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Geändert am: 08.09.2026 22:05:49
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Steigende Ölpreise belasten: SMI beendet Handel mit heftigen Abschlägen - Novartis bremst erneut -- DAX schliesslich robust -- US-Börsen schliessen leichter -- Asiens Börsen letztlich uneinheitlich
Der heimische Markt erleidete am Dienstag Verluste. Der deutsche Leitindex zeigte sich kaum verändert. Die US-Börsen tendierten nach der feiertagsbedingten Pause schwächer. Auch am Dienstag fanden die Börsen in Asien keine gemeinsame Richtung.

SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag an die Verluste zum Wochenauftakt angeknüpft.
Der SMI eröffnete die Sitzung minimal tiefer, geriet im Anschluss aber kräftig unter die Räder. Letztlich stand ein deutlicher Abschlag von 1,55 Prozent auf 14'057,61 Punkte an der Kurstafel.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex nach gut behauptetem Start. Hier ging es schliesslich um 0,87 Prozent auf 19'892,33 Zähler bzw. 0,75 Prozent auf 2'265,74 Einheiten nach unten.
Wieder einmal zog das Pharmaschwergewicht Novartis den Schweizer Leitindex nach einem weiteren Forschungsrückschlag mit in die Tiefe. Die ebenfalls schwer gewichteten Titel von Nestle verhinderten mit ihren Kursgewinnen noch stärkere Abgaben des Leitindex. Bewegungen aufgrund von mehreren Kapitalmarkttagen, Unternehmensmeldungen und Kurszieländerungen in den hinteren Reihen fanden dadurch praktisch keine Beachtung.
Zudem drückten weiterhin steigende Ölpreise auf das Sentiment, die Nordsee-Sorte Brent näherte sich wieder der Marke von 100 US-Dollar. "Der Markt bleibt derzeit stark von Ölpreis und Zinsen getrieben", sagte ein Händler. Solange sich die Lage im Nahen Osten nicht beruhige und die Energiepreise hoch blieben, dürfte die Risikobereitschaft begrenzt bleiben.
Im weiteren Wochenverlauf richtet sich der Blick auf den EZB-Zinsentscheid am Donnerstag. Eine Anhebung um 25 Basispunkte auf 2,5 Prozent gilt laut Experten als sicher, entsprechend dürften vor allem die Signale zum weiteren geldpolitischen Kurs interessieren.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Dienstag robust.
Der DAX eröffnete die Sitzung in der Verlustzone, rückt im weiteren Verlauf aber Stück für Stück an die Nulllinie heran. Im Späthandel festigte sich das Barometer und verabschiedete sich unverändert bei 26'007,63 Punkten in den Feierabend.
Angesichts weiterhin steigender Ölpreise im Zuge der Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien zeigte sich der deutsche Aktienmarkt relativ robust. Denn obwohl das grösste Ölförderland in der Golfregion daraufhin die Produktion in einigen Anlagen nahe der Grenze zum Jemen einstellte, holte der DAX seine Verluste aus dem frühen Handel vollständig wieder auf.
Im Grossen und Ganzen belastet der Ölpreisanstieg die Märkte dennoch. So hält der anhaltende Konflikt im Nahen Osten die Inflationssorgen am Leben, schrieb Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets. Das dürfte dafür sorgen, dass höhere Zinsen für längere Zeit eingepreist werden. "Der Ölpreis bleibt damit das Fieberthermometer der Aktienmärkte", so der Marktexperte.

WALL STREET
Nach der Feiertagspause zum Wochenauftakt zeigten sich die US-Börsen mit Verlusten.
Entsprechend notierte der Dow Jones bereits zur Startglocke tiefer und fiel im Anschluss noch weiter zurück. Zum Börsenschluss stand ein Minus von 1,17 Prozent auf 52'787,53 Punkte an der Kurstafel.
Beim technologielastigen NASDAQ Composite ging es zunächst minimal aufwärts, doch auch hier waren im weiteren Verlauf Verluste zu sehen. Letztlich verabschiedete er sich 0,32 Prozent tiefer bei 26'421,41 Zählern aus dem Handel.
Als übergeordneter Bremsklotz des Aktienmarktes fungierten die Ölpreise, Brent näherte sich wieder der Marke von 100 Dollar pro Fass an und notiert auf dem höchsten Stand seit Juli. Bereits am Vortag waren die Ölpreise gestiegen als Reaktion auf neue Angriffe des Iran bzw. der USA. Nun zirkulierten Berichte über Drohnen- und Raketenangriffe auf saudische Ölinfrastruktur im Südwesten des Landes nahe der jemenitischen Grenze durch die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen im Jemen.
"Die Märkte preisen zunehmend einen langwierigen Konflikt im Nahen Osten ein", urteilten die Analysten von Goldman Sachs. Befürchtungen, die US-Notenbank könnte noch in diesem Monat die Zinsen anheben, belastete die Wall Street wie schon am vergangenen Freitag ebenfalls. Die anziehenden Ölpreise befeuerten die Inflationssorgen und hievten die Anleiherenditen nach oben - gerade im Vorfeld der anstehenden US-Preisdaten am Donnerstag und Freitag. Nach dem starken US-Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag dürften erst die Inflationsdaten Aufschluss über die Zinsoptionen der US-Notenbank geben.

ASIEN
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Dienstag uneins.
Der Nikkei 225 verlor letztlich 1,7 Prozent auf 65'269,33 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite 0,2 Prozent auf 3'940,55 Zähler.
In Hongkong notierte der Hang Seng derweil 0,38 Prozent tiefer bei 25'317,18 Einheiten.
Derzeit schüren höhere Ölpreise Inflationssorgen und halten Spekulationen über steigende US-Zinsen am Leben, genauso wie die am Freitag besser als gedacht ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten.
Im Handelsverlauf trübte sich die Stimmung ein, woran die weiter steigenden Ölpreise Anteil gehabt haben dürften. Brent-Öl nähert sich angesichts der unverändert fragilen Lage um die Strasse von Hormus der 100-US-Dollar-Marke. Der Iran droht, auf die wirtschaftliche Kriegsführung der USA mit einer maritimen Sperrzone quer durch den Persischen Golf zu reagieren, während von Iran unterstützte Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien die Spannungen um die regionalen Energieversorgung weiter verschärfen. In Shanghai stützte, dass die chinesischen Exporte im August im Jahresvergleich wie von Ökonomen erwartet um 25 Prozent stark zulegten. Zugleich stiegen auch die Importe kräftig um 28,2 Prozent und fielen ebenso stärker aus als gedacht. Das nährte Hoffnungen auf eine anziehende Konsumnachfrage.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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Unternehmensdaten
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| 08.09.26 | ABM Industries / Quartalszahlen |
| 08.09.26 | AC-DC Battery Metals Inc Registered Shs / Generalversammlung |
| 08.09.26 | Alankit Ltd Registered Shs / Generalversammlung |
| 08.09.26 | Apnimed Incorporation Registered Shs / Quartalszahlen |
| 08.09.26 | Artiva Biotherapeutics Inc Registered Shs / Generalversammlung |
| 08.09.26 | Atomic Eagle Limited Registered Shs / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
|---|---|
| 08.09.26 | Manufacturing Sales |
| 08.09.26 | Gross Domestic Product Growth (QoQ) |
| 08.09.26 | Consumer Price Index (MoM) |
| 08.09.26 | Gross Domestic Product Growth (YoY) |
| 08.09.26 | Consumer Price Index (YoY) |
| 08.09.26 | BRC Like-For-Like Retail Sales (YoY) |
| 08.09.26 | Labor Cash Earnings (YoY) |
| 08.09.26 | Gross Domestic Product (QoQ) |
| 08.09.26 | Gross Domestic Product Annualized |
| 08.09.26 | Gross Domestic Product Deflator (YoY) |
| 08.09.26 | Trade Balance - BOP Basis |
| 08.09.26 | Current Account n.s.a. |
| 08.09.26 | Westpac Consumer Confidence |
| 08.09.26 | National Australia Bank's Business Confidence |
| 08.09.26 | National Australia Bank's Business Conditions |
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| 08.09.26 | Exporte (ggü. Vorjahr) CNY |
| 08.09.26 | Importe (Jahresvergleich) CNY |
| 08.09.26 | Exporte (ggü. Vorjahr) |
| 08.09.26 | Importe (Jahr) |
| 08.09.26 | Handelsbilanz |
| 08.09.26 | Foreign Reserves |
| 08.09.26 | Consumer Price Index n.s.a (YoY) |
| 08.09.26 | Eco Watchers Umfrage: Aktuell |
| 08.09.26 | Eco Watchers Survey: Outlook |
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| 08.09.26 | Handelsbilanz |
| 08.09.26 | Handelsbilanz |
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| 08.09.26 | Current Account |
| 08.09.26 | Trade Balance EUR |
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| 08.09.26 | Foreign Trade Balance |
| 08.09.26 | Trade Balance |
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| 08.09.26 | Bruttoinlandsprodukt (Quartal) |
| 08.09.26 | NFIB Geschäftsoptimismus kleiner Unternehmen |
| 08.09.26 | Haushaltsbilanz - ILS |
| 08.09.26 | Verbraucherpreisindex (Monat) |
| 08.09.26 | Verbraucherpreisindex - Kernrate ( Monat ) |
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| 08.09.26 | BoE's Governor Bailey speech |
| 08.09.26 | EZB-Mitglied Elderson spricht |
| 08.09.26 | Auktion 3-monatiger Treasury Bills |
| 08.09.26 | Auktion 6-monatiger Treasury Bills |
| 08.09.26 | Auktion 3-jähriger Staatsanleihen |
| 08.09.26 | Indutrieertrag, nicht saisonbereinigt (im Monatsvergleich) |
| 08.09.26 | Verbraucherkredit |
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| DAX | 25’374.42 | -0.13% | |
| Dow Jones | 51’481.51 | -0.67% | |
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| NASDAQ 100 | 30’276.81 | -1.08% | |
| SMI | 13’942.91 | -0.02% | |
| SPI | 19’758.71 | -0.06% | |
| NIKKEI 225 | 65’877.62 | -0.73% | |
| Hang Seng | 24’642.51 | 0.54% | |
| Shanghai Composite | 3’823.62 | -1.67% | |
| SLI | 2’249.23 | 0.17% |
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US-Börsen beenden Handel im Minus -- SMI legt schlussendlich zu -- DAX schliesslich wenig bewegt -- Asiens Börsen letztlich uneinsDer heimische Aktienmarkt zeigte sich am Montag fester. Der deutsche Aktienmarkt notierte nur knapp im Minus. Die US-Börsen zeigten sich mit Verlusten. Die Aktienmärkte in Fernost fanden am Montag keine einheitliche Richtung.


