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Geändert am: 24.08.2026 22:08:32
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SMI letztlich wenig bewegt -- DAX beendet Handel knapp im Minus - 26'000-Punkte-Marke umkämpft -- US-Börsen schliesslich uneins -- Asiens Börsen schliessen in Rot
Der heimische Aktienmarkt bewegte sich am Montag seitwärts. Der deutsche Aktienmarkt notierte ebenso knapp im Minus. Die Wall Street zeigte sich gespalten. Die asiatischen Märkte gaben zum Wochenstart nach.

SCHWEIZ
Am Schweizer Aktienmarkt liess sich am Montag ein wenig veränderter Handel beobachten.
Der SMI hat den Handelstag nahezu unverändert begonnen und bewegte sich im weiteren Verlauf zunächst auf rotem Terrain. Am frühen Vormittag konnte er sich jedoch über seinen Vortagsschluss schleppen, bevor es dann letztlich wieder leicht zurück ging, sodass zum Handelsschluss ein minimales Minus von 0,07 Prozent bei 14'447,19 Punkten an der Kurstafel stand.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI bewegten sich seitwärts, nachdem sie zur Startglocke ebenso kaum verändert notierten. Sie beendeten die Sitzung 0,03 Prozent tiefer bei 20'311,68 Stellen bzw. 0.18 Prozent fester bei 2'314,36 Einheiten.
Das Umfeld zum Start in die neue Börsenwoche wurde von verschiedenen anstehenden Ereignissen geprägt.
Am Berichtstag wird mit Spannung auf die nach Börsenschluss in Europa angesagte Präzisierung der wirtschaftlichen Sanktionen der USA gegen den Iran durch US-Finanzminister Scott Bessent gewartet. Im weiteren Verlauf der Woche rücken die Quartalszahlen von NVIDIA vom Mittwochabend in den Fokus sowie zum Wochenende das jährliche Treffen der Notenbanker im amerikanischen Jackson Hole.
Mit Blick auf die US-Sanktionen gegenüber dem Iran stehen wohl Sekundärsanktionen im Vordergrund, nachdem Bessent dies in den Medien bereits angedeutet hatte. Das heisst, dass alle Länder, die mit dem Iran weiterhin eine wirtschaftliche Beziehung pflegen, mit Sanktionen belegt werden. Eine der entscheidenden Fragen dabei sei, wie sehr die USA gewillt seien, im Zweifelsfall auch gegen China vorzugehen und damit eine erneute Eskalation im Handelsstreit zu riskieren, hiess es in Marktkreisen.
DEUTSCHLAND
Anleger am deutschen Aktienmarkt zeigten sich am Montag zurückhaltend.
Der DAX verzeichnete zum Sitzungsstart knappe Verluste. Im weiteren Verlauf behielt er den Hang zur Schwäche zunächst bei, konnte sich jedoch zeitweise an die Nulllinie hocharbeiten. Sein Schlussstand: 26'101,60 Punkte (-0,11 Prozent).
Damit blieb die Marke von 26'000 Punkten sowie der Unterstützung der 21-Tage-Linie, die ein charttechnisch viel beachteter, kurzfristiger Trendindikator ist, im Blick. Der Weg zurück zum Rekordhoch von gut 26'574 Punkten dürfte derweil steinig bleiben angesichts wichtiger Ereignisse im Laufe der Woche.
"NVIDIAs Zahlen, die Präzisierung wirtschaftlicher (US-)Sanktionen gegen den Iran und das Notenbanktreffen in Jackson Hole: Jedes dieser Ereignisse hat für sich betrachtet das Potenzial, neue Unruhe an den Märkten auszulösen", schrieb Marktbeobachter Jochen Stanzl von der Consors Bank. Der DAX müsse vor diesem Hintergrund erst noch beweisen, ob die psychologisch wichtige 26'000-Punkte-Marke belastbar sei. Ein Rutsch darunter "könnte zu einer spürbaren Zunahme der Schwankungen beitragen".

WALL STREET
Die US-Börsen konnten sich zum Wochenbeginn für keine gemeinsame Richtung entscheiden.
Der Dow Jones eröffnete die Sitzung minimal tiefer, drehte im Verlauf aber ins Plus. Er beendete den Handel 0,26 Prozent fester bei 53'417,16 Punkten.
Beim NASDAQ Composite waren zum Börsenstart bereits spürbare Abgaben zu sehen und auch im Anschluss ging es abwärts. Letztlich stand hier ein Abschlag von 0,76 Prozent auf 25'980,19 Zähler an der Kurstafel.
Nach der Kurserholung am Freitag entwickelten sich die US-Aktienmärkten zu Wochenbeginn uneinheitlich. Während der überwiegend mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial am Montag moderat zulegte, ging es für den technologielastigen Auswahlindex NASDAQ abwärts. Negative Vorgaben aus Asien, die am Mittwoch nachbörslich anstehenden Quartalszahlen NVIDIA sowie Spekulationen über Preiserhöhungen wegen steigender Kosten bei der KI-Chip-Koryphäe verunsicherten den weltweiten Chipsektor. Hinzu kamen die Entwicklungen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran.
In ihrem "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran will die US-Regierung Teheran komplett von der Weltwirtschaft isolieren. Die neuen Sanktionen der Operation "Wirtschaftlicher Verstossener" zielten darauf ab, jede potenzielle Einnahmequelle der iranischen Revolutionsgarden zu unterbinden, sagte US-Finanzminister Scott Bessent im Tagesverlauf auf einer Pressekonferenz.
Am Donnerstag findet das Notenbanktreffen in Jackson Hole, unter anderem mit einer Rede des Fed-Chefs Kevin Warsh statt. Hiervon erhoffen sich Anleger angesichts hoher Ölpreise und gestiegener Anleiherenditen Hinweise auf den künftigen Zinspfad der US-Notenbank. Entscheidend werde sein, ob Warsh stärker über die Inflation oder über den Anleihemarkt besorgt sei, sagte Josh Gilbert, Analyst bei eToro.

ASIEN
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Montag mit Verlusten.
So gab der Nikkei 225 in Tokio letztlich um 0,74 Prozent auf 65'528,09 Punkte nach.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite unterdessen 0,59 Prozent tiefer bei 3'882,01 Zählern.
In Hongkong war ein Minus zu erkennen: Für den Hang Seng ging es um 1,89 Prozent abwärts auf 25'517,33 Einheiten.
Zum Start in die neue Woche dominierten an den Börsen in Ostasien negative Vorzeichen. Anleger trennten sich vor allem von Technologiewerten, getrieben von neuen Zweifeln an der Tragfähigkeit der massiven KI-Investitionen. Auslöser ist eine massive Kapitalerhöhung durch Alibaba. Positive Vorgaben der US-Börsen vom späten Freitag verpufften, nachdem sich der Handelsstreit zwischen den USA und Kanada über das Wochenende verschärft hat. Eine Einigung scheiterte in letzter Minute.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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| 24.08.26 | 1st half-month Inflation |
| 24.08.26 | Gross Domestic Product (YoY) |
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| SMI | 13’786.72 | -1.15% | |
| SPI | 19’514.97 | -0.91% | |
| NIKKEI 225 | 65’018.95 | 1.38% | |
| Hang Seng | 24’750.78 | 0.60% | |
| Shanghai Composite | 3’875.60 | -0.41% | |
| SLI | 2’215.38 | -0.93% |
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