Gewinnanstieg |
08.03.2023 15:34:00
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FUCHS PETROLUB-Aktie tiefrot: FUCHS PETROLUB erhöht Dividende - Zurückhaltung beim Gewinnziel
FUCHS PETROLUB hat vergangenes Jahr dank einer starken Entwicklung besonders in Nord- und Südamerika sowohl den Umsatz als auch den Gewinn gesteigert.
Im abgelaufenen Jahr kletterte der Umsatz laut Mitteilung um 19 Prozent auf 3,412 Milliarden Euro. Alleine in Nord- und Südamerika lag der Umsatzzuwachs bei 39 Prozent. Das Konzern-EBIT stieg den weiteren Angaben zufolge leicht um 1 Prozent auf 365 Millionen Euro. Damit hat FUCHS PETROLUB die eigenen Ziele erreicht: Der Umsatz sollte über 3,3 Milliarden Euro liegen, das EBIT auf Vorjahresniveau von 363 Millionen Euro.
Für das laufende Jahre rechnet der Konzern mit weiteren Zuwächsen: Der Umsatz soll im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen und damit auf circa um 3,6 Milliarden Euro. Das EBIT sieht FUCHS PETROLUB bei um 390 Millionen Euro. Der freie Cashflow vor Akquisitionen soll circa 250 Millionen Euro erreichen nach nur 61 Millionen Euro im Vorjahr.
FUCHS PETROLUB bleibt wegen Kostenanstieg bei Gewinnziel vorsichtig
Der Schmierstoffhersteller FUCHS PETROLUB rechnet im laufenden Jahr mit weiteren Kostensteigerungen und bleibt deswegen beim Gewinnziel zurückhaltend. Vorstandschef Stefan Fuchs will zwar die Neueinstellungen klar begrenzen und somit die Belastung im Zaum halten, doch insbesondere Personal- und Frachtkosten dürften weiter ins Kontor schlagen, wie es am Mittwoch von den Mannheimern hiess. Schon im vergangenen Jahr liess der Kostendruck die Ergebnisse deutlich weniger stark wachsen als das Geschäftsvolumen. Anleger zeigten sich etwas enttäuscht, die Aktie verlor.
Das Papier verlor nach Handelsbeginn am Vormittag 1,65 Prozent auf 38,18 Euro. Zuletzt hatte der Kurs bereits viel verlorenen Boden gutgemacht, seit dem Tief Mitte vergangenen Jahres stehen fast 60 Prozent Plus zu Buche, in diesem Jahr allein fast ein Fünftel. Die Zahlen aus dem Vorjahr seien wie erwartet ausgefallen, urteilte Baader-Bank-Analyst Markus Mayer. Angesichts der vorsichtigen Prognosepolitik sei auch der Ausblick ein gutes Zeichen, da er sich im Rahmen positiver Erwartungen bewege.
Der zuletzt tendenziell sinkende Ölpreis dürfte das Unternehmen nun immerhin an dieser Stelle entlasten, schätzten Analysten. Die Bruttomarge, also das, was vom Verkaufspreis nach Abzug der Herstellungskosten übrigbleibt, sollte sich daher positiv entwickeln, schrieb UBS-Experte Andrew Stott vor der Zahlenvorlage.
Die Kostensteigerungen sorgten im vergangenen Jahr auch für eine hohe Mittelbindung für eingekaufte Rohstoffe, der freie Barmittelzufluss vor Zukäufen lag bei 61 Millionen Euro, fast ein Drittel weniger als im Vorjahr. 2023 peilt FUCHS PETROLUB einen deutlichen Anstieg auf rund 250 Millionen Euro an.
FUCHS PETROLUB-Aktien verlieren via XETRA zeitweise 4,53 Prozent auf 37,06 Euro.FRANKFURT (Dow Jones) / MANNHEIM (awp international)
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