McDonald's Aktie 950605 / US5801351017
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10.08.2025 14:44:00
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So verdient McDonald's wirklich: Ein Blick hinter die Fassade der Burgerkette
Der Fast-Food-Riese McDonald's verdient sein Geld nicht dort, wo viele es vermuten - und genau das macht das Geschäftsmodell so profitabel.
• Franchise-Modell als solide Einnahmequelle
• Zweites Quartal überzeugt
Fast Food ist nicht McDonald's grösste Einnahmequelle
Im Jahr 2024 erzielte McDonald's einen Umsatz von über 130 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr entsprach das einem Wachstum von über 1 Milliarde US-Dollar. Besonders das Treueprogramm entwickelte sich dynamisch: Der Umsatz mit Treuemitgliedern erreichte im Gesamtjahr rund 30 Milliarden US-Dollar - ein Plus von 30 Prozent. Der Gewinn je Aktie lag derweil bei 11,39 US-Dollar, was einem Rückgang von 1 Prozent entspricht.
Trotz seiner weltweiten Bekanntheit als Burgerkette verdient McDonald's den Grossteil seines Geldes jedoch nicht mit dem Verkauf von Fast Food. Der frühere Finanzchef Harry J. Sonneborn erklärte laut Wall Street Survivor treffend: "Technisch gesehen sind wir nicht im Lebensmittelgeschäft tätig. Wir sind im Immobiliengeschäft. Der einzige Grund, warum wir 15-Cent-Hamburger verkaufen, ist, dass sie der grösste Umsatzbringer sind, von dem unsere Mieter unsere Miete zahlen können."
Franchisenehmer als grösste Einnahmequelle
Dieses Konzept gehe auf Ray Kroc zurück, der das ursprüngliche Restaurantkonzept der McDonald-Brüder erkannte, es ausbaute und die Firma 1961 übernahm. Durch ein intelligentes Franchisemodell und gezielte Immobilieninvestitionen expandierte McDonald's. Die meisten der über 36'000 Filialen weltweit werden heute von Franchisenehmern betrieben. Nur etwa 15 Prozent gehören dem Unternehmen selbst. Jedoch besitzt McDonald's rund 45 Prozent des Bodens und 70 Prozent der Gebäude, auf denen seine Restaurants betrieben werden - und kassiert dafür die Miete. Besonders während der Finanzkrise 2008 habe sich dieses Modell ausgezahlt: McDonald's profitierte vom fallenden Immobilienmarkt und erweiterte sein Portfolio weiter.
Der Gewinn von McDonalds stammt dementsprechend grösstenteils aus dem Franchisemodell - und dabei insbesondere aus dem Immobiliengeschäft. Das Unternehmen erzielt nicht nur Einnahmen aus den Lizenzgebühren und Umsatzbeteiligungen seiner Franchisenehmer, sondern zusätzlich auch durch die Vermietung der Standorte. So generiert McDonald's eine doppelte Einnahmequelle.
Die Mischung aus Fast-Food-Betrieb, Franchising und Immobilienmacht verleihe McDonald's zudem Stabilität. Doch auch dieses Geschäftsmodell sei nicht ohne Risiko: Franchiseverträge können auslaufen, und neue gastronomische Trends setzen die Marke zunehmend unter Druck. Der Konzern versucht daher, mit einem höheren Franchiseanteil, Immobilienverkäufen und internen Reformen gegenzusteuern. Ob McDonald's dabei wieder den Geschmack der Zeit trifft, bleibt offen - das Immobilienstandbein sorgt jedoch dabei für solide Erträge.
So lief das zweite Quartal für McDonald's
Erst in dieser Woche hat die weltweit bekannte Fast-Food-Kette zudem die Zahlen für das jüngst vergangene Quartal vorgelegt.
Der Gewinn je Aktie stieg im vergangenen Quartal von 2,8 US-Dollar auf 3,14 US-Dollar und traf damit die Analystenschätzungen von 3,14 US-Dollar. Der Umsatz zog derweil um 5 Prozent auf 6,843 Milliarden US-Dollar an. Analysten haben derweil mit einem Umsatz von 6,7 Milliarden US-Dollar gerechnet.
Anleger quittierten die Quartalsergebnisse mit Zukäufen. So verabschiedete sich die McDonalds-Aktie am Mittwoch um 2,98 Prozent höher bei 307,66 US-Dollar aus dem NYSE-Handel.
Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier derweil einen Anstieg von 5,37 Prozent. In den vergangenen 12 Monaten beläuft sich das Plus sogar auf 14,01 Prozent (Stand der Daten: Schlusskurs vom 08.08.2025).
Redaktion finanzen.ch
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