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Im Abwärtssog 07.03.2026 23:14:00

Peter Schiff warnt Krypto-Anleger: Bitcoin verkaufen! - Massiver Kurssturz droht

Peter Schiff warnt Krypto-Anleger: Bitcoin verkaufen! - Massiver Kurssturz droht

Der langjährige Bitcoin-Kritiker Peter Schiff hat einmal mehr gegen die Cyberdevise gewettert. Er ruft Krypto-Anleger dazu auf alle BTC zu verkaufen, da ein massiver Preissturz bevorstehen würde.

• Bitcoin sackt zeitweise deutlich ab
• Peter Schiff sieht deutlichen Preissturz voraus
Gold das bessere Investment?

Der bekannte Ökonom Peter Schiff warnte kürzlich davor, dass dem Bitcoin ein Preissturz bevorstehen könnte. Schiff reagierte damit auf die jüngste Volatilität bei Bitcoin & Co, ausgelöst durch die neuen Zölle der USA und den Sorgen rund um eine drohende Eskalation des Iran-Konflikts. Dies hatte den Bitcoin deutlich belastet und zeitweise auf rund 62'500 US-Dollar abrauschen lassen. Auch das Tief von Anfang Februar bei 60'000 US-Dollar kam dabei wieder in Reichweite. Zur Erinnerung: Noch im Oktober 2025 hatte die Kryptowährung via CoinMarketCap bei rund 126'000 US-Dollar ein Allzeithoch markiert. Zuletzt bewegte sich die Cyberdevise allerdings - trotz einer zwischenzeitlich erfolgten Eskalation im Iran-Konflikt - bei rund 73'000 US-Dollar.

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Wie der Wirtschaftsexperte in einem X-Beitrag erklärte, sollten Kryptoanleger ein Auge darauf haben, ob die Kryptowährung die Marke von 50'000 US-Dollar unterschreite, was seiner Meinung nach nicht unwahrscheinlich sei. Sollte dies geschehen, sei auch ein Austesten der 20'000-US-Dollar-Marke sehr wahrscheinlich. Zwar hätte es auch schon in der Vergangenheit solche drastischen Preisschwankungen gegeben, "aber noch nie mit so viel Hype, Hebelwirkung, institutionellen Investoren und Marktkapitalisierung, die auf dem Spiel stehen", so Schiff in dem Beitrag. Seine Handlungsempfehlung: "Bitcoin jetzt verkaufen!"

Auf Nachfrage der X-Community, auf welche technische Analyse er seine Prognose stütze, gab Schiff in einem weiteren Beitrag zu bedenken: "Jedes Mal, wenn Bitcoin ein neues Hoch erreicht, behaupten Befürworter, dass diese Art von Volatilität der Vergangenheit angehöre. Dann nach dem Crash sagen sie, dass der Bitcoin nun mal so funktioniere. Volatilität ist ein Feature, kein Bug."

Ob Bitcoin-Enthusiasten die Warnung des Ökonomen jedoch ernst nehmen, ist eher unwahrscheinlich. Seit Jahren tritt Schiff als scharfer Bitcoin-Kritiker auf und warnte immer wieder vor einem drohenden Preisverfall. Er zeigt sich stattdessen als Verfechter für Gold-Investments, die er als deutlich sicherer einschätzt und die auch mehr Rendite bringen würden.

Steht Bitcoin hinter Gold zurück?

So zog er in einem weiteren X-Beitrag von Ende Februar ein Rechenbeispiel heran, dass seiner Einschätzung nach zeige, dass Bitcoin in puncto Rendite hinter Gold hinterherhinke. So rechnete der Ökonom vor, dass Bitcoin gemessen an seinem Höchststand im November 2021 66 Prozent an Wert verloren hat, wenn man den Preis von Bitcoin nicht in US-Dollar, sondern in Gold berechnet.

So konnte man im November 2021 mit einem Bitcoin rund 34,5 Unzen Gold kaufen, während man für einen Bitcoin heute nur rund 12 Unzen Gold bekommen würde - ein BTC hat dementsprechend gegenüber dem Edelmetall an Kaufkraft eingebüsst.

Auch in US-Dollar gerechnet, sei der Bitcoin heute weniger wert als noch im November 2021. Hätte man damals 10'000 US-Dollar in die Kryptowährung investiert, wäre das Investment seiner Rechnung nach heute nur etwa 9'100 US-Dollar wert. Hätte man zum gleichen Zeitpunkt jedoch in Gold investiert, hätte man aufgrund der Goldpreisentwicklung nun eine Summe von rund 27'000 US-Dollar.

Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass der gewählte Startpunkt der Berechnung von November 2021 denkbar schlecht gewählt sei. Zudem hätte der Bitcoin von seinem Zyklustief bei 15'000 US-Dollar im November 2023 mittlerweile 320 Prozent gewonnen, während Gold zeitgleich lediglich ein Plus von 150 US-Dollar verzeichnet hätte.

Auch mit Blick auf die jüngste Eskalation im Iran-Krieg hat sich der Bitcoin als relativ robust erwiesen: "Trotz der anhaltenden geopolitischen Spannungen und einer insgesamt fragilen Nachrichtenlage zeigt sich der Bitcoin bemerkenswert robust", so Timo Emden, Analyst bei Emden Research, laut der Deutschen-Presseagentur. "Bereits in den vergangenen Wochen hatten Investoren globale Risiken zunehmend eingepreist."

Der Goldpreis war hingegen jüngst erst auf ein Tief seit Februar gerutscht. So war die "Krisenwährung" insbesondere wegen schwindenden Zinssenkungshoffnungen unter Druck geraten, da Inflationssorgen angesichts eines länger anhaltenden Krieges wieder zugenommen hatten. Mittlerweile wird am Markt erwartet, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen bei der Sitzung Mitte März unverändert lassen wird.

Redaktion finanzen.ch

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