SMI 998089 / CH0009980894
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Geändert am: 20.08.2026 10:39:17
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SMI stabil -- DAX verliert 26'000-Punkte-Marke -- Asiens Börsen letztlich mit Gewinnen
Der heimische Aktienmarkt tendiert seitwärts. Der deutsche Leitindex fällt derweil zurück. An den Börsen in Fernost waren am Donnerstag grüne Vorzeichen zu sehen.

SCHWEIZ
Anleger am Schweizer Aktienmarkt halten sich am Donnerstag zurück.
Der SMI ging mit einem kleinen Plus von 0,06 Prozent bei 14'395,68 Zählern in den Handelstag, pendelt im Anschluss aber um die Nulllinie.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI folgen der Tendenz des Leitindex, nachdem sie die Sitzung 0,14 Prozent fester bei 20'251,91 Punkten bzw. 0,05 Prozent stärker bei 2'305,09 Stellen eröffneten.
Händler sprechen von einer leichten Beruhigung nach der hohen Nervosität am Vortag. So hatte das US-Finanzministerium am Mittwoch angekündigt, Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen. Besonders deutlich sank daraufhin die Rendite von 30-jährigen Anleihen. Und auch der US-Dollar geriet unter Druck gegenüber Euro und Franken.
Der Anstieg der Renditen hatte den Investoren in den Tagen davor noch grosse Sorgen bereitet. Die Gründe sind vielfältig: Die Rede war von wieder gestiegenen Inflationssorgen, dem unberechenbaren Iran-Krieg mit weiter ansteigenden Ölpreisen, einer stark steigenden Staatsverschuldung in vielen Ländern und dem Kapitalbedarf grosser KI-Unternehmen.
In Asien präsentierten sich die Indizes in Japan und Südkorea am Morgen immerhin deutlich erholt. Wie sich das auf den SMI auswirkt, muss sich aber zeigen. Der hiesige Leitindex hatte in den letzten Tagen vor allem dank Avancen seiner Pharmaschwergewichte etwas zugelegt. Sollte die Nervosität sinken, könnte es dort zu Gewinnmitnahmen kommen, heisst es im Handel.
DEUTSCHLAND
Am deutschen Aktienmarkt geht es am Donnerstag abwärts.
Der DAX eröffnete die Sitzung 0,15 Prozent tiefer bei 26'050,95 Punkten und verliert im Verlauf weiter an Boden. Dabei rutscht das Barometer gar unter die wichtige Marke von 26'000 Punkten.
Sein jüngstes Rekordhoch hatte der DAX in der Vorwoche bei 26'573 Punkten erreicht. Seither fehlen vor allem Anschlusskäufe, gestiegene Rendite an den Anleihemärkten und die wieder höheren Ölpreise wegen des Iran-Krieges belasteten die Stimmung.
Als Stütze erwies sich die klare Erholung an den technologielastigen Börsen in Südkorea und Japan. Sie hatten zuletzt besonders deutlich unter steigenden Renditen bei Anleihen gelitten und angesichts des stagnierenden KI-Booms seit Juni keine Bestmarken mehr aufgestellt. Sie profitierten nun - wie am Vortag schon die US-Märkte - von leicht rückläufigen Renditen, nachdem das US-Finanzministerium angekündigt hatte, die Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen.
Allerdings hatte der DAX am Vortag ohnehin "dem Asien-Beben getrotzt", wie Analyst Frank Sohlleder vom Broker Activtrades schrieb. Nun bleibe abzuwarten, ob sich der Index weiter stabilisiere oder ihn "die Mischung aus steigenden Energiekosten und Zinsunsicherheit in die Knie zwingt".
WALL STREET
Die US-Aktienmärkte bewegten sich zum Mittwochshandel auf positivem Terrain.
Der Dow Jones schloss mit einem Plus von 0,22 Prozent bei 53'463,29 Punkten.
Der technologielastige NASDAQ Composite konnte ein moderates Plus von 0,16 Prozent bei 26'331,09 Zähler einfahren.
Für die US-Börsen spielte sich am Mittwoch eine stärkere Tendenz ab. Besonders im Blick hatten die Akteure weiter die Ölpreise angesichts der weiter ungeklärten Lage in der Meerenge von Hormus und die Renditen am Anleihemarkt.
Gespannt blickten Anleger auf die Entwicklung von Aktien mit viel KI-Fantasie. Der Anstieg der Anleihrenditen hatte am Dienstag für starken Druck auf Technologieunternehmen gesorgt. Als einen Belastungsfaktor machten Teilnehmer aus, dass diese in grossen Umfang lang laufende Anleihen ausgeben, um die riesigen KI-Investitionen zu finanzieren. Damit treten sie aber in direkten Wettbewerb mit staatlichen Kreditnehmern um die Gelder der Anleger. "Die Inflation bleibt für Aktien das bestimmende Thema", sagt Kevin Gordon vom Schwab Center for Financial Research. Anleiherenditen und Aktien wiesen derzeit die negativste Korrelation seit 1997 auf. "Das deutet darauf hin, dass sich der Anleihemarkt stärker an Inflationsdaten als an Wachstumsdaten orientiert, was der Inflation bei Aktien die Oberhand verschafft", ergänzt er.
Im Blick hatten die Marktteilnehmer deswegen auch die Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten US-Notenbanksitzung von Ende Juli im späten Handel. Dies brachte aber keine stärkeren Handelsimpulse mit sich.
ASIEN
Die asiatischen Börsen erholten sich am Donnerstag von den schweren Vortagesverlusten.
In Tokio sprang der Nikkei 225 letztlich um 1,36 Prozent auf 66'216,79 Punkte an.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite derweil 0,24 Prozent fester bei 3'903,72 Zählern.
In Hongkong ging es für den Hang Seng unterdessen um 0,80 Prozent auf 25'698,49 Einheiten aufwärts.
Der am Vortag stark unter die Räder gekommene KOSPI in Seoul gewann schliesslich 5,89 Prozent auf 6'852,58 Punkte.
Die Entspannung am US-Anleihemarkt, ausgelöst von der Ankündigung des US-Finanzministeriums, die Rückkaufoperationen von langlaufenden Anleihen zu verdoppeln, hellte am Donnerstag die Stimmung an den ostasiatischen Börsen auf. Der Schritt zielte darauf ab, den Druck auf einen Markt zu verringern, der die Kreditkosten zuletzt auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten getrieben hatte. Nach dem Rückgang der Renditen von US-Anleihen in Reaktion auf die Ankündigung, sanken auch in der Region Ostasien und in Australien die Renditen.
"Was das Finanzministerium getan hat, ist im Grunde, eine kleine Atempause vom (steigenden Rendite-)Trend zu erkaufen....", kommentierte Taylor Nugent, Ökonom bei der National Australia Bank. "Auch wenn Rückkäufe allein die langfristigen Fundamentaldaten wahrscheinlich nicht verändern werden, signalisieren sie doch die Bereitschaft der politischen Entscheidungsträger, weiteren Renditeanstiegen entgegenzuwirken", stellte Lloyd Chan, Senior Währungsanalyst bei der MUFG Bank fest.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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Inside Trading & Investment
Mini-Futures auf SMI
Inside ETF
Unternehmensdaten
| Datum | Unternehmen/Event |
|---|---|
| 20.08.26 | 111 Incorporation (spons. ADRs) / Quartalszahlen |
| 20.08.26 | 360 Security Technology Inc. Registered Shs -A- / Quartalszahlen |
| 20.08.26 | 3peak Incorporated Registered Shs -A- / Quartalszahlen |
| 20.08.26 | 3SBio Inc Unitary 144A-Reg S / Quartalszahlen |
| 20.08.26 | 55 North Gold Incorporation Registered Shs / Quartalszahlen |
| 20.08.26 | Abera Bioscience AB Registered Shs / Quartalszahlen |
| 20.08.26 | Active Biotech AB Registered Shs / Quartalszahlen |
| 20.08.26 | Acuvi AB Registered Shs / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
|---|---|
| 20.08.26 | St. Stephens Tag |
| 20.08.26 | Importe (Jahr) |
| 20.08.26 | Gesamtwarenhandelsbilanz |
| 20.08.26 | Saisonbereinigte Handelsbilanz |
| 20.08.26 | Exporte (Jahr) |
| 20.08.26 | Investitionen in ausländische Anleihen |
| 20.08.26 | Ausländische Investitionen in japanische Aktien |
| 20.08.26 | Inflationserwartung der Verbraucher |
| 20.08.26 | Zinsentscheidung der PBoC |
| 20.08.26 | Erwerbsbeteiligungsquote |
| 20.08.26 | Teilzeitbeschäftigung |
| 20.08.26 | Vollzeitbeschäftigung |
| 20.08.26 | Beschäftigungsänderung s.a. |
| 20.08.26 | Arbeitslosenquote |
| 20.08.26 | Unemployment Rate s.a (3M) |
| 20.08.26 | Capacity Utilization |
| 20.08.26 | Importe ( Monat ) |
| 20.08.26 | Verbraucherpreisindex (YoY) |
| 20.08.26 | Bruttoinlandsprodukt - Überarbeitet (im Jahresvergleich) |
| 20.08.26 | Exporte |
| 20.08.26 | Bruttoinlandsprodukt (Quartal) |
| 20.08.26 | Erzeugerpreisindex (Monat) |
| 20.08.26 | Erzeugerpreisindex (Jahr) |
| 20.08.26 | Verbraucherpreisindex (MoM) |
| 20.08.26 | Handelsbilanz |
| 20.08.26 | Industrieproduktion (Jahr) |
| 20.08.26 | Riksbank Zinssatzentscheidung |
| 20.08.26 | Löhne im Unternehmenssektor |
| 20.08.26 | Leistungsbilanz (Jahr) |
| 20.08.26 | Erzeugerpreisindex (ggü. Vorjahr) |
| 20.08.26 | Industrieproduktion (ggü. Vorjahr) |
| 20.08.26 | Arbeitslosenquote |
| 20.08.26 | Verbraucherpreisindex |
| 20.08.26 | Auktion 10-jähriger Obligaciones |
| 20.08.26 | Auktion 5-jähriger Staatsanleihen |
| 20.08.26 | Auktion 3-jähriger Staatsanleihen |
| 20.08.26 | Bauleistung s.a (Monat) |
| 20.08.26 | Bauleistung w.d.a (Jahr) |
| 20.08.26 | Arbeitslosenquote |
| 20.08.26 | Deutschlands Bundesbank Monatsbericht |
| 20.08.26 | Neuer Immobilienpreisindex (Monat) |
| 20.08.26 | Änderung der Empfänger von Arbeitslosenversicherung (MoM) |
| 20.08.26 | Preisindex für neue Immobilien (Jahr) |
| 20.08.26 | Rohstoffpreisindex |
| 20.08.26 | Industrieproduktpreise (Monat) |
| 20.08.26 | Philly-Fed-Herstellungsindex |
| 20.08.26 | Durchschnittliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (4-Wochen-Durchschnitt) |
| 20.08.26 | Folgeanträge auf Arbeitslosenhilfe |
| 20.08.26 | Initial Jobless Claims |
| 20.08.26 | Zentralbankreserven USD |
| 20.08.26 | M2 Geldmenge |
| 20.08.26 | M2 Money Supply |
| 20.08.26 | EIA Änderung des Erdgaslagerbestandes |
| 20.08.26 | Sitzungsprotokoll der Banxico |
| 20.08.26 | Fed-Mitglied Musalem spricht |
| 20.08.26 | Auktion 4-wöchiger Treasury Bills |
| 20.08.26 | Zinsentscheid der CBE |
| 20.08.26 | 30-jährige TIPS-Auktion |
| 20.08.26 | Tagesgeldsatz |
| 20.08.26 | Handelsbilanz (MoM) |
| 20.08.26 | Rede von Sleijpen der EZB |
| 20.08.26 | Erzeugerpreisindex ( Jahr ) |
| 20.08.26 | Wachstum Produzentenpreisindex |
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| DAX | 25’951.59 | -0.54% | |
| Dow Jones | 53’463.05 | 0.22% | |
| NASDAQ Comp. | 26’331.09 | 0.16% | |
| NASDAQ 100 | 29’426.02 | -0.22% | |
| SMI | 14’370.61 | -0.11% | |
| SPI | 20’206.13 | -0.08% | |
| NIKKEI 225 | 66’216.79 | 1.36% | |
| Hang Seng | 25’495.07 | 0.09% | |
| Shanghai Composite | 3’894.42 | -2.40% | |
| SLI | 2’299.84 | -0.18% |
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