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02.01.2026
Geändert am: 30.04.2024 22:51:49

SMI-Anleger zurückhaltend: Schweizer Aktienmarkt schliesst mit Verlusten -- DAX geht schwächer aus dem Handel

Der heimische Aktienmarkt verbuchte am Dienstag Verluste. Auch am deutschen Aktienmarkt ging es nach unten.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt gab im Dienstagshandel nach.

Der SMI war etwas fester gestartet, im Verlauf drehte er jedoch ins Minus und beendete die Sitzung 0,63 Prozent tiefer bei 11'260,91 Punkten.

Die Nebenwerteindizes SPI und SLI folgten der negativen Tendenz des Leitindex und verabschiedeten sich 0,30 Prozent schwächer bei 15'090,49 Einheiten respektive 0,88 Prozent leichter bei 1'839,26 Zählern Einheiten in den Feierabend.

Die Finanzmärkte arbeiteten am Dienstag auf Hochtouren. Investoren waren zwischen geldpolitischen Unsicherheiten und einer bisher soliden Gewinnsaison hin- und hergerissen. An diesem Tag hatten sie nicht zuletzt auch wegen des bevorstehenden Maifeiertages am Mittwoch eine Menge zu tun. Am Mittwochabend findet dann mit der Zinssitzung des Fed das wichtigste Ereignis dieser Woche statt. "Auch wenn das Gesamtumfeld für die Aktienmärkte einigermassen günstig bleibt, ist aufgrund der gleichzeitigen Entwicklung vieler verschiedener Markttreiber in den nächsten Handelstagen mit einer weiterhin hohen Volatilität zu rechnen", sagte ein Händler voraus.

In etwa wie erwartet hat sich die Inflation in der Eurozone entwickelt. Einer ersten Zinssenkung der EZB im Juni stehe damit nichts mehr im Wege, sind sich Beobachter einig. Die BIP-Daten boten dagegen eine kleine Überraschung. So ist die Wirtschaft der Eurozone etwas stärker als von Ökonomen erwartet gewachsen. Auf Unternehmensseite sorgten mit SIG, Logitech und Straumann hierzulande drei Blue Chips nach Zahlen für Bewegung. Erst nach Börsenschluss legt in den USA mit dem Online-Handelsgiganten Amazon dann ein weiteres Mitglied der "Magnificent 7" Zahlen vor.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am zweiten Handelstag der Woche schwächer.

Der DAX legte zum Auftakt minimal zu, rutschte anschliessend jedoch auf rotes Terrain ab. Letztlich notierte er 1,03 Prozent im Minus bei 17'932,17 Zählern.

Angesichts vieler Geschäftszahlen und Wirtschaftsdaten sowie vor der Feiertagspause und dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am Mittwoch scheuten die Anleger das Risiko, hiess es am Markt. Bei 18'200 Punkten liege ein hartnäckiger Widerstand, schrieb Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets. Hier dürfte sich auch die Frage entscheiden, ob die Anleger im Mai der Börse mehrheitlich den Rücken kehrten oder auf eine Fortsetzung der jüngsten Erholung hoffen könnten. Bei 17'900 Punkten sieht der Experte den Index nach unten abgesichert.

Nachdem die Inflationsrate in Deutschland im April wie erwartet auf ihrem zuletzt deutlich gesunkenen Niveau verharrt hatte, zeigte die Teuerung in der Eurozone ein ähnliches Bild. Allerdings ging die Kernteuerung ohne die schwankungsanfälligen Preise für Energie-, Nahrungs- und Genussmittel weiter zurück. Zudem legte die Wirtschaft im Währungsraum im ersten Quartal wieder zu.

Die Ökonomen der niederländischen Bank ING sprachen vom stärksten Wachstum seit Beginn der Energiekrise im dritten Quartal 2022 und sehen den Euroraum nun auf Erholungskurs. Gleichzeitig bleibe die Inflation moderat. An der erwarteten ersten Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Juni sollten auch die Inflationsdaten nichts ändern, ergänzten die Experten von Pantheon Macro.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone
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Am Freitag blieb der heimische Aktienmarkt feiertagsbedingt geschlossen. Der deutsche Leitindex konnte sich nicht für eine Richtung entscheiden. Die US-Börsen wechselten ebenso häufig das Vorzeichen. Vor dem Wochenende ging es in Hongkong aufwärts, während die Börsen in Tokio und Festlandchina geschlossen blieben.