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Geändert am: 17.08.2026 11:56:49
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SMI mit leichten Verlusten -- DAX mit überschaubaren Abschlägen aber in Sicht des Rekordhochs -- Anleger in Asien in Kauflaune - Gewinne an den Börsen in Fernost
Am heimischen Aktienmarkt ist ein leichter Abwärtstrend zu sehen. Am deutschen Aktienmarkt geht es ebenfalls leicht abwärts. In Fernost dominierten am Montag die Käufer das Geschehen.

SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich im Montagshandel etwas tiefer.
Der SMI markierte seinen Erstkurs bei 14'353,41 Punkten und fuhr damit einen Verlust von 0,26 Prozent ein. Im Verlauf gibt das Börsenbarometer leicht nach.
Die Nebenwertindizes SPI (Start: -0,22 Prozent bei 20'266,33 Punkten) und SLI (Start: -0,27 Prozent bei 2'312,02 Zählern) zeigen sich im Verlauf etwas tiefer.
Der Schweizer Aktienmarkt verzeichnet am Montag leichte Verluste. Nach dem neuen Rekordhoch von Anfang der Vorwoche und den folgenden Gewinnmitnahmen, welche per Saldo zu einem klaren Wochenminus führten, fehlen auch zu Beginn der neuen Woche die Impulse für weitere Rekordversuche. So präsentiert sich das Handelsgeschehen angesichts der dünnen Nachrichtenlage einigermassen ruhig. Die vergangene Woche hingegen habe im Zeichen der Neubewertung des Fed-Kurses gestanden, heisst es in einer Markteinschätzung der Zürcher Kantonalbank.
Die jüngsten Daten aus den USA, vor allem der US-Arbeitsmarktbericht und die Konsumentenpreise, hätten das Bild einer moderaten Preisdynamik bestätigt, so die Bank. Entsprechend reduzierten sich die Erwartungen für eine Zinsanhebung durch das Fed im September auf rund 30 Prozent deutlich. Andererseits sorge der anhaltende Nahost-Konflikt dafür, dass inflationsseitig noch keine Entwarnung gegeben werden könne. Denn aufgrund der nun wieder seit Wochen stark eingeschränkten Schifffahrt durch die Strasse von Hormus blieben die Angebotssorgen auf dem Energiemarkt erhalten.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Leitindex bleibt in Sichtweite seiner Rekorde.
Der DAX startete 0,19 Prozent höher bei 26'490,30 Punkten und gibt im Verlauf überschaubar nach.
Der deutsche Leitindex bleibt damit in Reichweite seines Rekordhochs. Das hatte er am vergangenen Mittwoch mit knapp 26'574 Punkten erreicht, bevor leichte Gewinnmitnahmen einsetzen. Mit seinem seit nunmehr vier Wochen in Folge positiven Lauf hat das deutsche Börsenbarometer inzwischen um sechseinhalb Prozent zugelegt und sein Jahresplus auf knapp acht Prozent ausgebaut. Seit dem Jahrestief im März - ausgelöst durch den Iran-Krieg und stark verteuerter Ölpreise - stieg es sogar um etwas mehr als 20 Prozent.
Nach Monaten voller Sorge und Ungewissheit beunruhigte die verfahrene Lage im Nahost-Konflikt die Anleger zuletzt immer weniger. Und das, obwohl in dem für 60 Tage anberaumten Rahmenabkommen zur Klärung besonders umstrittener Themen wie etwa dem Umgang mit Irans Atomprogramms weiter keine Fortschritte erzielt wurden und dieses nun ausläuft.
Stattdessen goss US-Präsident Donald Trump am Wochenende "Öl ins Feuer", denn er kündigte die Übernahme der Strasse von Hormus an, was den Iran provozierte. Das dortige Regime stellte daraufhin die Wiederaufnahme von Verhandlungen mit den USA offen infrage.
Anlagestratege Mislav Matejka von der Bank JPMorgan blieb derweil in seinem aktuellen Kommentar generell optimistisch für die Aktienmärkte. Grund dafür sind die steigenden Unternehmensgewinne. Trotz der Indexrekorde sei die Positionierung der Anleger weiter alles andere als extrem, schrieb er. Die Marktbreite nehme zu, was heisst, dass die Anstiege nicht nur von wenigen starken Werten getragen würden.
Hinzu kommt, dass in den USA die jüngsten Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten die Sorgen vor steigenden Zinsen in den USA vorerst wieder in den Hintergrund haben treten lassen.
Unternehmensseitig ist es zum Wochenstart ruhig, zumal sich die Berichtssaison dem Ende zuneigt und nur noch wenige Firmen aus den hinteren Reihen ihre Quartalsberichte vorlegen werden.
WALL STREET
Die US-Börsen zeigten sich vor dem Wochenende leichter.
So startete der Dow Jones nahe der Nulllinie und hielt sich im weiteren Verlauf überwiegend darunter. Schlussendlich gab er 0,2 Prozent auf 53'732,41 Zähler nach.
Der technologielastige NASDAQ Composite eröffnete die Sitzung unterdessen mit leichten Kursgewinnen und fiel dann ebenfalls zurück. Er gab zur Schlussglocke 0,28 Prozent auf 26'729,16 Punkte nach.
Nach den in dieser Woche veröffentlichten moderaten Inflationszahlen bestätigten frische Konjunkturdaten Hoffnungen auf kurzfristig stabile US-Leitzinsen. So sind Umsätze im US-Einzelhandel im Juli um 0,6 Prozent gefallen, während Volkswirte mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet hatten.
ASIEN
Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich zum Wochenstart mit Gewinnen.
Der japanische Nikkei 225 legte 0,74 Prozent auf 69'220,25 Punkte zu.
Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite daneben um 1,41 Prozent auf 3'982,65 Indexpunkte nach oben.
Der Hang Seng rückte um 1,34 Prozent auf 25'453,23 Zähler nach vorn.
Die asiatischen Aktienmärkte verzeichneten am Montag überwiegend Zugewinne. Regionalen Technologie-Titeln kam dabei zugute, dass die Erwartungen an Zinserhöhungen der US-Notenbank Federal Reserve weiter zurückgingen. Gleichzeitig warteten Anleger auf neue Wirtschaftsdaten aus China und beobachteten die Lage rund um die Strasse von Hormus.
Da Fortschritte in Richtung eines Friedensabkommens ausblieben, blieb der Druck auf die Ölmärkte bestehen. Der Tankerverkehr durch die strategisch wichtige Meerenge ist weiterhin weitgehend unterbrochen. Iran forderte die USA auf, eine "Niederlage anzuerkennen", während US-Präsident Donald Trump die amerikanische Bevölkerung vor steigenden Benzinpreisen im Zuge des anhaltenden Konflikts warnte.
Enttäuschende Konjunkturdaten aus Japan bremsten den Anstieg des japanischen Marktes nicht massgeblich. Das japanische Bruttoinlandsprodukt wuchs im zweiten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 1,1 Prozent und verfehlte damit die Prognose von 2,0 Prozent . Grund hierfür waren der erste Rückgang des privaten Konsums seit acht Quartalen sowie schrumpfende Unternehmensinvestitionen. Rückenwind kam hingegen von den Exporten, getrieben durch die Nachfrage nach japanischen Hybridfahrzeugen und Halbleiter-Lieferungen im Zuge des weltweiten KI-Booms. Das schwächere Wirtschaftswachstum könnte der Bank of Japan mehr Spielraum verschaffen, eine erneute Zinsanhebung zu verschieben. Allerdings bergen die anhaltende Inflation und steigende Importkosten weiterhin Risiken für den Ausblick.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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Unternehmensdaten
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| 17.08.26 | Alliance Global Group,Inc Unsponsored American Deposit Receipt Repr 50 Shs / Quartalszahlen |
| 17.08.26 | Athira Pharma Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
| 17.08.26 | Audinate Group Ltd Registered Shs / Quartalszahlen |
| 17.08.26 | AVT Natural Products Ltd / Generalversammlung |
| 17.08.26 | BHP Billiton Ltd. (Spons. ADRS) / Quartalszahlen |
| 17.08.26 | BHP Group / Quartalszahlen |
| 17.08.26 | Biotricity Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
|---|---|
| 17.08.26 | Business NZ PSI |
| 17.08.26 | Electronic Card Retail Sales (MoM) |
| 17.08.26 | Electronic Card Retail Sales (YoY) |
| 17.08.26 | Food Price Index (MoM) |
| 17.08.26 | Rightmove House Price Index (YoY) |
| 17.08.26 | Rightmove House Price Index (MoM) |
| 17.08.26 | Gross Domestic Product Annualized |
| 17.08.26 | Gross Domestic Product (QoQ) |
| 17.08.26 | Gross Domestic Product Deflator (YoY) |
| 17.08.26 | Vorläufige Handelsbilanz |
| 17.08.26 | Gross Domestic Product s.a. (QoQ) |
| 17.08.26 | Gross Domestic Product (YoY) |
| 17.08.26 | Tag des José de San Martín |
| 17.08.26 | Capacity Utilization |
| 17.08.26 | Tertiary Industry Index (MoM) |
| 17.08.26 | Industrial Production (MoM) |
| 17.08.26 | Industrial Production (YoY) |
| 17.08.26 | Mariä Himmelfahrt |
| 17.08.26 | Handelsbilanz |
| 17.08.26 | Herstellerpreisindex (im Jahresvergleich) |
| 17.08.26 | Herstellerpreisindex (im Monatsvergleich) |
| 17.08.26 | Immobilienpreisindex |
| 17.08.26 | Industrieproduktion (Jahr) |
| 17.08.26 | Einzelhandelsumsätze (ggü. Vorjahr) |
| 17.08.26 | Investitionen in Sachanlagen (Jahresbeginn bis heute) (ggü. Vorjahr) |
| 17.08.26 | Haushaltsausgleich |
| 17.08.26 | EZB-Mitglied Lane spricht |
| 17.08.26 | Index für Konjunkturoptimismus |
| 17.08.26 | Index für Konjunkturoptimismus |
| 17.08.26 | NY Empire-State-Produktionsindex |
| 17.08.26 | Verbraucherpreisindex (Monat) |
| 17.08.26 | BoC Kern-Verbraucherpreisindex (Jahr) |
| 17.08.26 | Verbraucherpreisindex (Jahr) |
| 17.08.26 | Verbraucherpreisindex - Kernrate (Monat) |
| 17.08.26 | BoC Kern-Verbraucherpreisindex (Monat) |
| 17.08.26 | Ausländische Investments in kanadische Wertpapiere |
| 17.08.26 | Kanadische Investments in ausländische Wertpapiere |
| 17.08.26 | NAHB Immobilienmarktindex |
| 17.08.26 | Auktion 6-monatiger Treasury Bills |
| 17.08.26 | Auktion 3-monatiger Treasury Bills |
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| 17.08.26 | Bruttoinlandsprodukt (QoQ) |
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