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Geändert am: 24.03.2026 14:44:51

Iran-Krieg vor Deeskalation? SMI etwas leichter -- DAX rutscht ab -- Wall Street tiefer -- Asiens Börsen schliesslich in Grün

Der heimische Aktienmarkt dreht ins Minus. Der deutsche Aktienmarkt gibt nach. Die Wall Street steckt leichte Verluste ein. Die Börsen in Fernost notierten am Dienstag auf grünem Terrain.

SCHWEIZ

Der schweizer Aktienmarkt zeigt sich nach den gestrigen Kursgewinnen mit leichten Verlusten.

Der SMI notierte zur Startglocke 0,29 Prozent höher bei 12'425,98 Punkten und zeigte sich anschliessend nach einem Ausflug ins Minus oberhalb der Nulllinie. Am Nachmittag fällt das Börsenbarometer unter die Nulllinie.
Die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI folgen der Tendenz des Leitindex, nachdem sie 0,29 Prozent stärker bei 17'361,39 Einheiten bzw. 0,27 Prozent fester bei 1'979,97 Stellen in die Sitzung gingen.

Die Schweizer Börse zeigt sich am Dienstag etwas höher. Es sei wegen der widersprüchlichen Signale zum Iran-Krieg aber weiterhin mit einer hohen Volatilität zu rechnen, meinen Marktteilnehmer. Belastend wirkt auch der erneute Anstieg der Ölpreise infolge der geopolitischen Unsicherheiten.

Die Märkte blieben weiterhin gefangen in einem hochgradig unsicheren Umfeld, in dem geopolitische Schlagzeilen und Energiepreise die Richtung vorgeben würden, so ein Marktbeobachter. Nachdem US-Präsident Trump seine am Wochenende angedrohten Angriffe auf iranische Energieanlagen für fünf Tage mit dem Hinweis aussetzte, es gebe "produktive Gespräche", herrschte ein vage Hoffnung auf eine Entspannung. Allerdings wurden die Aussagen Trumps von iranischer Seite umgehend dementiert, und auch der Ölpreis zog wieder leicht auf aktuell 102,70 US-Dollar je Fass der Sorte Brent an, nachdem er gestern nach einem Zwischenhoch bei 114 US-Dollar kurzzeitig unter die Marke von 100 US-Dollar gefallen war.

Weiterhin unter Druck sind die Preise für Gold und Silber. Dies spiegle ein Umfeld wider, in dem steigende Energiepreise, Inflationssorgen und die Aussicht auf höhere Zinsen dominieren würden, heisst es am Markt. Trotz geopolitischer Spannungen, die Edelmetalle üblicherweise stützen, überwiege aktuell der Liquiditätsbedarf der Investoren, was zu breiten Gewinnmitnahmen führe. Die Feinunze Gold steht aktuell bei 4366 US-Dollar und damit in etwa auf dem Niveau von Anfang Jahr.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich nach der gestrigen Erholung wieder mit Verlusten.

So ging der DAX zunächst 0,1 Prozent fester bei 22'677,09 Punkten in die Sitzung, drehte im Anschluss jedoch ins Minus. Nach einem kurzen Ausflug an die Nulllinie notiert der Leitindex inzwischen deutlich tiefer.

Die anhaltende Unsicherheit rund um den Iran-Krieg lässt die Anleger nicht los. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die massive Zwischenerholung vom Montagmittag zunächst nur ein Strohfeuer war.
Am Montag war der DAX mit 21.863 Punkten zunächst auf einen Tiefpunkt seit April 2025 abgesackt, bevor eine Kurznachricht von US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social für einen Hoffnungsschimmer sorgte. Bei anschliessend widersprüchlicher Nachrichtenlage war die Euphorie aber schon am Vortag schnell wieder abgeebbt. Der Preis für ein Barrel der Ölsorte Brent, der zeitweise unter 100 Dollar stand, kostete zuletzt wieder bis zu 104 Dollar. Die davon ausgehenden Inflations- und Konjunktursorgen halten damit an.

Trump hatte am Vortag erklärt, man befinde sich in Gesprächen mit dem Iran, und verlängerte das Ultimatum für Angriffe auf iranische Energieanlagen bis kommenden Freitag. Der Iran hat die Gespräche allerdings dementiert. "Der Konflikt ist damit jedoch nicht beendet, und die wirtschaftlichen Folgen der faktischen Blockade der Strasse von Hormus bleiben schwer abschätzbar", schrieb am Morgen der Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank. Die Märkte preisten weiterhin eine höhere Inflation, aber keine Rezession, ein. Die Gefahr einer solchen bleibe aber präsent, sollte die Situation weiter eskalieren.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigen sich nach der gestrigen Erholung wieder etwas tiefer.

So eröffnete der Dow Jones die Sitzung 0,24 Prozent leichter bei 46'099,86 Punkten und verliert auch weiterhin an Boden.
Auch der NASDAQ Composite startete 0,63 Prozent unter der Nulllinie bei 21'807,60 Zählern und verharrt im Verlauf auf rotem Terrain.

Anleger an den US-Börsen bleiben angesichts der undurchsichtigen Lage im Iran-Krieg am Dienstag an der Seitenlinie. Die Ölpreise, die tags zuvor deutlich zurückgegangen waren, stiegen erneut. Gold setzte den zehnten Tag in Folge seinen Abwärtstrend fort.

Die Kämpfe in Nahost gehen weiter, und am Markt werden hinter die jüngsten Aussagen des US-Präsidenten wieder zunehmend Fragezeichen gesetzt. Donald Trump hatte am Vortag ein Ultimatum an den Iran verschoben und von "produktiven" Gesprächen mit dem Kriegsgegner gesprochen. Der Iran dagegen dementierte Verhandlungen zur Beendigung des Krieges.

"Es ist unklar, wie weit die diplomatischen Kontakte der USA in die neuen Strukturen des iranischen Regimes reichen und ob überhaupt ernsthafte Gespräche stattfinden", kommentierte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank die Lage. Er hält es obendrein für möglich, dass Saudi-Arabien ebenfalls zu einer aktiven Kriegspartei werden könnte, was eine weitere Eskalation bedeuten würde.

Wie Stanzl gibt es derzeit an den Börsen weltweit zahlreiche Marktbeobachter, Strategen, Analysten und Händler, die derzeit die Vielzahl möglicher Entwicklungen im Nahost-Konflikt vor Augen haben und sie abwägen. Eines befürchten allerdings so ziemlich alle: Sollte der Krieg länger dauern, dürfte dies einer wieder stärkeren Inflation Vorschub leisten und zu steigenden Zinsen führen.

ASIEN

Die Börsen in Fernost präsentierten sich am Dienstag mit Aufschlägen.

In Tokio zeigte sich der Nikkei 225 letztlich 1,43 Prozent höher bei 52'252,28 Zählern.

Auf dem chinesischen Festland präsentierte sich der Shanghai Composite derweil 1,78 Prozent stärker bei 3'881,28 Indexpunkten.

In Hongkong bewegte sich der Hang Seng schliesslich 2,79 Prozent im Plus bei 25'063,71 Punkten.

Die Hoffnung auf eine Deeskalation im Iran-Krieg sorgte am Dienstag an den asiatischen Aktienmärkten für eine leichte Erholung von den teils heftigen Verlusten zu Wochenbeginn. Allerdings waren die Signale nicht eindeutig. So hatte am Vortag US-Präsident Donald Trump das Ultimatum gegen den Iran um fünf Tage verlängert und sprach von Gesprächen mit einem iranischen Spitzenvertreter. Gleichwohl nannte er den Namen des iranischen Vertreters nicht. Das iranische Aussenministerium dementierte zudem die Gespräche laut dem staatlichen Sender IRIB.

Der Iran hatte auf das Ultimatum mit der Drohung reagiert, alle Energieinfrastrukturen und Entsalzungsanlagen mit Verbindungen zu den USA in der Golfregion anzugreifen, was an den Börsen in Asien für einen Ausverkauf gesorgt hatte. Die Erholung fiel nun aufgrund der gegenteiligen Signale recht zurückhaltend aus.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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