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Geändert am: 24.02.2026 09:11:27

SMI und DAX starten stabil -- Asiens Börsen uneinheitlich

Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt tendieren am Dienstag seitwärts. Die asiatischen Börse schlagen am Dienstag unterschiedliche Richtungen ein.

SCHWEIZ

Am Schweizer Aktienmarkt herrscht am Dienstag Zurückhaltung.

So eröffnete der SMI 0,1 Prozent leichter bei 13'860 Punkten.

Dabei sind die Vorgaben der US-Börsen klar negativ und die asiatischen Börsen tendieren uneinheitlich. Marktteilnehmer verweisen auf die Sorgen zu den potenziell disruptiven Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz und die Unsicherheiten rund um die US-Zollpolitik. Diese Faktoren dürften die traditionell defensive Ausrichtung des Schweizer Marktes stützen.

Hierzulande sorgt ausserdem die auf Hochtouren laufende Berichtssaison für Impulse.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt halten sich die Anleger am Dienstag zurück.

So startete der DAX mit einem kleinen Minus von 0,16 Prozent bei 24'952,16 Punkten.

"Die Mutigen sind aktuell in der Minderheit", stellte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners fest. Die Doppel-Unsicherheit aus Zöllen und dem Iran-Konflikt münde in einer erhöhten Risikoaversion und der klassischen Umschichtung in "sichere Häfen". Bemerkenswert findet Altmann, dass dazu wieder verstärkt US-Staatsanleihen zählten. "Offen ist allerdings, ob Anleger dies aus Überzeugung tun oder eher aus Mangel an Alternativen", so der Experte. Denn nach deutlichen Kursgewinnen seien Käufe von Edelmetallen mit grösseren Verlustrisiken verbunden.

Unternehmensseitig sorgt die Berichtssaison für deutlich mehr Nachrichten als zum ruhigen Wochenauftakt.

WALL STREET

An den US-Börsen kam es zum Wochenauftakt zu klaren Verlusten.

Der Dow Jones beendete den Handel bei 48'804,06 Punkten mit einem Abschlag in Höhe von 1,66 Prozent. Bereits zum Handelsstart hatte er sich etwas schwächer gezeigt und war dann im Verlauf immer tiefer abgetaucht.
Der NASDAQ Composite gab letztlich um 1,13 Prozent auf 22'627,27 Zähler nach. Auch er hatte bereits etwas tiefer eröffnet und seine Verluste dann im Handelsverlauf noch deutlich ausgeweitet.

Die Unsicherheit rund um das Zoll-Thema lastete zum Wochenstart auf dem Sentiment. Nachdem der Oberste Gerichtshof der USA am Freitag die globalen Zölle von US-Präsident Donald Trump für unrechtmässig erklärt hatte, verhängte Trump im Anschluss neue Zölle. Er beruft sich nun auf Abschnitt 122 des Handelsgesetzes von 1974 und erhebt einen globalen Basiszoll von 15 Prozent, der zunächst 150 Tage eingesetzt werden kann, um aussenwirtschaftliche Ungleichgewichte zu korrigieren.

"Das fügt der Zollgeschichte eine neue Ebene der Unsicherheit hinzu. Wenn die Zoll-Politik diesen Weg weitergeht, könnten wir Ende des Jahres durchaus wieder vor dem Obersten Gerichtshof stehen", sagte Michael Landsberg, Chief Investment Officer bei Landsberg Bennett Private Wealth Management. Volkswirte der Deutschen Bank wiesen darauf hin, dass der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer am Sonntag zu verstehen gegeben habe, dass bereits vereinbarte Handelsabkommen in Kraft bleiben und nicht dem neuen höheren Zollsatz unterliegen würden.

Die Agenda der US-Konjunkturdaten war am Montag indes übersichtlich, nach der Startglocke wurde lediglich der Auftragseingang der Industrie für Dezember veröffentlicht. Auch die Berichtssaison legte eine Pause ein. Das Highlight dürften nun die Ergebnisse von NVIDIA für das vierte Quartal sein, die am Mittwoch nach Handelsende veröffentlicht werden. Allgemein wird mit erneuten Rekordzahlen gerechnet. Doch im Fokus stehen der Ausblick sowie die Investitionen. Zuletzt hatten bei anderen grossen Technologie-Konzernen vor allem die hohen Ausgaben für künstliche Intelligenz (KI) für Abgabedruck gesorgt.

ASIEN

Die Börsen in Ferost finden am Dienstag keine gemenisame Richtung.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Gewinn von 0,87 Prozent bei 57'321,09 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland klettert der Shanghai Composite aktuell (08:51 Uhr) um 0,87 Prozent auf 4'117,41 Zähler.

In Hongkong gibt der Hang Seng hingegen 1,74 Prozent auf 26'610,13 Punkte ab.

Die meisten asiatischen Aktienmärkte haben am Dienstag den herben Abgaben der Wall Street getrotzt und vereinzelt sogar deutlich zugelegt. Das galt nach der Feiertagspause vor allem für die Börsen in Tokio und Schanghai, denen Händler Nachholpotenzial unterstellten. Die chinesischen Festlandsmärkte eröffneten erstmals nach den neuntägigen Neujahrsfeiertagen wieder und meldeten sich gestärkt zurück. Dabei stützte die Aussicht auf niedrigere US-Handelszölle gegenüber regionalen Volkswirtschaften, exportorientierte Sektoren in Japan, Südkorea und China legten daher zu.

Die Regierung Trump erwäge neue Zölle für ein halbes Dutzend Branchen, wie das WSJ berichtete. Japanische Aktien könnten profitieren, wenn politische Instabilität in den USA oder erhöhte geopolitische Risiken Kapitalflüsse aus den USA in andere Länder auslösten, urteilten die Citi-Analysten.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

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