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"Liberation Day" 03.04.2025 21:15:00

So reagieren Euro, Dollar und Franken auf Trumps Zollkeule

So reagieren Euro, Dollar und Franken auf Trumps Zollkeule

Der Euro hat am Donnerstag im späten US-Devisenhandel einen Teil der Gewinne wieder abgegeben.

Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung Euro bei 1,1036 US-Dollar, nachdem sie im europäischen Währungsgeschäft in der Spitze bis auf 1,1116 Dollar geklettert war.

Auch der Franken büsste zuletzt wieder etwas an Terrain ein. Das USD/CHF-Paar ging am späten Abend bei 0,8610 um nach 0,8575 am frühen Abend. Die Spitze bzw. das Tagestief lag hier bei 0,8552. Im Vergleich zum frühen Mittwochabend hat der Franken somit im Top fast 3 Rappen zugelegt. Das EUR/CHF-Paar kostete zuletzt 0,9504 nach 0,9515 bzw. 0,9579 noch am Mittwochabend.

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Euro und Franken reagierten damit mit einem Höhenflug auf das gewaltige Zollpaket der US-Regierung. Der Dollar geriet zu allen wichtigen Währungen massiv unter Druck. Neben Euro und Franken legte auch der japanische Yen deutlich zu.

Generell hat Trump mit seinen Zollankündigungen für eine erhöhte Volatilität an den Märkten gesorgt. "Die Märkte dürften kurzfristig noch auf Verhandlungserfolge hoffen", heisst es bei der Deka Bank in einem Kommentar. Falls es weder bei China noch Europa oder Japan zeitnah grössere Erfolge gebe, dürfte die Flucht in Sicherheit anhalten.

"Bemerkenswert bleibt, dass der US-Dollar nicht als sicherer Hafen profitiert, sondern Euro und Yen ihm gegenüber aufwerten." Offenbar sähen Anleger vor allem Risiken für die USA.

Auch der Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank hebt die deutliche Dollar-Schwäche nach den angekündigten Importzöllen hervor. "Der Markt geht offensichtlich davon aus, dass diese Zölle die US-Konjunktur belasten und/oder die US-Notenbank Fed dem inflationären Effekt nicht hinreichend mittels strafferer Geldpolitik entgegentritt."

Derweil weisen aktuelle Konjunkturzahlen auf eine sich abschwächende Konjunktur in den USA hin. So ist die Stimmung unter den Dienstleistern in den USA im März auf den tiefsten Stand seit neun Monaten gefallen. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel zum Vormonat um 2,7 Punkte auf 50,8 Punkte. Dies ist der niedrigste Stand seit Juni 2023. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem geringeren Rückgang auf 52,9 Punkten gerechnet.

awp-robot/

Zürich (awp)

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Bildquelle: marekusz / Shutterstock.com,istockphoto / Fotogaby,Vladimir Wrangel / Shutterstock.com

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