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07.03.2026 23:42:00
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Equal-Weight-ETFs: Wie Anleger Diversifikation und Performance jenseits der "Gigantenmacht" suchen
Immer mehr Anleger interessieren sich für sogenannte Equal-Weight-ETFs, deren Anlagestrategie sich klar von der klassischer ETFs abgrenzt.
• Dominanz grosser Konzerne wie Apple & Co. reduziert
• Interessante Vorteile, aber auch Schwächen
Was sind eigentlich Equal-Weight-ETFs?
Die meisten bekannten ETFs - etwa auf den S&P 500 oder den MSCI World - gewichten ihre Positionen nach Marktkapitalisierung. Das bedeutet: Je grösser ein Unternehmen an der Börse ist, desto stärker ist es im Index vertreten. Die Folge: Giganten wie Apple, Microsoft oder NVIDIA machen inzwischen einen erheblichen Anteil vieler Indizes aus.
Anders sieht es bei Equal-Weight-ETFs aus - sie setzen stattdessen auf ein einfaches Konzept: Jede Aktie wird gleich stark gewichtet, unabhängig von der Grösse bzw. der Marktkapitalisierung ihres Unternehmens, wie etwa extraETF erklärt. In einem S&P 500 Equal-Weight-ETF hat Apple also denselben Einfluss auf die Performance wie ein kleinerer Wert wie Bristol-Myers Squibb oder Harley-Davidson.
Vorteile des Equal-Weight-Ansatzes
Equal-Weight-ETFs gelten als interessante Alternative, insbesondere wenn sich Anleger von der Dominanz einzelner Mega-Caps lösen möchten. Dieser Ansatz kann besonders sinnvoll in Phasen sogenannter Sektor-Rotationen oder von Seitwärtsmärkten sein. Darüber hinaus wird das Klumpenrisiko reduziert: Ein einzelner Kursrückgang bei Tech-Riesen wie Alphabet oder Amazon trifft einen Equal-Weight-ETF weniger hart als einen klassisch gewichteten ETF, betont extraETF.
Aber: Rebalancing und Kosten im Blick behalten
Nichts destotrotz sollten Anleger beachten, dass Equal-Weight-ETFs regelmässig rebalanciert werden müssen. Das bedeutet: Aktien, die stark gestiegen sind, werden zurückgefahren und schwächere Werte werden aufgestockt. Dieses Vorgehen verursacht höhere Umschichtungen und oft auch leicht höhere Kosten.
Darüber hinaus können Equal-Weight-ETFs in Phasen von Abschwüngen am Markt volatiler reagieren, da kleinere und mittelgrosse Unternehmen tendenziell stärker schwanken als etablierte grosse Konzerne.
Zu beachten ist ausserdem, dass Equal-Weight-Produkte weniger stark profitieren, wenn grosse Titel den Markt dominieren. In solchen Boomphasen klassischer Schwergewichte hinken sie hinterher.
Für wen eignen sich Equal-Weight-ETFs?
Equal-Weight-ETFs sind besonders für langfristig orientierte Anleger interessant, die eine breiter diversifizierte Alternative zum klassischen ETF suchen - und bewusst unabhängiger von Marktschwergewichten investieren möchten. Anleger hingegen, die maximale Effizienz und niedrige Kosten priorisieren, dürften bei traditionellen ETFs wohl besser aufgehoben sein.
Redaktion finanzen.ch
Dieser Text dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schliesst jegliche Regressansprüche aus.
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