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02.04.2025 12:56:40

MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ AKTIENMÄRKTE (12:55 Uhr) +++++

Index zuletzt +/- % +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 5.282,49 -0,7% +8,7%

Stoxx-50 4.563,89 -0,7% +5,5%

DAX 22.252,64 -1,3% +13,2%

FTSE 8.634,80 0% +4,1%

CAC 7.828,32 -0,6% +5,6%

Nikkei-225 35.725,87 +0,3% -10,7%

Hang-Seng-Index 23.202,53 -0,0% +15,5%

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 70,92 71,2 -0,4% -0,28 +6,1%

Brent/ICE 74,19 74,51 -0,4% -0,32 -0,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold 3115,71 3113,80 +0,1% 1,91 +18,7%

Silber 31,38 31,34 +0,1% 0,04 +12,0%

Platin 908,04 912,05 -0,4% -4,01 +4,2%

Kupfer 5,05 5,04 +0,4% 0,02 +24,5%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

Die hohe Unsicherheit treibt Anleger weiter an den Goldmarkt. Der Preis des Edelmetalls bewegt sich in der Nähe des jüngst erreichten Rekordhochs.

Der Ölpreis tendiert derweil etwas leichter. Er werde belastet von der Befürchtung, dass die US-Zollpolitik die Konjunktur und damit die Nachfrage nach Öl schwächen werde, heisst es aus dem Handel. Auf der anderen Seite werde Öl aber gestützt von den jüngsten Drohungen Trumps gegen Russland und den Iran.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Etwas leichter dürften die US-Börsen in den Handel am Mittwoch starten. Die Futures auf die grossen Aktienindizes liegen vorbörslich bis zu 0,3 Prozent im Minus. Nach Börsenschluss wird US-Präsident Donald Trump Details zu den zahlreichen Zollerhöhungen bekanntgeben, die er in den zurückliegenden Wochen angedroht hat. Bis dahin dürften sich die Anleger zurückhalten.

An Konjunkturdaten wird zunächst der ADP-Arbeitsmarktbericht für März veröffentlicht, der einen Vorgeschmack auf den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag geben dürfte. Etwas später folgen die Februar-Daten zum Auftragseingang der Industrie.

Voraussichtlich noch vor Handelsbeginn wird Tesla die Absatzzahlen des ersten Quartals veröffentlichen. Die Aktie gibt vorbörslich gut 1 Prozent nach. Analysten haben ihre Erwartungen an die Zahl der ausgelieferten Tesla-Fahrzeuge zuletzt kräftig zurückgeschraubt. Das Unternehmen hat in Europa und den USA in den vergangenen Monaten weniger seiner Elektroautos verkauft. Auch gibt es Befürchtungen, dass die politische Aktivität von Tesla-CEO Elon Musk potenzielle Käufer abschreckt.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

22:00 US/Amgen Inc, Ergebnis 4Q

Im Laufe des Tages:

US/Tesla Inc, Absatzzahlen 1Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- US

14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht März

Beschäftigung privater Sektor

PROGNOSE: +120.000 Stellen

zuvor: +77.000 Stellen

16:00 Auftragseingang Industrie Februar

PROGNOSE: +0,5% gg Vm

zuvor: +1,7% gg Vm

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die europäischen Aktienmärkte stehen auch am Mittwochmittag unter Druck. Warten lautet das Motto des Tages, denn um 22.00 Uhr MESZ steht der mit grösster Spannung erwartete Auftritt von US-Präsident Donald Trump auf der Agenda. Am "Liberation Day" dürfte Trump neue Zölle verkünden. Viele Ökonomen sind der Meinung, dass Zölle Preissteigerungen nach sich ziehen werden, weil zumindest ein Teil der zusätzlichen Kosten an die Verbraucher weitergegeben werden dürfte. Mit Blick auf die Unternehmen ist die Nachrichtenlage sehr dünn. In Italien kann die Unicredit (-1,5%) nun das Übernahmeangebot für den heimischen Rivalen BPM (-0,8%) starten. Wie die italienische Bank mitteilte, hat die Finanzmarktaufsicht Consob das Angebotsdokument genehmigt. Derweil hält die Credit Agricole (-0,4%) derzeit 9,9 Prozent an BPM über Finanzinstrumente. Die Bank will die Optionen ausüben und ihren Anteil sogar auf 19,8 Prozent erhöhen. Credit Agricole hatte deutlich gemacht, dass sie kein Übernahmeangebot für BPM plane. Derweil konnte sich Nordex (+3,3%) zwei Aufträge über insgesamt 750 Megawatt (MW) von einem Windenergieprojektentwickler aus der Türkei sichern. Um 4,9 Prozent steigen die Aktien von Grifols in Madrid. Kurstreiber sind Presseberichte, wonach die Übernahmegespräche mit dem Finanzinvestor Brookfield wieder aufgenommen wurden.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Di, 17:10 % YTD

EUR/USD 1,0794 -0,0% 1,0795 1,0805 +4,3%

EUR/JPY 161,3100 -0,1% 161,5345 161,4475 -0,8%

EUR/CHF 0,9546 +0,1% 0,9536 0,9538 +2,0%

EUR/GBP 0,8345 -0,1% 0,8354 0,8362 +1,0%

USD/JPY 149,4410 -0,1% 149,6495 149,4195 -4,9%

GBP/USD 1,2935 +0,1% 1,2922 1,2921 +3,2%

USD/CNY 7,1804 -0,0% 7,1815 7,1783 -0,4%

USD/CNH 7,2784 -0,0% 7,2807 7,2805 -0,7%

AUS/USD 0,6303 +0,4% 0,6277 0,6278 +1,4%

Bitcoin/USD 85.048,50 -0,2% 85.260,50 84.403,15 -8,6%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

Der Dollar gibt leicht nach. Die US-Währung dürfte weiterhin mit Unsicherheit behaftet sein, erwartet Pepperstone. Erst einmal gelte es, die Reaktionen der von den Zöllen betroffenen Handelspartner abzuwarten. Ausserdem stelle sich die Frage, was Trump nach seinen Zollbeschlüssen als nächstes tun werde. Seine ganze Präsidentschaft werde durch ein fortdauerndes Hin und Her geprägt sein.

Der Euro tendiert zum Dollar behauptet. Die Analysten von ING berichten von Kaufinteresse im Euro bei Kursen unter 1,08 Dollar. Die Anleger seien wohl nicht bereit, das Narrativ von den negativen Folgen der US-Zölle für den Euro zu übernehmen, vermuten die Analysten.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Insgesamt wenig Bewegung hat es am Mittwoch an den Aktienmärkten in Ostasien und in Australien gegeben. Die Akteure warteten auf den Auftritt von US-Präsident Donald Trump an dessen selbst erklärtem "Tag der Befreiung". An diesem will er reziproke Zölle verkünden - zusätzlich zu bereits in Kraft getretenen bzw. nun in Kraft tretenden Zöllen auf Stahl und Aluminium bzw. Autos- und Autoteile. In Tokio erhielt der Nikkei-225-Index (+0,3%) Unterstützung durch sinkende Zinsen am Anleihemarkt angesichts befürchteter negativer Auswirkungen für die globale Konjunktur durch neue Zölle. Schanghai tendierte gut behauptet, Hongkong gab leicht nach, in Seoul tat sich mit einem Minus von 0,6 Prozent am meisten. In Sydney schloss das Marktbarometer 0,1 Prozent höher. Der australische Premierminister Albanese spielte die potenziellen Auswirkungen von US-Zöllen auf die Wirtschaft seines Landes herunter. Die USA seien kein wichtiger Handelspartner. Unter den Einzelwerten gaben in Hongkong Xiaomi nochmals um knapp 3 Prozent nach. Der Kurs hatte bereits am Vortag rund 5 Prozent eingebüsst. Auslöser war ein tödlicher Unfall eines Xiaomi-Elektroautos in China. In Tokio legten Halbleiteraktien wie Advantest (+2,5%) und Tokyo Electron (+1,9%) deutlicher zu. In Seoul trotzten SK Hynix (+0,4%) und Samsung Electronics (unverändert) dem dortigen Abwärtstrend. Für Rückenwind dürfte gesorgt haben, dass der Kurs von Coreweave am Vortag an der Nasdaq einen Satz um 42 Prozent gemacht hatte. Japanische Autoaktien stiegen überwiegend - Toyota um 1,0, Honda um 1,2 oder Mazda um 1,2 Prozent, obwohl per 3. April bereits verkündete Zölle auf Autoimporte in die USA wirksam werden. In Seoul gaben Hyundai um 1,2 Prozent nach. In Hongkong verbilligten sich BYD um 1,4 Prozent, wohingegen Geely um 3,4 Prozent stiegen. In Seoul gaben Hyundai um 1,2 Prozent nach.

+++++ CREDIT +++++

Die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Anleihen treten am Mittwoch mehrheitlich auf der Stelle. Während die Nervosität am Aktienmarkt zu starken Schwankungen in den letzten zwei Tagen führte, zeigten sich die Risikoprämien auf kurze Sicht stabil. Auf Sicht eines Monats hat allerdings der iTraxx Sub Financials auf 120 nach 100 deutlich angezogen.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

DWS

Die Untersuchung der "Greenwashing"-Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Frankfurt und des Bundeskriminalamts gegen die DWS ist abgeschlossen. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, hat sie ein Bussgeld von 25 Millionen Euro gegen die Vermögensverwaltungstochter der Deutschen Bank verhängt. Die DWS akzeptiert das Bussgeld.

BECHTLE

beliefert die Bundesregierung mit IT-Sicherheitsprodukten für die Bundesverwaltung. Der Vertrag umfasst auch die Erbringung von Dienstleistungen und Schulungen. Er hat ein Gesamtvolumen von 216 Millionen Euro und eine Laufzeit von fünf Jahren, und beinhaltet eine Verlängerungsoption von zwei Jahren.

DEUTSCHE BAHN

organisiert ihr Geschäft mit Reisebedarf neu. "Handelsspezialisten" sollen die rund 200 Shops für Reisebedarf an Bahnhöfen übernehmen und unter eigenem Markennamen weiterführen. Die Bahn-eigene Marke "ServiceStore DB" für Reisebedarfsläden an Bahnhöfen werde aufgelöst.

ELRINGKLINGER

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 02, 2025 06:57 ET (10:57 GMT)

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