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Geändert am: 05.10.2026 14:56:33
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SMI fester -- DAX unentschlossen -- Wall Street uneins erwartet -- Asiens Börsen schliesslich mit Gewinnen
Der heimische Aktienmarkt bewegt sich zum Wochenbeginn aufwärts. Der DAX zeigt sich mit einer unsicheren Tendenz. Die US-Börsen dürften uneinheitlich starten. An den Börsen in Asien ging es am Montag nach oben.
SCHWEIZ
Anleger am Schweizer Aktienmarkt zeigen sich am Montag in Kauflaune.
Der SMI hat den Handelstag 0,21 Prozent höher bei 13'689,92 Punkten begonnen und legt anschliessend weiterhin zu.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI machen ebenfalls Gewinne, nachdem sie 0,26 Prozent stärker bei 19'447,60 Zählern bzw. 0,25 Prozent fester bei 2'216,17 Punkten gestartet sind.
Nach einem zunächst etwas unentschlossenen Auftakt haben sich die Investoren am Montag am Schweizer Aktienmarkt mehrheitlich für Anschlusskäufe entschieden. Damit knüpft der Leitindex SMI an seine Kursgewinne vom Wochenschluss an.
Als massgeblich treibende Kraft werten Börsianer den US-Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag. Mit den schwächer als erwartet ausgefallenen Daten fielen die "akuten Zinssorgen massiv und liessen die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinserhöhung im Oktober abstürzen", fasst es ein Händler zusammen.
Mit den aktuellen Aufschlägen hält sich der hiesige Markt etwas besser als seine europäischen Pendants. Laut Händlern sorgen die Nachrichten aus Europa für eine anhaltende Spannung. So bleiben die hohen Renditen französischer Staatsanleihen weiterhin ein Belastungsfaktor. Sie spiegeln das Misstrauen der Anleger gegenüber der französischen Fiskalpolitik und der hohen Staatsverschuldung wider. In Spanien hat der linke Regierungschef Pedro Sánchez derweil die Flucht nach vorn angetreten und eine vorgezogene Wahl angekündigt, nachdem er mit seinen Dekreten zur Bekämpfung der Wohnungsnot gescheitert ist.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich am Montag verunsichert.
Der DAX startete 0,08 Prozent fester bei 25'251,39 Zählern in den ersten Handelstag der Woche und kommt zunächst auch weiterhin kaum vom Fleck. Nach kurzweiligen Gewinnen rutscht er jedoch in die Verlustzone und zeigt sich auch im weiteren Verlauf auf Richtungssuche. Zuletzt ging es aufwärts.
Zum Auftakt der neuen Börsenwoche hat sich der DAX bis zum Montagmittag mit einer klaren Richtung schwergetan. Zwischenzeitlich höhere Kurse wurden durch einen Ölpreisanstieg wettgemacht.
Nach dem Rekordhoch im DAX von 26'618 Punkten Ende August waren die Aktienkurse in den vergangenen Wochen vor allem wegen der steigenden Ölpreise und deutlich gestiegener Anleiherenditen unter Druck geraten. Am Donnerstag war der deutsche Leitindex bis auf 24'831 Zähler und damit auf den niedrigsten Stand seit Ende Juli gefallen. Am Freitag erholte sich der DAX dann etwas im Zuge eines schwächer als gedacht ausgefallenen US-Arbeitsmarktberichtes, der Inflations- und Zinssorgen etwas milderte.
In Europa seien weiterhin die hohen Renditen französischer Staatsanleihen ein Belastungsfaktor, erläuterte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Sie spiegelten das Misstrauen der Anleger gegenüber der französischen Fiskalpolitik und der hohen Staatsverschuldung wider. Gleichzeitig hielten die hohen Energiepreise die Inflationssorgen am Leben und belasteten über steigende Benzinpreise zunehmend den privaten Konsum. "Damit fehlt dem europäischen Aktienmarkt weiterhin die entscheidende Entlastung", resümierte Lipkow.
Sorgen bereitet auch die politische Unsicherheit in Deutschland angesichts der jüngsten Landtagswahlen sowie die Situation in Spanien, wo Regierungschef Pedro Sanchez Neuwahlen angekündigt hat.
WALL STREET
Die US-Börsen dürften mit verschiedenen Vorzeichen starten.
So pendelt der Dow Jones vorbörslich zeitweise um die Nulllinie.
Der technologielastige NASDAQ Composite gibt dagegen rund eine halbe Stunde vor Börsenstart leicht ab.
Weiterhin hohe Ölpreise und wachsende Sorgen um die Finanzen Frankreichs dürften am Montag die Stimmung an den US-Börsen leicht trüben. Der Risikoappetit der Anleger nimmt ab. Der Euro fiel im Vergleich zum US-Dollar auf ein Tief seit rund anderthalb Jahren.
Eskalierende Schulproteste in Frankreich, die Sorgen vor einer zunehmenden politischen Instabilität schüren, sowie die hohe Verschuldung des Euro-Landes, das sich zu einem unpopulären Sparkurs durchgerungen hat, hatten zuletzt deutlich Druck auf den Markt für Staatsanleihen gebracht. Vor allem Schulden anfälligere Länder der Euroregion sind betroffen. Zum Wochenbeginn spitzte sich nun die Lage in Spanien zu, denn der linke Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte angesichts zunehmender sozialer Proteste wegen der Wohnungskrise vorgezogene Neuwahlen an.
Im Fokus bleibt aber vor allem die Zinspolitik der US-Notenbank und damit auf Konjunkturdaten. In den Blick rückt am Nachmittag der ISM-Index des Servicesektors in den USA. "Die Vorgaben sind uneinheitlich und so sollte ein kleiner Rückgang des ISM-Serviceindexes nicht überraschen, ähnlich wie beim ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes", schrieben die Analysten der Landesbank Helaba. "Auf dem erwarteten Niveau von 55 Punkten läge der Serviceindex aber weiterhin deutlich im Wachstumsbereich, sodass sich die Perspektive für die US-Wirtschaft insgesamt kaum verändert." Akteure an den Finanzmärkten sollten also nicht daran zweifeln, dass die US-Notenbank im Ringen mit einer erhöhten Inflation die Zinsen weiter anheben wird.
ASIEN
Die grössten Börsen in Fernost notierten am Montag auf positivem Terrain.
In Tokio stieg der Nikkei 225 schlussendlich um 2,4 Prozent auf 69'946,86 Punkte.
Der Shanghai Composite gewann am Mittwoch letztlich 0,31 Prozent auf 3'842,20 Punkte. Der Handel ruhte hier feiertagsbedingt.
Unsicher präsentierten sich zunächst die Börsen in Hongkong, wo es für den Hang Seng letztlich jedoch um 0,28 Prozent auf 24'040,34 Punkte aufwärts ging.
An den Börsen in Ostasien hat am Montag dank guter US-Vorgaben eine verhalten positive Stimmung dominiert. An der Wall Street waren überraschend schwache Arbeitsmarktdaten am Freitag mit Erleichterung aufgenommen worden, denn sie dürften eine baldige Zinserhöhung durch die US-Notenbank weniger wahrscheinlich gemacht haben. Die Fed Fund Futures an der CME preisen eine Zinserhöhung bei der nächsten Fed-Sitzung Ende Oktober nur mehr mit einer Wahrscheinlichkeit von 17 Prozent ein.
Unterstützung kam vom weiter gesunkenen Ölpreis. Einige der grossen Mitgliedsstaaten der Opec haben am Sonntag beschlossen, ihre Fördermengen im November unverändert zu lassen. Trotz der Gefahr einer weiteren Eskalation des Iran-Kriegs dürften die Ölexporte aus dem Nahen Osten wieder das Niveau von vor dem Krieg erreicht haben, schätzten Analysten. Die physischen Märkte signalisierten jedoch unverändert ein extrem knappes Angebot. Derweil haben die G7-Staaten beschlossen, 100 Millionen Barrel Rohöl aus ihren strategischen Reserven freizugeben und Exporte nicht zu beschränken. Damit soll der drastische Preisanstieg bei Diesel und anderen Kraftstoffen gedrosselt werden.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
Trading Signals: TotalEnergies - Chance auf einen neuen Anlauf
Der Öl- und Gaskonzern setzt sich ehrgeizige Produktionsziele und kündigte hohe Ausschüttungen an. Gleichwohl ist die Aktie von TotalEnergies zunächst am Ausbruch nach oben gescheitert.
Weiterlesen!Wo sind Aktien noch günstig? Chancen abseits des KI-Hypes – Wallstreet Live mit Tim Schäfer
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Unternehmensdaten
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| 05.10.26 | AlMohafaza Company for Education Registered Shs / Quartalszahlen |
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| 05.10.26 | BIKE O & COMPANY Ltd. / Quartalszahlen |
| 05.10.26 | CANPR Technology Ltd Registered Shs / Quartalszahlen |
| 05.10.26 | Daiseki Co Ltd / Quartalszahlen |
| 05.10.26 | Ensilica PLC Registered Shs / Quartalszahlen |
| 05.10.26 | Greenvale Mining NL / Quartalszahlen |
| 05.10.26 | ICHIBANYA CO LTD / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
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| 05.10.26 | S&P Global EMI für Dienstleistungen |
| 05.10.26 | S&P Global zusammengesetzter PMI |
| 05.10.26 | TD-MI Inflationsindikator (Monat) |
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| 05.10.26 | S&P Global Construction PMI |
| 05.10.26 | S&P Global Composite PMI |
| 05.10.26 | Riyad Bank PMI |
| 05.10.26 | Consumer Confidence Index |
| 05.10.26 | Retail Sales (YoY) |
| 05.10.26 | Retail Sales (MoM) |
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| 05.10.26 | Verbraucherpreisindex (YoY) |
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| 05.10.26 | Herstellerpreisindex (im Monatsvergleich) |
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| 05.10.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen |
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| 05.10.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen |
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| 05.10.26 | HCOB Composite EMI |
| 05.10.26 | Haushaltsdefizit/Bruttoinlandsprodukt |
| 05.10.26 | EZB-Mitglied Lane spricht |
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