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Geändert am: 17.08.2026 22:01:25
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SMI schliesst mit Verlusten -- DAX letztlich leichter -- US-Börsen schliessen tiefer -- Anleger in Asien in Kauflaune - Gewinne zum Handelsende an den Börsen in Fernost
Am heimischen Aktienmarkt war zum Wochenstart ein Abwärtstrend zu sehen. Der deutsche Leitindex zeigte sich ebenfalls schwächer. Auch in den USA dominierte Zurückhaltung das Geschehen. In Fernost dominierten am Montag die Käufer das Geschehen.

SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt verzeichnete am Montag Verluste.
Der SMI gab bereits zum Handelsstart leicht nach und behielt seine negative Tendenz schliesslich bei. Er beendete den Handel 0,61 Prozent im Minus bei 14'302,39 Punkten.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI präsentierten sich ebenfalls schwächer. Sie verloren letztlich 0,64 Prozent auf 20'181,31 Zähler bzw. 0,61 Prozent auf 2'304,26 Einheiten.
Nach dem neuen Rekordhoch von Anfang der Vorwoche und den folgenden Gewinnmitnahmen, welche per Saldo zu einem klaren Wochenminus führten, fehlten auch zu Beginn der neuen Woche die Impulse für weitere Rekordversuche. So präsentierte sich das Handelsgeschehen angesichts der dünnen Nachrichtenlage einigermassen ruhig. Die vergangene Woche hingegen habe im Zeichen der Neubewertung des Fed-Kurses gestanden, hiess es in einer Markteinschätzung der Zürcher Kantonalbank.
Die jüngsten Daten aus den USA, vor allem der US-Arbeitsmarktbericht und die Konsumentenpreise, hätten das Bild einer moderaten Preisdynamik bestätigt, so die Bank. Entsprechend reduzierten sich die Erwartungen für eine Zinsanhebung durch das Fed im September auf rund 30 Prozent deutlich. Andererseits sorge der anhaltende Nahost-Konflikt dafür, dass inflationsseitig noch keine Entwarnung gegeben werden könne. Denn aufgrund der nun wieder seit Wochen stark eingeschränkten Schifffahrt durch die Strasse von Hormus blieben die Angebotssorgen auf dem Energiemarkt erhalten.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Leitindex gab am Montag etwas nach.
Der DAX startete etwas höher in den Handel und schwankte im Verlauf zwischen Gewinn- und Verlustzone. Letztlich dominierten jedoch die Bären und der deutsche Leitindex verabschiedete sich 0,38 Prozent tiefer bei 26'338,61 Punkten in den Feierabend.
Nach Monaten voller Sorge und Ungewissheit beunruhigt die verfahrene Lage im Iran-Krieg die Anleger immer weniger. Und das, obwohl in dem für 60 Tage anberaumten Rahmenabkommen zur Klärung besonders umstrittener Themen wie etwa dem Umgang mit Irans Atomprogramm weiter keine Fortschritte erzielt wurden und dieses nun ausläuft. Stattdessen goss US-Präsident Donald Trump kurz vor dem Wochenende "Öl ins Feuer", als er die Übernahme der Strasse von Hormus ankündigte. Der Iran stellte daraufhin die Wiederaufnahme von Verhandlungen mit den USA offen infrage.
Anlagestratege Mislav Matejka von der Bank JPMorgan bleibt derweil generell optimistisch für die Aktienmärkte. Grund dafür sind die steigenden Unternehmensgewinne. Trotz der Indexrekorde sei die Positionierung der Anleger weiter alles andere als extrem, schrieb er. Die Marktbreite nehme zu, was heisst, dass die Anstiege nicht nur von wenigen starken Werten getragen werden.
Hinzu kommt, dass in den USA die jüngsten Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten die Sorgen vor steigenden Leitzinsen in den USA vorerst wieder in den Hintergrund haben treten lassen.

WALL STREET
Die US-Aktienmärkte zeigten sich am Montag tiefer.
Der Dow Jones beendete den Handelstag mit einem Minus von 0,51 Prozent bei 53'460,02 Punkten.
Der technologielastige NASDAQ Composite schloss unterdessen 0,32 Prozent tiefer bei 26'644,91 Zählern, nachdem er zeitweise sogar auf grünem Terrain notiert hatte.
An der Wall Street sorgte der anhaltende Nahost-Konflikt für Ernüchterung. Auch rund zwei Monate nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen Teheran und Washington scheint ein Ende des Iran-Krieges in weiter Ferne. Statt wie geplant Fortschritte in der Frage des iranischen Atomprogramms zu erzielen, provozierte US-Präsident Donald Trump am Wochenende mit der Ankündigung einer Übernahme der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus. Der Iran wies die Pläne zurück und stellte die Wiederaufnahme von Verhandlungen mit den USA offen infrage.
Im Technologiesektor trieben Umsatzaussagen des OpenAI-Konkurrenten Anthropic die Erholung von KI-Aktien nochmals etwas voran. Das Unternehmen stärkte damit wieder die Hoffnung der Anleger, dass sich die massiven Investitionen in diese Technologie letztlich auszahlen werden.
Zum Thema wurde in der US-Tech-Branche auch, dass die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway von Starinvestor Warren Buffett im vergangenen Quartal offenbar mehr Positionen beim Google-Mutterkonzern Alphabet aufgebaut hat.

ASIEN
Die asiatischen Aktienmärkte verbuchten zum Wochenstart Gewinne.
Der japanische Nikkei 225 legte 0,74 Prozent auf 69'220,25 Punkte zu.
Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite daneben um 1,41 Prozent auf 3'982,65 Indexpunkte nach oben.
Der Hang Seng rückte um 1,34 Prozent auf 25'453,23 Zähler nach vorn.
Die asiatischen Aktienmärkte verzeichneten am Montag überwiegend Zugewinne. Regionalen Technologie-Titeln kam dabei zugute, dass die Erwartungen an Zinserhöhungen der US-Notenbank Federal Reserve weiter zurückgingen. Gleichzeitig warteten Anleger auf neue Wirtschaftsdaten aus China und beobachteten die Lage rund um die Strasse von Hormus.
Da Fortschritte in Richtung eines Friedensabkommens ausblieben, blieb der Druck auf die Ölmärkte bestehen. Der Tankerverkehr durch die strategisch wichtige Meerenge ist weiterhin weitgehend unterbrochen. Iran forderte die USA auf, eine "Niederlage anzuerkennen", während US-Präsident Donald Trump die amerikanische Bevölkerung vor steigenden Benzinpreisen im Zuge des anhaltenden Konflikts warnte.
Enttäuschende Konjunkturdaten aus Japan bremsten den Anstieg des japanischen Marktes nicht massgeblich. Das japanische Bruttoinlandsprodukt wuchs im zweiten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 1,1 Prozent und verfehlte damit die Prognose von 2,0 Prozent. Grund hierfür waren der erste Rückgang des privaten Konsums seit acht Quartalen sowie schrumpfende Unternehmensinvestitionen. Rückenwind kam hingegen von den Exporten, getrieben durch die Nachfrage nach japanischen Hybridfahrzeugen und Halbleiter-Lieferungen im Zuge des weltweiten KI-Booms. Das schwächere Wirtschaftswachstum könnte der Bank of Japan mehr Spielraum verschaffen, eine erneute Zinsanhebung zu verschieben. Allerdings bergen die anhaltende Inflation und steigende Importkosten weiterhin Risiken für den Ausblick.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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Unternehmensdaten
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| 17.08.26 | AMASS Brands Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
| 17.08.26 | Amplitude Energy Limited Registered Shs / Quartalszahlen |
| 17.08.26 | Aspen Group Reg. / Quartalszahlen |
| 17.08.26 | Audinate Group Ltd Registered Shs / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
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|---|---|
| 17.08.26 | Business NZ PSI |
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| 17.08.26 | Rightmove House Price Index (YoY) |
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| 17.08.26 | Gross Domestic Product Annualized |
| 17.08.26 | Gross Domestic Product Deflator (YoY) |
| 17.08.26 | Vorläufige Handelsbilanz |
| 17.08.26 | Gross Domestic Product s.a. (QoQ) |
| 17.08.26 | Gross Domestic Product (YoY) |
| 17.08.26 | Tag des José de San Martín |
| 17.08.26 | Industrieproduktion (Jahr) |
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| 17.08.26 | Industrieproduktion (Monat) |
| 17.08.26 | Tertiary Industry Index (MoM) |
| 17.08.26 | Mariä Himmelfahrt |
| 17.08.26 | Handelsbilanz |
| 17.08.26 | Herstellerpreisindex (im Monatsvergleich) |
| 17.08.26 | Herstellerpreisindex (im Jahresvergleich) |
| 17.08.26 | Immobilienpreisindex |
| 17.08.26 | Industrieproduktion (Jahr) |
| 17.08.26 | Einzelhandelsumsätze (ggü. Vorjahr) |
| 17.08.26 | Investitionen in Sachanlagen (Jahresbeginn bis heute) (ggü. Vorjahr) |
| 17.08.26 | Haushaltsausgleich |
| 17.08.26 | ECB's Lane speech |
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| 17.08.26 | Verbraucherpreisindex (Monat) |
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| 17.08.26 | BoC Kern-Verbraucherpreisindex (Jahr) |
| 17.08.26 | BoC Kern-Verbraucherpreisindex (Monat) |
| 17.08.26 | Verbraucherpreisindex (Jahr) |
| 17.08.26 | Ausländische Investments in kanadische Wertpapiere |
| 17.08.26 | Kanadische Investments in ausländische Wertpapiere |
| 17.08.26 | NAHB Immobilienmarktindex |
| 17.08.26 | Auktion 3-monatiger Treasury Bills |
| 17.08.26 | Auktion 6-monatiger Treasury Bills |
| 17.08.26 | Total Net TIC Flows |
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| NIKKEI 225 | 65’877.62 | -0.73% | |
| Hang Seng | 24’642.51 | 0.54% | |
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| SLI | 2’249.23 | 0.17% |
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US-Börsen beenden Handel im Minus -- SMI legt schlussendlich zu -- DAX schliesslich wenig bewegt -- Asiens Börsen letztlich uneinsDer heimische Aktienmarkt zeigte sich am Montag fester. Der deutsche Aktienmarkt notierte nur knapp im Minus. Die US-Börsen zeigten sich mit Verlusten. Die Aktienmärkte in Fernost fanden am Montag keine einheitliche Richtung.


