| Cybercab-Start |
31.03.2026 03:34:09
|
Experte sieht in Robotaxis den wichtigsten Kurstreiber der Tesla-Aktie
Ein Morgan-Stanley-Analyst sieht im Robotaxi-Ausbau den wichtigsten Kurstreiber der Tesla-Aktie. Jede autonome Meile könne dabei einen sich selbst verstärkenden Wachstumskreislauf auslösen.
• Analyst Andrew Percoco sieht einen sich selbst verstärkenden Flywheel-Effekt
• Jede Robotaxi-Meile verbessert laut der Analyse das Full-Self-Driving-System
Robotaxi-Flotte als wichtigster Katalysator für die Aktie
Morgan Stanley-Analyst Andrew Percoco hat die Skalierung der unbeaufsichtigten Robotaxi-Flotte als den wichtigsten Katalysator für die Tesla-Aktie im laufenden Jahr bezeichnet. In einer Analyse vom 18. März 2026, über die Investing.com berichtete, schrieb Percoco, Teslas Fähigkeit, die Robotaxi-Flotte zu skalieren, sei der bedeutendste Kurstreiber. Gespräche auf der TMT-Konferenz und eine Besichtigung der Giga Texas hätten das Team von Morgan Stanley in seiner positiven Einschätzung zu den Aussichten für das Robotaxi-Geschäft und die Cybercab-Produktion bestärkt. Der Produktionsstart des Cybercabs liege weiterhin im Plan für April 2026.
Im Kern der Analyse steht das Konzept eines sogenannten Flywheel-Effekts, eines sich selbst verstärkenden Wachstumskreislaufs. Percoco argumentiert laut Investing.com, dass jede zusätzliche Robotaxi-Meile das Lernmodell für Teslas Full-Self-Driving-System verbessere. Ein präziseres Autonomiesystem unterstütze höhere Nutzungsraten der FSD-Software, was die Nachfrage nach Tesla-Fahrzeugen beschleunige und die Cashflow-Generierung stärke. So entsteht laut der Analyse ein Kreislauf, in dem Daten, Nachfrage und Erträge sich gegenseitig verstärken.
Kostenvorteile durch vertikale Integration
Ein weiterer Punkt der Morgan-Stanley-Analyse ist der strukturelle Kostenvorteil, den Tesla laut Percoco gegenüber traditionellen Fahrdienstvermittlern besitzt. Wie Investing.com berichtete, schrieb der Analyst, die überlegene Wirtschaftlichkeit der Robotaxi-Einheiten werde durch die vertikale Integration und die innovative Cybercab-Produktion gestützt. Tesla verändere damit die Art, wie Autos gebaut werden. Da Tesla sowohl die Fahrzeuge als auch die Software und die KI-Modelle selbst entwickelt, entfallen Lizenzkosten und Abhängigkeiten von Drittanbietern, die bei herkömmlichen Ride-Hailing-Diensten anfallen.
Tesla hatte im Juni 2025 mit dem kommerziellen Robotaxi-Betrieb in Austin begonnen, zunächst mit einer begrenzten Flotte und unter Aufsicht. Die schrittweise Skalierung soll dem Unternehmen die Möglichkeit geben, das System unter realen Bedingungen zu verfeinern, bevor eine breitere Expansion erfolgt.
Kurzfristiger Druck und langfristige Perspektive
Trotz der positiven Langfristperspektive weist Morgan Stanley auf kurzfristigen Gegenwind hin. Percoco bezifferte den erwarteten Cash Burn laut Investing.com auf rund 8 Milliarden US-Dollar und betonte, dass Fortschritte beim persönlichen FSD-System entscheidend seien, um die Autoverkäufe und Margen wieder anzukurbeln und Teslas langfristige Ambitionen im Bereich physische KI zu finanzieren. Der Analyst verwies zudem auf weitere anstehende Meilensteine: Die Vorstellung des Optimus Gen 3 werde in den kommenden Monaten erwartet, die Produktion sei für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant.
Die Energiespeichersparte bleibe ein Wachstumsfeld, allerdings warnte Morgan Stanley, dass die Margen in diesem Jahr durch Wettbewerb und Zolleffekte unter Druck geraten könnten. Morgan Stanley führt die Tesla-Aktie mit einer "Equal Weight"-Einstufung und einem Kursziel von 425 US-Dollar.
Dominik Maier, Redaktion finanzen.ch
Weitere Links:
Im BX Morningcall werden folgende Aktien analysiert und erklärt
✅ Talanax
✅ Applied Materials
✅ Parker Hannifin
https://bxplus.ch/bx-musterportfolio/
Inside Trading & Investment
Mini-Futures auf SMI
Inside Fonds
Meistgelesene Nachrichten
Top-Rankings
Börse aktuell - Live Ticker
Iran-Krieg eskaliert weiter: SMI und DAX fester -- Wall Street schliesslich uneins -- Asiens Börsen letztlich überwiegend im Minus -- Nikkei sackt abSowohl der heimische als auch der deutsche Aktienmarkt präsentierten sich am Montag in Grün. Die US-Börsen bewegten sich auf unterschiedlichen Seiten der Nulllinie. Die Börsen in Fernost bewegten sich am Montag vorwiegend auf tieferem Niveau.


