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05.03.2026 07:32:43

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ TAGESTHEMA +++++

Bei der jüngsten Überprüfungen der Zusammensetzung der DAX-Familie hat eine keine Änderungen im DAX gegeben - Lufthansa steigen nicht in den DAX auf. Neu in den MDAX rücken Deutz, Salzgitter und Jenoptik, sie ersetzen dort Teamviewer, Fielmann sowie Carl Zeiss Meditec. Fielmann, Carl Zeiss Meditec, Teamviewer wechseln in den SDAX, neu ist dort auch Init Innovation zu finden. Jenoptik, Salzgitter, Deutz und PSI Software sind zukünftig nicht mehr im SDAX enthalten. Die Änderungen werden zum 23. März 2026 wirksam. Daneben hat Stoxx Deutsche Wohnen aufgrund des Verstosses gegen Basiskriterien mit Wirkung zum 9. März 2026 aus dem MDAX genommen. Für die Deutsche Wohnen wechselt Schaeffler aus dem SDAX in den MDAX. Im SDAX ersetzt Einhell die Schaeffler-Aktie.

+++++ TAGESTHEMA II +++++

DHL hat ihr Gewinnziel für 2025 auch bei einem leicht schwächeren vierten Quartal übertroffen. Obwohl der Umsatz wegen negativer Währungseffekte und rückläufiger Transportvolumina auf Routen in die USA im vergangenen Jahr um 1,6 Prozent auf 82,9 Milliarden Euro sank, gelang es dem Logistikkonzern, das operative Ergebnis (EBIT) um 3,7 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro zu steigern. Das entspricht der Markterwartung, ist aber mehr als die mindestens 6 Milliarden Euro, die sich die DHL Group sich selbst als Ziel gesetzt hatte. Die EBIT-Marge stieg um 40 Basispunkte auf 7,4 Prozent. 2026 soll das EBIT dennoch weiter steigen - dann auf über 6,2 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente DHL im vergangenen Jahr 3,5 Milliarden Euro - ein Plus von 5,1 Prozent. Im Schlussquartal sanken das EBIT um 1,3 Prozent und der Nettogewinn um 3,4 Prozent. Die Dividende für 2025 soll steigen - um 5 Cent auf 1,90 Euro.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

RENK (07:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal (in Millionen Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):

PROG PROG PROG

4. QUARTAL 4Q25 ggVj Zahl 4Q24

Auftragseingang 330 -43% 10 584

Umsatz 428 +18% 14 362

EBIT bereinigt 91 +18% 14 77

EBIT-Marge bereinigt 21,2 -- -- 21,2

Weitere Termine:

07:00 DE/Deutsche Pfandbriefbank AG, ausführliches Jahresergebnis (09:00 BI-PK)

07:30 DE/Dürr AG, ausführliches Jahresergebnis (09:30 BI-PK; 14:00 Analystenkonferenz)

07:30 DE/GFT Technologies SE, vorläufiges Jahresergebnis (14:00 Telefonkonferenz)

08:00 GB/Reckitt Benckiser Group plc, Jahresergebnis

10:00 DE/BayernLB, vorläufiges Jahresergebnis (11:00 BI-PK)

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Unternehmen Dividende

Rio Tinto 2,54 USD

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- FR

08:45 Industrieproduktion Januar

PROGNOSE: +0,4% gg Vm

zuvor: -0,7% gg Vm

- EU

11:00 Einzelhandelsumsatz Januar

Eurozone

PROGNOSE: +0,3% gg Vm

zuvor: -0,5% gg Vm

- US

14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

PROGNOSE: 215.000

zuvor: 212.000

Import- und Exportpreise Januar

Importpreise

PROGNOSE: +0,3% gg Vm

zuvor: +0,1% gg Vm

Produktivität ex Agrar (1. Veröffentlichung) 4Q

annualisiert

PROGNOSE: +1,8% gg Vq

3. Quartal: +4,9% gg Vq

Lohnstückkosten

PROGNOSE: +2,0% gg Vq

3. Quartal: -1,9% gg Vq

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell:

Index zuletzt +/- %

DAX Futures 24.078,00 -0,7

E-Mini-Future S&P-500 6.854,50 -0,3

E-Mini-Future Nasdaq-100 25.033,50 -0,4

Topix (Tokio) 3.714,88 +2,2

Hang-Seng (Hongk.) 25.486,00 +0,9

Shanghai-Comp. 4.122,57 +1,0

Mittwoch:

INDEX zuletzt +/- %

DAX 24.205,36 +1,7

DAX-Future 24.270,00 +2,1

XDAX 24.250,02 +0,2

MDAX 30.357,28 +1,9

TecDAX 3.718,13 +2,8

SDAX 17.556,01 +2,7

Euro-Stoxx-50 5.870,92 +1,7

Stoxx-50 5.101,67 +1,3

Dow-Jones 48.739,41 +0,5

S&P-500 6.869,50 +0,8

Nasdaq Composite 22.807,48 +1,3

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Die Aktienmärkte werden zum Handelsstart etwas leichter erwartet - belastet von wieder anziehenden Ölpreisen. Die Schwankungen dürften auf Grund der Kriegswirren im Nahen Osten und je nach Nachrichtenlage hoch bleiben. Ein Ende der Feindseligkeiten ist trotz vorsichtiger Gesprächsbereitschaft der Konfliktparteien weiterhin nicht in Sicht. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth nannte einen längeren Zeitrahmen für den Krieg und sagte, dieser könne bis zu acht Wochen dauern. Bisher war von vier Wochen gesprochen worden. In Washington lehnte der Senat eine Resolution ab, die darauf abzielte, US-Präsident Trumps Befugnisse für Militäroperationen gegen den Iran ohne Zustimmung des Kongresses einzuschränken. Goldman Sachs erklärt, dass das Risiko einer Korrektur angesichts der hohen Bewertung globaler Aktien hoch sei, der Nahost-Konflikt den Markt jedoch wahrscheinlich nicht in einen Bärenmarkt stürzen werde.

Rückblick: Sehr fest - Für Entspannung sorgte der gestoppte Anstieg des Ölpreises. Der Markt spekulierte darauf, dass der Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus bald wieder aufgenommen werden könnte. Insbesondere der Aspekt, dass die Transportversicherungen durch die US-Entwicklungsbehörde DFC abgedeckt werden könnten, habe dazu beigetragen, hiess es. Stützend wirkten auch Meldungen, wonach der iranische Geheimdienst Kontakt mit dem CIA aufgenommen haben soll, um die Möglichkeiten einer Beendigung des militärischen Schlagabtauschs zu erörtern. Der Technologiesektor legte um 2,1 Prozent zu - gestützt von einem positiven Ausblick von ASM International - auch die Quartalszahlen überzeugten. Der Kurs zog um 5 Prozent. Im Sog gewannen ASML 3,3, STMicro 2,3 und Infineon 5,4 Prozent. Verkauft wurden Aktien von Containerschiffreedereien vor dem Hintergrund von Buchungsstopps und Schiffsumleitungen angesichts steigender Sicherheitsrisiken im Nahen Osten. Hapag-Lloyd, Moeller-Maersk oder Kühne+Nagel gaben um bis zu 2 Prozent nach.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Sehr fest - Adidas verloren gegen den festen Markt 3,6 Prozent. Der Ausblick hatte für Enttäuschung gesorgt. Zur Erholung der Aktie am Nachmittag trug eine gut aufgenommene Telefonkonferenz bei. Unter Druck standen Bayer mit einem Minus von 2,4 Prozent. Der Konzern habe besser als erwartet abgeschnitten, doch der Ausblick auf 2026 deute wegen der Wechselkurse auf eine Senkung der Konsensschätzungen hin, so JP Morgan. Auch für Symrise ging es südwärts und zwar um 3,1 Prozent. Zwar war das Unternehmen auf bereinigter Basis profitabel, mit einem organischen Umsatzplus von 2,8 Prozent blieb die Gesellschaft aber deutlich unter dem Vorjahreswert von 8,7 Prozent zurück. DAX-Schlusslicht waren Brenntag mit einem Minus von 4,3 Prozent. Der Chemikalienhändler will nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr weniger an die Aktionäre ausschütten. Traton gaben mit einer vorsichtigen Prognose 3,2 Prozent ab. Redcare Pharmacy brachen nach einem enttäuschenden Ausblick um 21 Prozent ein.

XETRA-NACHBÖRSE

Patrizia reagierten auf die Geschäftszahlen mit Aufschlägen von mehr als 3 Prozent.

USA - AKTIEN

Freundlich - Zur Entspannung trug bei, dass die Ölpreise nach dem gewaltigen Anstieg die Hochs vom Vortag nicht mehr erreichten. Die USA kündigten Massnahmen zur Stabilisierung der Öllieferungen durch den Persischen Golf an: einerseits stellen sie Militäreskorten in Aussicht, daneben wollen sie Transportversicherungen abdecken. Dazu sorgten aber auch Berichte für Zuversicht, dass der Iran auf Geheimdienstebene Offenheit für Gespräche zur Beendigung des Krieges signalisiert haben soll. Die Konjunkturdaten fielen in der Summe besser als erwartet aus, traten aber angesichts der geopolitischen Lage in den Hintergrund. Bei den Einzelwerten rangierten Chipaktien weit vorn. Intel machten einen Satz von 5,7 Prozent. CFO David Zinsner geht von einer anhaltend starken Nachfrage nach Server-Chips aus. Broadcom gingen 1,2 Prozent höher aus dem Handel. Der Chiphersteller legte nach Börsenschluss Quartalszahlen vor. Die Kurse der Wettbewerber Nvidia und AMD stiegen um 1,6 bzw. 5,8 Prozent.

USA - ANLEIHEN

Die Renditen kletterten weiter. Die Zehnjahresrendite stieg um 4 Ticks auf 4,10 Prozent. Damit setzte sich der jüngste Aufwärtstrend fort - befeuert von nachlassenden Zinssenkungsfantasien angesichts steigender Energiepreise.

+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:25 Uhr

EUR/USD 1,1593 -0,3 -0,0040 1,1633 1,1593

EUR/JPY 182,25 -0,2 -0,4400 182,6900 182,9200

EUR/CHF 0,9059 -0,0 -0,0003 0,9062 0,9072

EUR/GBP 0,8708 +0,1 0,0012 0,8696 0,8704

USD/JPY 157,17 +0,1 0,1400 157,0300 157,7700

GBP/USD 1,3312 -0,5 -0,0060 1,3372 1,3315

USD/CNY 6,8902 -0,1 -0,0067 6,8969 6,8996

USD/CNH 6,8939 +0,0 0,0014 6,8925 6,9232

AUS/USD 0,7038 -0,5 -0,0035 0,7073 0,7018

Bitcoin/USD 72.399,96 -1,3 -946,59 73.346,55 68.941,37

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

March 05, 2026 01:32 ET (06:32 GMT)

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Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 13’627.96 18.86 S46BCU
Short 13’896.89 13.57 SG2BLU
Short 14’398.22 8.96 S4BB8U
SMI-Kurs: 13’095.55 06.03.2026 17:31:30
Long 12’517.27 20.00 S1FBQU
Long 12’220.94 13.85 SPMB5U
Long 11’681.05 8.93 B74SQU
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com