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06.01.2026
Geändert am: 27.10.2023 22:01:38

SMI und DAX gehen mit Abschlägen ins Wochenende -- Wall Street zu Handelsschluss uneins -- Asiens Börsen letztlich in Grün

Der heimische Markt zeigte sich am Freitag im Minus. Der deutsche Aktienmarkt war derweil schwankungsanfällig. An der Wall Street ging es vor dem Wochenende in unterschiedliche Richtungen. Die asiatischen Börsen wiesen am Freitag grüne Vorzeichen aus.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt präsentierte sich am Freitag niedriger.

So startete der SMI bereits schwächer, anschliessend konnte er vorübergehend ins Plus drehen. Letztlich ging es jedoch wieder in die Verlustzone. Der Schweizer Leitindex verabschiedete sich dann 0,42 Prozent leichter bei 10'323,71 Punkten ins Wochenende.

Auch die Nebenwerteindizes SPI und SLI tendierten vor dem Wochenende abwärts. Sie schlossen 0,40 Prozent tiefer bei 13'508,31 Zählern respektive 0,08 Prozent schwächer bei 1'612,01 Einheiten.

Zum Wochenstart noch hatte der Schweizer Leitindex bei 10'251 Zählern ein Jahrestief markiert. "Die hohen Renditen am Anleihemarkt sowie die geopolitischen und konjunkturellen Risiken drücken die Stimmung der Anleger", hiess es in einem Marktkommentar von Raiffeisen. "Die Quartalsergebnisse der Unternehmen fallen derweil durchzogen aus."

In diesem Umfeld "fahren Anleger weiter auf Sicht", fasste es Marktstratege Robert Halver von der Baader Bank zusammen. In den USA haben die Renditen für 10-jährige US-Staatsanleihen im Wochenverlauf die 5-Prozent-Marke erstmals seit 2007 durchbrochen. Dies bot Investoren in dem im aktuell unsicheren Umfeld eine attraktive Anlagealternative zu Aktien. Zum Wochenende positionierte sich kaum ein Anleger noch gross neu, zumal die kommende Woche eine Flut an Unternehmens- und Konjunkturzahlen bereithält. Dabei haben die Zinsentscheidung der US-Notenbank sowie der monatliche Jobreport aus den USA das Zeug, die Märkte zu bewegen.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt hielten sich die Anleger am Freitag zurück.

So eröffnete der DAX mit einem Gewinn, doch im weiteren Handelsverlauf wechselten die Vorzeichen mehrmals. Letztlich ging es 0,3 Prozent auf 14'687,41 Zähler nach unten.

Ermutigende Signale sendeten am Vorabend die Quartalsberichte des Online-Händlers Amazon und des Chipkonzerns Intel in den USA. "Ein deutlicher Gewinnsprung sowie positive Zahlen aus dem Cloud-Geschäft sind wahrlich alles, was Investoren in diesen Tagen sehen wollen", merkte Stratege Jürgen Molnar von Robomarkets zu Amazon an.

Zum Wochenauftakt hatte der Index bei 14'630 Punkten den tiefsten Stand seit März markiert. Der Gaza-Krieg, hartnäckig hohe Renditen von US-Staatsanleihen und unterschiedlich gewertete Quartalsberichte aus den USA und Deutschland hatten die Börsen zuletzt belastet.

WALL STREET

US-Anleger kamen am Freitag nicht auf einen grünen Zweig.

Der Dow Jones Index bewegte sich am Freitag zum Handelsstart marginal tiefer bevor er dann tiefer ins Minus rutschte. Er ging 1,12 Prozent schwächer bei 32'418,44 Einheiten ins Wochenende. Der technologielastige NASDAQ Composite startete hingegen fester und verblieb auch anschliessend in der Gewinnzone. Zu Handelsschluss stand ein Plus von 0,38 Prozent auf 12'643,01 Punkte zu Buche.

Als Antrieb wirkten Bilanzen der Technologiegiganten Amazon und Intel. In China stiegen die Industriegewinne im September um 11,9 Prozent zum Vorjahr, was die Stimmung an den Märkten ebenfalls verbesserte. "Eine Kombination aus soliden nachbörslichen US-Tech-Gewinnen gestern Abend und weniger schwach als erwartet ausgefallenen Industriegewinnen in China heute Morgen trägt dazu bei, die globale Risikostimmung zu heben", kommentierte Krupa Patel von JPMorgan. Für wenig Überraschungen sorgte hingegen der PCE-Preisindex, das von der Fed bevorzugte Mass für die Inflation. Er fiel in der Kernrate genau so aus wie erwartet.

ASIEN

Die Börsen in Fernost konnten sich am Freitag erholen.

In Tokio schloss der japanische Leitindex Nikkei 225 mit einem Gewinn von 1,27 Prozent bei 30'991,69 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite bis Handelsende um 0,99 Prozent auf 3'017,78 Punkte. In Hongkong zog der Hang Seng um 2,08 Prozent auf 17'398,73 Punkte an.

Marktteilnehmer sprachen allerdings auch von einer technischen Erholung von den jüngsten deutlichen Abgaben.

Die starken BIP-Daten aus den USA für das dritte Quartal weckten zudem die Hoffnung, dass der US-Wirtschaft eine weiche Landung gelingen kann. Auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank dürften die Daten indes kaum Auswirkungen haben, da die Notenbanker eher auf den Arbeitsmarkt und die Verbraucherpreise schauten, heisst es laut Dow Jones Newswires.

In China stützte auch, dass Chinas Industrieunternehmen im September bereits den zweiten Monat in Folge einen Gewinnanstieg verzeichnet haben. Dies wird als weiteres Zeichen dafür gewertet, dass sich das Verarbeitende Gewerbe mit den Stützungsmassnahmen der Regierung erholt.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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27.10.23 Einzelhandelsumsatz (im Jahresvergleich)
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