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Geändert am: 06.09.2023 22:03:55
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Hohe Ölpreise belasten: Wall Street beendet Sitzung tiefer -- SMI letztlich in Rot -- DAX schliesst leichter -- Asiatische Börsen zum Handelsende überwiegend im Plus
Der US-amerikanische Aktienmarkt zeigte sich am Mittwoch mit Abgaben. Der heimische Aktienmarkt schloss am Mittwoch schwächer. Der deutsche Leitindex notierte zur Wochenmitte tiefer. Die asiatischen Börsen wiesen zum dritten Handelstag der Woche mehrheitlich Gewinne aus.
SCHWEIZ
Am Schweizer Aktienmarkt waren zur Wochenmitte fallende Kurse zu sehen.
Der SMI verlor bereits zur Eröffnung und zeigte sich auch zum Ende des Handels schwach. Letztendlich verlor der heimische Leitindex 0,31 Prozent auf 10'924,42 Einheiten.
Die Nebenwerteindizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex und beendeten die Sitzung 0,28 Prozent schwächer bei 14'420,15 Punkten, bzw. 0,09 Prozent leichter bei 1'732,30 Zählern.
Die Schweizer Aktienbörse knüpfte am Mittwoch an den Negativtrend der vergangenen Tage an und gab weiter nach. Dabei drückten vor allem Abgaben der beiden Pharmariesen Roche und Novartis auf den Leitindex SMI. Konjunktursorgen in Europa und China, steigende Ölpreise und anziehende Bondrenditen trübten aber generell die Stimmung, hiess es am Markt. "Bisher macht der September seinem Ruf als schlechter Börsenmonat alle Ehre", so ein Händler. Der Markt sei derzeit sehr nervös. Dies liege auch an den bevorstehenden Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB), der US-Notenbank Fed und der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die in den kommenden Wochen anstehen.
Ein Hoffnungsfunke bestehe laut Händlern darin, dass der US-Wirtschaft laut Goldman Sachs eine Rezession in naher Zukunft erspart bleiben dürfte. Die nachlassende Inflation und der weiter widerstandsfähige Arbeitsmarkt deuteten darauf hin, dass das Fed die Zinsen nicht weiter anheben müsse. Fed-Direktor Christopher Waller bestärkte diese Meinung noch. Die Notenbank könne geldpolitisch vorsichtig vorgehen, sagte er. Es gebe keine Notwendigkeit, kurzfristig etwas zu unternehmen. Waller gilt als Falke unter den Fedbankern. Möglichweise gäben die heute Nachmittag anstehenden US-Konjunkturdaten und der am Abend erwartete Konjunkturbericht der US-Notenbank weiteren Aufschluss, hiess es weiter.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Aktienmarkt notierte am Mittwoch mit Verlusten.
Der DAX gab bereits zum Handelsstart nach und bewegte sich auch auch weiterhin im Minus. Letztendlich beendete er die Sitzung 0,19 Prozent leichter bei 15'741,37 Punkten.
Der DAX knüpfte somit an seine jüngsten Verluste an. Tags zuvor war der DAX wieder unter seine exponentielle 100-Tage-Linie gerutscht. Das Barometer für den mittelfristigen Trend läuft seitwärts.
Die Stimmung galt als etwas verhagelt nach der überraschenden Verlängerung der Förderkürzung durch Saudi-Arabien. Dies hat die Energiepreise und damit auch die Bond-Renditen am langen Ende nach oben getrieben. Die Bewertungen am Aktienmarkt kamen dadurch unter Druck.
Im Fokus standen vor allem Daten aus den USA. Am Abend legt die US-Notenbank ihr Beige Book zur wirtschaftlichen Entwicklung im Lande vor. Davor wurde auf den wichtigen ISM-Index für den Service-Bereich geblickt. Die Indikationen der regionalen Stimmungsbarometer des Servicesektors lieferten ein uneinheitliches Bild und eine Stimmungseintrübung. Die Helaba betont daher, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Zinserwartungen in den USA angeheizt werden.
Der Absturz der Auftragseingänge in Deutschland um 11,7 Prozent im Juli zum Vormonat lässt Volkswirte kalt. Die schwankungsanfälligen Grossaufträge "wirbeln das Zahlenwerk mächtig durcheinander", betonte Thomas Gitzel von der VP Bank. Diese hatten den Vormonat umgekehrt nach oben verzerrt. Ohne diese Grossaufträge sei es dagegen im Juli sogar leicht nach oben gegangen um 0,3 Prozent, unter anderem dank der Autohersteller. Diese sammelten 2,7 Prozent mehr Aufträge als im Juni ein. Die Daten des Monats Juni waren durch die einmalige Verbuchung von über 900 Flugzeugen bei Airbus verzerrt worden.

WALL STREET
Die US-Börsen verbuchten zur Wochenmitte Verluste.
Der Dow Jones Index eröffnete die Sitzung etwas leichter und gab anschliessend weiter nach. Letztendlich gab er um 0,57 Prozent auf 34'444,38 Punkte nach. Der NASDAQ Composite verlor zum Start ebenfalls und vergrösserte seine Verluste im Verlauf deutlich, bevor er die Sitzung 1,06 Prozent tiefer bei 13'872,47 Zählern hinter sich liess.
An der Wall Street setzte sich zur Wochenmitte die negative Tendenz fort. Als Belastungsfaktor galten die zuletzt gestiegenen Anleiherenditen, die ihre erhöhten Niveaus aktuell behaupteten, und der kräftige Ölpreisanstieg vom Vortag, der die Inflationssorgen wieder aufleben liess. Auslöser waren Berichte, wonach Saudi-Arabien und Russland ihre Förderkürzungen verlängern wollen. Brent war erstmals seit November wieder über die Marke von 90 Dollar je Barrel geklettert.
"Die gedrückte Stimmung an den Märkten hält an, und es ist kaum ein Stimmungsaufheller in Sicht, da die Ölpreise hoch bleiben und die Inflationsängste wieder zunehmen", sagte Susannah Streeter, Head of Money and Markets bei Hargreaves Lansdown.
Für einen Impuls sorgten auch US-Konjunkturdaten. Hier wurde vorbörslich die Handelsbilanz für Juli veröffentlicht. Das Defizit in der Handelsbilanz der USA ist im Juli gestiegen. Nach der Eröffnung standen dann noch der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungsbereich August in der zweiten Lesung und der ISM-Index für das Nicht-verarbeitende Gewerbe, ebenfalls für August, auf der Agenda. Laut einer Umfrage von S&P Global hat sich die Geschäftsaktivität in der US-Dienstleistungsbranche im August abgeschwächt. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen ist ebenfalls gefallen. Zudem folgte am Abend (MESZ) dann noch das Beige Book der US-Notenbank.

ASIEN
Die wichtigsten Börsen in Asien konnten am Mittwoch mehrheitlich zulegen.
In Tokio schloss der japanische Leitindex Nikkei um 0,62 Prozent stärker bei 33'241,02 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland drehte der Shanghai Composite ins Plus und stand zum Handelsende schliesslich bei 3'158,08 Einheiten um 0,12 Prozent höher. In Hongkong gab der Hang Seng zum Handelsschluss noch um minimale 0,04 Prozent auf 18'449,89 Zähler nach.
Die Stimmung an den asiatischen Börsen blieb eingetrübt, nachdem am Dienstag der jüngste Einkaufsmanagerindex deutlich rückläufig ausgefallen war und die maue Lage der chinesischen Konjunktur unterstrichen hatte. Dazu kam am Mittwoch eine etwas leichtere Vorgabe der Wall Street. Daneben wirkte auch der Ölpreis eher bremsend. Er stieg am Dienstag auf ein Zehnmonatshoch, nachdem Saudi-Arabien und Russland ihre Förderkürzung bis Ende des Jahres verlängert hatten.
Unter den Einzelwerten zeigten sich Immobilienaktien in Hongkong sehr fest. Marktteilnehmer verwiesen auf mehr als verdoppelte Immobilienverkäufe in Schanghai und Peking am vergangenen Wochenende, nachdem in der Vorwoche weitere Erleichterungen für Immobilienkäufer beschlossen worden waren. Dazu kursierte ein Bericht, wonach Peking neue Massnahmen zur Stützung des Sektors ergreifen könnte. Wie die staatliche "Securities Times" schrieb, sind die Massnahmen zur Beschränkung des Erwerbs von Wohneigentum und der Vergabe von Immobilienkrediten "veraltet".
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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Unternehmensdaten
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| 06.09.23 | Allomak LtdShs / Quartalszahlen |
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| 06.09.23 | American Seniors Association Holding Group Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
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| 06.09.23 | Argan Inc / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
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| 06.09.23 | AiG Industrie-Index |
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| 06.09.23 | Bruttoinlandsprodukt n.s.a. (Jahr) |
| 06.09.23 | Einzelhandelsumsätze (Monat) |
| 06.09.23 | Einzelhandelsumsätze (Jahr) |
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| 06.09.23 | Handelsbilanz |
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| 06.09.23 | S&P Global PMI Gesamtindex |
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| 06.09.23 | ISM nicht-verarbeitendes Gewerbe |
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| 06.09.23 | Fed Beige Book |
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SMI im Feiertag -- DAX geht etwas fester ins Wochenende -- Wall Street letztlich uneinheitlich -- Hang Seng letztlich stärker - Tokio und Festlandchina geschlossenAm Freitag blieb der heimische Aktienmarkt feiertagsbedingt geschlossen. Der deutsche Leitindex konnte sich nicht für eine Richtung entscheiden. Die US-Börsen wechselten ebenso häufig das Vorzeichen. Vor dem Wochenende ging es in Hongkong aufwärts, während die Börsen in Tokio und Festlandchina geschlossen blieben.


