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02.01.2026
Geändert am: 21.12.2023 22:06:31

US-Börsen schliessen im Plus -- SMI letztlich mit Verlusten -- DAX-Anleger nehmen schlussendlich Gewinne mit -- Erneut uneinheitliche Entwicklung an Asiens Börsen

Am heimischen Aktienmarkt waren am Donnerstag Verluste zu sehen. Auch Anleger in Deutschland machten Kasse. Die US-Börsen gewannen am Donnerstag hinzu. In Fernost fanden die Märkte abermals keine einheitliche Richtung.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt zollte am Donnerstag den schwachen US-Vorgaben Tribut.

Der SMI war mit einem Abschlag in den Handel eingestiegen und blieb im Verlauf auf rotem Terrain. Er beendete den Tag 0,11 Prozent niedriger bei 11'132,60 Punkten.

Auch die Nebenwerteindizes SPI und SLI zeigten sich schwächer. So verlor der SPI letztlich 0,15 Prozent auf 14'556.73 Stellen. Der SLI gab 0,26 Prozent auf 1'777,89 Zählern ab.

Der schweizerische Aktienmarkt hat am Donnerstag mit leichten Abschlägen geschlossen. Nach der Hausse seit Anfang November nutzten einige Anleger das erreichte Niveau, um kleinere Gewinne mitzunehmen. Vor allem die Entwicklung der Schifffahrt im Roten Meer belastete, weil diese zu einer neuen Lieferkettenproblematik führen könnte. Ausserdem könnten die Ölpreise steigen, wodurch die Inflation erneut befeuert werden könnte. Die am Nachmittag veröffentlichten US-Konjunkturdaten stützten die Erwartung einer sich weiter abschwächenden Konjunktur und damit auch die Zinssenkungsfantasie, was grundsätzlich positiv für die Börse ist.

Eine der wenigen Schlagzeilen des Tages betraf Swisscom. Der Telekommunikationsanbieter prüft nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg ein Gegengebot für das Italiengeschäft von Vodafone, für das bislang eine Offerte der Iliad Group im Volumen von 10,45 Milliarden Euro vorliegt. Derzeit würden Gespräche über die Konditionen mit dem britischen Mobilfunkriesen geführt, berichtet die Agentur unter Verweis auf nicht näher genannte Quellen.

DEUTSCHLAND

Die Anleger in Frankfurt machten am Donnerstag Kasse.

Der DAX war bereits mit einem Abschlag in den Handel eingestiegen, auch im Handelsverlauf dominierten die Verkäufer. Zum Läuten der Schlussglocke ging es dann 0,27 Prozent auf 16'687,42 Zähler nach unten.

Anleger freuen sich bislang aber immer noch über einen rund 20-prozentigen Anstieg im deutschen Leitindex im Börsenjahr 2023. Ein grosser Teil dieser Gewinne ist der Rally seit dem Zwischentief Mitte Oktober zu verdanken. Treiber waren die Hoffnungen auf Zinssenkungen im kommenden Jahr, die durch die jüngsten Signale der US-Notenbank Fed neue Nahrung erhalten hatten.

Doch inzwischen würden die hohen Erwartungen an die Währungshüter für die Aktienmärkte zur immer grösseren Gefahr, warnte Kapitalmarktexperte Altmann. Die stark gesunkenen Renditen an den Anleihemärkten zeigten eindrucksvoll, welch rasante Zinssenkungen die Börsianer erwarten. Sollte die Europäische Zentralbank nicht liefern, bestehe erhebliches Enttäuschungs- und Rückschlags-Risiko.

WALL STREET

An den US-Börsen waren am Donnerstag Gewinne zu beobachten.

Der Dow Jones Index notierte bereits zum Handelsstart im Plus und legte dann weiter zu. Letztlich gewann er 0,87 Prozent auf 37'404,35 Punkte. Der NASDAQ Composite startete ebenfalls fester und weitete seine Gewinne im Verlauf aus. Er beendete den Handel 1,26 höher bei 14'963,87 Zählern.

Nach Gewinnmitnahmen zur Wochenmitte haben die US-Börsen am Donnerstag wieder zugelegt und damit an ihre jüngste Rally angeknüpft. Die zuvor veröffentlichten Konjunkturdaten fielen insgesamt schwach aus und drückten am US-Anleihemarkt die Rendite der richtungweisenden, zehnjährigen Staatspapiere zwischenzeitlich auf ein Fünfmonatstief. Niedrigere Renditen wiederum lassen Aktien im Vergleich zu Anleihen attraktiver erscheinen. Zuletzt erholten sich die Renditen wieder, sodass die Börsen einen Teil ihrer Gewinne einbüssten.

In den USA wuchs die Wirtschaft im Sommer laut einer dritten Schätzung etwas schwächer als bisher bekannt. Ausserdem trübte sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Dezember kräftig ein. Schwache Wirtschaftsdaten heizen die Hoffnung auf Zinssenkungen an.

ASIEN

Die Börsen in Fernost zeigten auch am Donnerstag unterschiedliche Vorzeichen.

In Tokio nahmen Anleger nach der positiven Vortagesentwicklung Gewinne mit, der Nikkei 225 verlor 1,59 Prozent und schloss bei 33'140,47 Indexpunkten.

Höher präsentierte sich daneben der Markt auf dem chinesischen Festland: Der Shanghai Composite gewann schlussendlich 0,61 Prozent auf 2'919,84 Zähler. Wenig Veränderung zeigte sich in Hongkong: Der Hang Seng präsentierte sich zum Handelsende 0,04 Prozent höher bei 16'621,13 Indexpunkten.

Der Markt sei schon weit gelaufen und überkauft, hiess es in den USA, so dass Gewinne mitgenommen worden seien. In Tokio sorgt der festere Yen für zusätzlichen Gegenwind. Hier halten sich weiter Spekulationen, dass die japanische Notenbank vor einem Richtungswechsel ihrer derzeit noch lockeren Geldpolitik steht. Darunter leiden insbesondere die Aktien von stark exportorientierten Unternehmen, weil deren Produkte dadurch im Ausland teurer werden.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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