|
21.08.2026 07:33:44
|
MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
zunehmend wählerischer werden.
USA - ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief
2 Jahre 4,19 +0,01 4,20 4,16
10 Jahre 4,70 +0,05 4,71 4,63
Die Renditen holten die Abgaben vom Vortag fast vollständig wieder auf. Analysten begründeten dies damit, dass ein nachhaltiger Rückgang der Kreditkosten unwahrscheinlich sei, da es keine Anzeichen dafür gebe, dass die USA ihr Defizit eindämmen würden. So stieg die Rendite im Zehnjahresbereich um 5 Basispunkte auf 4,70 Prozent, bei den Langläufern ging es um 5 Basispunkte auf 5,24 Prozent nach oben.
+++++ DEVISENMARKT +++++
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:03
EUR/USD 1,1689 +0,1 0,0011 1,1678 1,1685
EUR/JPY 185,89 +0,1 0,1700 185,7200 185,4400
EUR/CHF 0,935 +0,0 0,0003 0,9347 0,9325
EUR/GBP 0,8568 +0,0 0,0003 0,8565 0,8567
USD/JPY 159,01 -0,0 -0,0400 159,0500 158,6600
GBP/USD 1,3639 +0,1 0,0010 1,3629 1,3639
USD/CNY 6,7212 -0,0 -0,0013 6,7225 6,7230
USD/CNH 6,7216 -0,0 -0,0026 6,7242 6,7221
AUS/USD 0,7138 +0,4 0,0027 0,7111 0,7126
Bitcoin/USD 75.143,80 +3,4 2.487,46 72.656,34 72.078,31
Der Dollar stabilisierte sich nach den Vortagesverlusten und zeigte sich kaum verändert. Der Greenback sei nach der Entscheidung des US-Finanzministeriums anfälliger für eine Abwertung, so die Analysten der MUFG Bank. Es sei unwahrscheinlich, dass die USA das stetig wachsende Haushaltsdefizit angehen werden. Daher bestehe die Gefahr, dass sich der Rückkauf als kontraproduktiv erweise und die Nachfrage nach US-Anlagen verringere, was potenziell zum Verkauf von Staatsanleihen und des Dollar führen könnte, so die Analysten.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.532,29 +0,3 14,42 4.517,87
Silber 68,85 +1,1 0,77 68,07
Platin 1.866,47 +2,1 38,47 1.828,00
Der Goldpreis gab einen kleinen Teil seiner Vortagesgewinne wieder ab. Die Feinunze fiel um 3 Dollar auf 4.518 Dollar, nach einem Hoch von rund 4.580 Dollar zur Wochenmitte infolge der stark gefallenen Renditen. Teilnehmer verwiesen nun auf die Erholung der Renditen.
ÖL
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 87,83 0,0 0,00 87,83
Brent/ICE 93,34 -0,5 -0,44 93,78
Die Ölpreise legten weiter zu. Für Brent ging es um 2,9 Prozent auf 93,78 Dollar nach oben. "Die USA haben keine Gespräche mit dem Iran geplant, während die Lage in der Strasse von Hormus weiter angespannt bleibt, mit eingeschränktem Schiffsverkehr und andauernden Meinungsverschiedenheiten über die Bedingungen für eine Wiedereröffnung", hiess es von Sucden Financial. Zudem hat US-Präsident Donald Trump damit gedroht, die USA würden beispiellose wirtschaftliche Massnahmen gegen den Iran verhängen.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
VERBRAUCHERVERTRAUEN GROSSBRITANNIEN
Die Verbraucherstimmung in Grossbritannien hat sich in diesem Monat trotz der andauernden geopolitischen Unsicherheit weiter aufgehellt. Allerdings drohen die schnell steigenden Preise, das Vertrauen künftig auf die Probe zu stellen. Wie das Marktforschungsunternehmen GfK mitteilte, stieg sein zusammen mit dem Nuremberg Institute for Market Decisions veröffentlichtes Konsumklimabarometer im August um drei Punkte auf minus 14. Das ist der höchste Stand seit zwei Jahren.
VERBRAUCHERPREISE JAPAN
Die Verbraucherinflation in Japan hat im Juli angezogen, da die Auswirkungen der durch den Nahost-Konflikt verursachten höheren Ölpreise breiter zu spüren waren. Die Verbraucherpreise ohne frische Lebensmittel stiegen im Juli gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent, nach einem Anstieg von 1,6 Prozent im Juni, wie Regierungsdaten zeigten. Dies entsprach der Konsensprognose einer von dem Datenanbieter Quick durchgeführten Umfrage unter Ökonomen.
RWE
Moody's bescheinigt RWE ein konstantes Investmentgrade-Rating. Die Agentur hat die Bonitätseinstufung für den DAX-Konzern mit "Baa2" und einem stabilen Ausblick bestätigt. Moody's geht davon aus, dass RWE trotz seines massiven Investitionsprogramms bis 2031 ein Finanzierungsprofil beibehalten wird, welches mit der Bonitätsnote vereinbar ist. RWE habe in der Vergangenheit ein umsichtiges Finanzmanagement betrieben.
CTS EVENTIM
Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 13 Prozent auf 899 Millionen Euro. Analysten hatten im Konsens von Visible Alpha mit 833 Millionen gerechnet. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 6,2 Prozent auf 106 Millionen Euro zu. Die bereinigte EBITDA-Marge sank auf 11,8 von 12,6 Prozent. Das EBIT stieg um 6,8 Prozent auf gut 80 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr fiel das Umsatzwachstum mit 16,9 Prozent etwas höher aus, auch die Marge lag mit 14,9 Prozent über der des zweiten Quartals. Das Ergebnis je Aktie kletterte um gut ein Drittel auf 1,25 Millionen Euro, wozu ein besseres Finanzergebnis beitrug. Für das laufende Jahr stellt CTS Eventim weiterhin einen Anstieg von Gesamtumsatz und bereinigtem EBITDA in Aussicht.
FIELMANN
senkt wegen des schwachen Konsumumfelds in Deutschland seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr. Zwar dürfte eine verbesserte Kostenbasis die geringere Umsatzdynamik abfedern, der SDAX-Konzern gibt aber grössere Spannen für die erwarteten Margen an. Fielmann rechnet für das laufende Jahr nun nur noch mit einem Umsatz von 2,50 bis 2,55 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 2 bis 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche. Bislang hatte die Prognose auf 2,55 bis 2,6 Milliarden Euro gelautet. Die bereinigte EBITDA-Marge wird bei 22 bis 23 statt rund 23 Prozent gesehen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) dürfte 560 bis 580 Millionen Euro statt 590 bis 610 Millionen Euro erreichen. Die bereinigte Vorsteuermarge wird bei rund 12 Prozent gesehen, vorher lag die Spanne bei 12 bis 13 Prozent.
CECONOMY
Für die EU-Genehmigung der Übernahme des Mediamarkt-Mutterkonzerns Ceconomy hat JD.com Zugeständnisse angeboten. Das geht aus einer Aktualisierung der Webseite der EU-Kommission hervor. Dort wird aber nicht beschrieben, welche Zugeständnisse der chinesische E-Commerce-Konzern anbietet.
ROCHE
Die Roche-Tochter Genentech baut ihre Produktion in den USA aus. Wie die Gesellschaft mitteilte, investiert sie rund 750 Millionen US-Dollar in eine neues Werk an seinem Standort in Hillsboro im Bundesstaat Oregon.
ABBOTT
vergleicht sich für 670 Millionen US-Dollar in einem Verfahren im Zusammenhang mit Spezialnahrungen für Frühgeborene. Der US-Pharmakonzern legt damit etwa 2.000 anhängige Klagen Betroffener bei.
JAMES HARDIE INDUSTRIES
veräussert sein europäisches Fermacell-Geschäft an das Schweizer Baustoffunternehmen Holcim und konzentriert sich auf wachstums- und renditestärkere Märkte. Der australische Baustoffanbieter erhält für das Geschäft mit Gipsfaserplatten und weiteren Trockenbaulösungen 840 Millionen Euro in bar.
===
HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die massgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/ros/cln
(END) Dow Jones Newswires
August 21, 2026 01:33 ET (05:33 GMT)
Trading Signals: On Holding - Ein explosiver Antritt
Der Sportartikelhersteller steigt in das Fussballgeschäft ein und setzt sich ehrgeizige Wachstumsziele. Nach diesen News hat die On-Aktie einen Sprint gestartet, der durchaus noch weitergehen könnte.
Weiterlesen!finpension auf Wachstumskurs: Banklizenz, Hypotheken & KI – Beat Bühlmann im BX Morningcall
finpension wächst weiter und plant bereits den nächsten Entwicklungsschritt: Aus dem ursprünglich stark auf Vorsorge ausgerichteten Anbieter soll langfristig ein umfassender digitaler Finanzdienstleister werden. Eine angestrebte Banklizenz sowie Sparkonten und Hypotheken sollen dabei das Angebot erweitern.
Im Gespräch mit David Kunz und François Bloch erklärt Beat Bühlmann, Verwaltungsratspräsident von finpension, wie das Unternehmen weiterwachsen will und welche Rolle Technologie dabei spielt. Künstliche Intelligenz verändert bereits die Kundensuche, Softwareentwicklung und interne Prozesse – gleichzeitig bleibt die persönliche Beratung ein Thema.
Ausserdem geht es um ETF-Sparpläne, Vorsorge und Pensionskassen, die langfristigen Pläne von finpension und die Frage, warum der Wettbewerbsdruck auf traditionelle Schweizer Banken weiter zunehmen könnte.
https://bxplus.ch/bx-musterportfolio/
Inside Trading & Investment
Mini-Futures auf SMI
Inside ETF
Meistgelesene Nachrichten
Top-Rankings
Börse aktuell - Live Ticker
US-Börsen mit freundlichem Wochenausklang -- SMI beendet Handel fester -- DAX letztlich mit Aufschlägen -- Börsen in Asien gehen uneinheitlich ins WochenendeSowohl der heimische als auch der deutsche Aktienmarkt legten vor dem Wochenende zu. An der Wall Street geht es aufwärts. An den Börsen in Asien zeigte sich eine uneinheitliche Entwicklung.


