische und wirtschaftliche Brennpunkte, die die Märkte prägen – allen voran die Entwicklungen rund um Donald Trump, Venezuela und den Ölmarkt.

Themen dieser Ausgabe:

Maduro-Festnahme: Chaos oder Schachzug?
Gewinner: Chevron im Fokus, Exxon setzt auf Guyana
Was machen BP und Shell?
Grönland-Zölle: Druckmittel oder Show?
US-Stimmung & Midterms: was droht politisch?
Fed & Zinsen: kommt die Senkung?
KI, Inflation, Davos: die grossen 2026-Themen

https://bxplus.ch/wall-street-live-mit-tim-schaefer/

Was ist Trumps Plan? Venezuela, Grönland & Öl im Fokus – Wallstreet Live mit Tim Schäfer

Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 13’728.56 19.62 SS4B5U
Short 14’002.20 13.91 SGZBPU
Short 14’552.11 8.76 SAIB4U
SMI-Kurs: 13’216.23 27.01.2026 17:31:18
Long 12’652.77 19.62 SRWBTU
Long 12’377.10 13.91 S9VBDU
Long 11’837.84 8.88 SHFB5U
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
22.12.25 Zinsentscheidung der PBoC
22.12.25 Export Prices (YoY)
22.12.25 Import Prices (YoY)
22.12.25 Producer Price Index (YoY)
22.12.25 Gesamtinvestitionen der gewerblichen Wirtschaft (Quartal)
22.12.25 Bruttoinlandsprodukt (Quartal)
22.12.25 Bruttoinlandsprodukt (Quartal)
22.12.25 Gross Domestic Product (YoY)
22.12.25 Total Business Investment (YoY)
22.12.25 Gross Domestic Product (YoY)
22.12.25 Current Account
22.12.25 Industrial Outlook
22.12.25 Foreign Arrivals
22.12.25 Consumer Price Index
22.12.25 Verbraucherpreisindex ( Jahr )
22.12.25 Verbraucherpreisindex (im Monatsvergleich)
22.12.25 Retail Sales (YoY)
22.12.25 Foreign Debt
22.12.25 Erzeugerpreisindex ( Monat )
22.12.25 Erzeugerpreisindex ( Jahr )
22.12.25 Current Account (YoY)
22.12.25 M3-Geldmenge ( Jahr )
22.12.25 Rohstoffpreisindex
22.12.25 Chicago Fed nationaler Aktivitätsindex
22.12.25 Industrial Product Price (MoM)
22.12.25 Fed-Mitglied Miran Rede
22.12.25 Auktion 6-monatiger Treasury Bills
22.12.25 Auktion 3-monatiger Treasury Bills
22.12.25 EZB-Mitglied Schnabel spricht
22.12.25 Auktion 2-jähriger Staatsanleihen

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