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Dow Jones 30 Industrial 998313 / US2605661048

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02.01.2026
Geändert am: 25.10.2023 22:19:32

Grosse Volatilität: Verluste an den US-Börsen -- SMI beendet Handel etwas fester -- DAX letztlich an Nulllinie -- Asiens Börsen schliessen in Grün

Der heimische Markt sowie der deutsche Aktienmarkt konnten sich am Mittwoch nicht für eine Richtung entscheiden. An der Wall Street ging es am Mittwoch abwärts. An den Handelsplätzen in Fernost waren am Mittwoch grüne Vorzeichen zu sehen.

SCHWEIZ

Am Schweizer Aktienmarkt zeigten sich Anleger zur Wochenmitte unentschlossen.

So eröffnete der SMI tiefer. Nachdem er an die Nulllinie aufschloss, ging es zeitweise erneut aufwärts. Es folgten noch weitere Vorzeichenwechsel. Letztlich ging der Schweizer Leitindex 0,23 Prozent höher bei 10'400,93 Punkten in den Feierabend.

Die Nebenwerteindizes SPI und SLI präsentierten sich ebenso ohne grössere Veränderung, sie gingen 0,15 Prozent fester bei 13'624,30 Einheiten resp. 0,01 Prozent tiefer bei 1'624,68 Zählern aus dem Handel.

Gut behauptet sind die Aktienkurse in der Schweiz am Mittwoch aus einer volatilen Sitzung gegangen. Enttäuschende Quartalsausweise einiger grosser US-Unternehmen, darunter die Google-Mutter Alphabet, und eine negative Eröffnung der Wall Street drückten die Kurse am Nachmittag deutlicher ins Minus, doch wurden die zwischenzeitlichen Abgaben mehr als wettgemacht. Zu verdanken war dies den als defensiv geltenden Schwergewichten Nestlé, Novartis und Roche, die im späten Handel ins Plus zurückfanden.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt pendelte am Mittwoch zwischen Gewinnen und Verlusten hin und her.

Der DAX zeigte sich zum Handelsstart minimal leichter, notierte anschliessend jedoch tiefer im Minus. Im weiteren Verlauf wurde das Vorzeichen häufig gewechselt. Letztlich ging es jedoch 0,08 Prozent aufwärts auf 14'892,18 Punkte.

Insgesamt blieben die Anleger vorsichtig, trotz eines besser als erwartet ausgefallenen ifo-Geschäftsklimaindex für Oktober. "Die Anleger an der Frankfurter Börse fahren weiter auf Sicht und trauen der gestrigen Stabilisierung (...) noch nicht wirklich über den Weg", schrieb Marktexperte Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. Zu unsicher seien nach wie vor die geopolitische und die geldpolitische Lage. Am Montag war der deutsche Leitindex im Verlauf auf den niedrigsten Stand seit sieben Monaten abgerutscht, hatte am Ende aber eine wichtige Unterstützung bei 14'800 Punkten gehalten. Am Dienstag folgte eine verhaltene Gegenbewegung nach oben. DAX-Kurse über 15'000 Zählern könnten die Lage wieder etwas verbessern, sagten Analysten.

Unterstützung erhielt der DAX von den Quartalsbilanzen der Unternehmen. Am Morgen hatten die Deutsche Bank, die Porsche AG, Beiersdorf und der Aromenhersteller Symrise ihre Berichte zum dritten Quartal vorgelegt.

WALL STREET

Die US-Börsen präsentierten sich im Mittwochshandel schwächer.

Der Dow Jones Index konnte seine frühen Gewinne nicht verteidigen und schloss mit einem Minus von 0,32 Prozent bei 33'036,26 Zählern. Der technologielastige NASDAQ Composite rutschte noch deutlicher ab und verlor schlussendlich 2,43 Prozent auf 12'821,22 Punkte.

Vor allem die technologielastigen NASDAQ-Indizes zeigten sich schwach. Sie litten unter dem enttäuschend verlaufenen Cloudgeschäft der Google-Mutter Alphabet im abgelaufenen Unternehmensquartal. An der dadurch eingetrübten Stimmung konnten auch die erfreulichen Zahlen des Software-Giganten Microsoft wenig ändern. Das Werbegeschäft von Google-Mutter Alphabet läuft zwar weiter stark, aber das Wachstum im Cloud-Geschäft im vergangenen Quartal enttäuschte die Anleger. Der Software-Konzern Microsoft jedoch verzeichnete ein starkes Wachstum bei seinen Cloud-Angeboten. Das Unternehmen profitiert weiter vom Boom bei Software mit Künstlicher Intelligenz, die auch die Nachfrage nach Cloud-Diensten des Konzerns antreibt.

ASIEN

An den Börsen in Fernost dominierten am Mittwoch die Bullen.

In Tokio schloss der japanische Leitindex Nikkei 225 mit einem Gewinn von 0,67 Prozent bei 31'269,92 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite bis Handelsende um 0,40 Prozent auf 2'974,11 Einheiten. In Hongkong legte der Hang Seng um 0,55 Prozent auf 17'085,33 Zähler zu.

Angekündigte Stimulierungsmassnahmen der chinesischen Regierung haben zur Wochenmitte die Kurse in Schanghai und vor allem in Hongkong nur kurzzeitig angetrieben. So plant die Regierung die Ausgabe zusätzlicher Staatsanleihen sowie die Erhöhung der Haushaltsdefizitquote. Dies schob den Hang-Seng-Index zwischenzeitlich um gut 5 Prozent nach oben, den stärksten Anstieg seit Ende August. Im Anschluss kam der Index aber wieder deutlicher von seinen Tageshochs zurück.

Die chinesische Notenbank müsse möglicherweise ihre Liquiditätshilfe verstärken und die Leitzinssätze senken, um die geplante Emission zusätzlicher Staatsanleihen in Höhe von 1 Billion Yuan zu ermöglichen und die höhere Kreditnachfrage zu befriedigen, so Goldman Sachs. Die Analysten bekräftigten ihre Prognose einer Senkung des Mindestreservesatzes (RRR) um 25 Basispunkte und einer Leitzinssenkung um 10 Basispunkte im vierten Quartal.

Der "selten genutzte, öffentlichkeitswirksame Ansatz" zur Aufstockung der Finanzmittel verdeutliche Chinas Wachstumssorgen, obwohl das BIP-Wachstumsziel für dieses Jahr fast garantiert sei, so die Analysten. Der überraschende Schritt signalisiere auch, dass die geldpolitischen Entscheidungsträger sich der schwierigen Haushaltslage vieler lokaler Regierungen bewusst seien.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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