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Optimistische Prognose 25.08.2026 09:39:00

Citi bleibt bullish: Startet Silber jetzt durch?

Citi bleibt bullish: Startet Silber jetzt durch?

Die US-Grossbank Citigroup bekräftigt ihre Prognose für den Silberpreis. Laut einer aktuellen Analyse könnte das Edelmetall in den kommenden Monaten auf 90 US-Dollar je Feinunze steigen.

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• Citi bekräftigt Kursziel von 90 US-Dollar je Feinunze Silber für sechs bis zwölf Monate
• Kurzfristiges Ziel liegt bei 75 US-Dollar
• Analysten erwarten steigende Investmentnachfrage bei gleichzeitig nachlassender Industrienachfrage

Silberpreis: Citi bekräftigt Kursziel von 90 US-Dollar

Die Citigroup (Citi) hat in einer Mitteilung an ihre Kunden ihre bullische Einschätzung zum Silberpreis bestätigt. Wie aus einem Bericht von Investing.com hervorgeht, beliess die Bank ihre Punktziele unverändert bei 75 US-Dollar je Feinunze für den Zeitraum von null bis drei Monaten und bei 90 US-Dollar für sechs bis zwölf Monate. Als Referenz diente ein Spotpreis von rund 65 US-Dollar je Feinunze. Silber solle sich demnach in seiner Richtung weiterhin an Gold orientieren, jedoch mit einer höheren Schwankungsbreite, was das Metall nach Einschätzung der Analysten zu einem geeigneten Instrument für eine mögliche rasche Entspannung im Konflikt um die Strasse von Hormus mache.

Investmentnachfrage soll Industrienachfrage ablösen

Nach Angaben von Citi, über die Investing.com berichtet, soll die Investmentnachfrage nach Silber künftig stärker in den Vordergrund rücken, während die industrielle Nachfrage an Schwung verliert. Als Grund nennt die Bank eine strukturelle Verlangsamung der Solarnachfrage, bedingt durch Materialeinsparungen und die zunehmende Verbreitung der sogenannten Back-Contact-Zelltechnologie. Gleichzeitig habe der Silberpreis zuletzt unter höheren Realzinsen und einem starken US-Dollar gelitten. Citi geht davon aus, dass sich diese Belastungsfaktoren auflösen, sobald sich die geopolitische Lage entspannt und die US-Notenbank Federal Reserve ihre Zinsen weniger restriktiv gestaltet, was laut der Bank frühestens zwischen September und Dezember 2026 eintreten könnte.

Hormus-Lage und Nachfrage aus Indien im Blick

Die Situation in der Strasse von Hormus bleibt dabei ein zentraler Unsicherheitsfaktor. Wie Reuters berichtet, haben die USA damit gedroht, eine Seeblockade gegen den Iran auf unbestimmte Zeit aufrechtzuerhalten, nachdem Waffenstillstandsgespräche ins Stocken geraten waren. Die Meerenge, durch die vor dem Konflikt rund 20 Prozent des weltweiten Öls transportiert wurden, steht demnach weiterhin unter iranischer Kontrolle. Zusätzlich verweist Citi gemäss Investing.com auf eine robuste Nachfrage aus Indien, die sich in einem inländischen Preisaufschlag von etwa 7 Prozent widerspiegele und sich im vierten Quartal durch die dortige Fest- und Hochzeitssaison weiter verstärken dürfte. Die Bank rechnet zudem damit, dass der globale Silbermarkt bis 2027 defizitär bleibt, gestützt durch anhaltende Nachfrage aus den Bereichen KI, 5G und Elektrofahrzeuge.

Jonas Vogt, Redaktion finanzen.ch

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Bildquelle: Olivier Le Moal / Shutterstock,Olaf Speier / Shutterstock.com,Pete Saloutos / Shutterstock.com
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