Nestlé Aktie 3886335 / CH0038863350
| Kurse + Charts + Realtime | News + Analysen | Fundamental | Unternehmen | zugeh. Wertpapiere | Aktion | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kurs + Chart | Chart (gross) | News + Adhoc | Bilanz/GuV | Termine | Strukturierte Produkte | Portfolio |
| Times + Sales | Chartvergleich | Analysen | Schätzungen | Profil | Trading-Depot | Watchlist |
| Börsenplätze | Realtime Push | Kursziele | Dividende/GV | |||
| Orderbuch | Analysen | |||||
| Historisch | ||||||
| Mögliche Toxinbelastung |
06.01.2026 20:48:41
|
Nestlé-Aktie fällt: SMA-Babynahrung wird zurückgerufen
Nestlé ruft bestimmte Chargen seiner SMA-Babynahrung zurück. Grund ist das mögliche Vorhandensein von Cereulid-Bakterien.
Es gebe keine bestätigten Erkrankungen aufgrund des Verzehrs dieser Produkte, erklärte der Konzern. Eltern werde geraten, Säuglinge oder Kleinkinder damit nicht zu füttern, so Nestlé.
"Aus reiner Vorsicht hat sich Nestlé zu diesem freiwilligen Produktrückruf entschlossen", heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens.
Das Produkt werde zurückgerufen, da es möglicherweise das Toxin Cereulid enthalte, so die irische Behörde für Lebensmittelsicherheit. Dieses Gift sei hitzebeständig und könne Übelkeit und Erbrechen verursachen.
Nestlé-Rückruf von Babynahrung macht weniger als 0,5% am Umsatz aus
Bei Nestlé hat eine der grössten Rückrufaktionen der Firmengeschichte keine grossen finanziellen Auswirkungen: Der Rückruf von Chargen von Babynahrung in über 30 Ländern mache deutlich weniger als 0,5 Prozent des Jahresumsatzes des Lebensmittelkonzerns aus, teilte das Unternehmen am Dienstag auf seiner Homepage mit.
Deshalb seien keine wesentlichen finanziellen Auswirkungen für die Gruppe zu erwarten, hiess es weiter. Insgesamt ruft der Lebensmittelhersteller Babynahrungsprodukte in 31 Ländern zurück, davon sind 27 in Europa.
Zu den vom Rückzug betroffenen Ländern zählen laut Nestlé Märkte wie die Schweiz, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien oder Österreich. Aber auch in Argentinien, Mexiko und Peru oder in Hongkong musste der Konzern die Babynahrung zurückrufen.
Am Vortag hatte Nestlé bekannt gegeben, Säuglingsnahrung, die mit Gift belastet sein könnte, zurückzurufen. Betroffen sind die bekannte Marke Beba sowie Spezialprodukte wie Alfamino. Eltern wurden von Nestlé dazu aufgefordert, die Produkte aus bestimmten Chargen nicht mehr zu verwenden und im Handel zurückzugeben.
Keine Krankheitsfälle bestätigt
Krankheitsfälle im Zusammenhang mit dem Verzehr seien bislang nicht bestätigt, bekräftigte Nestlé am Dienstag. "Wenn keine Symptome auftreten, besteht kein Grund zur Sorge hinsichtlich gesundheitlicher Auswirkungen." Mögliche Symptome seien starkes oder anhaltendes Erbrechen, Durchfall oder ungewöhnliche Lethargie, die in der Regel zwischen 30 Minuten und 6 Stunden nach dem Verzehr auftreten.
Ursache sei ein technischer Reinigungsdefekt in einem Zulieferbetrieb, durch den es im Dezember zu einer Verunreinigung eines Öls, das als Inhaltsstoff verwendet wird, gekommen sei.
Foodwatch: Rund 60 Länder betroffen
Laut der in mehreren Staaten tätigen Konsumentenschutzorganisation Foodwatch dürften von der Rückrufaktion rund 60 Länder betroffen sein. Dies erklärte die Nichtregierungsorganisation in einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur AWP unter Berufung auf eine Meldung des europäischen Warnnetzwerks. Dazu gehören insbesondere die Ukraine, Russland, Südafrika, Jordanien, Pakistan, Kasachstan, Malaysia, Vietnam und China.
Foodwatch kritisierte die spärliche Informationspolitik von Nestlé: Im Dezember seien bei der Rückrufaktion von Babynahrung wegen des Giftstoffs Cereulid erst neun Länder betroffen gewesen. Und nun seien es rund 60. Foodwatch warf Nestlé verspätete Rückrufe in vielen Ländern vor.
Zudem kritisierte die NGO die niederländischen Behörden, die für die Babynahrungsfabrik von Nestlé in den der Nähe von Amsterdam zuständig seien. Die Produkte aus der Fabrik würden in circa 140 Länder exportiert, erklärte Foodwatch.
Die Nestlé-Aktie verlor am Dienstag im Handel an der SIX letztlich 0,37 Prozent auf 76,16 Schweizer Franken.
DOW JONES / awp international
Weitere Links:
Nachrichten zu Nestlé SA (Nestle)
|
09:28 |
Montagshandel in Europa: STOXX 50 beginnt Sitzung mit Gewinnen (finanzen.ch) | |
|
09:28 |
SPI-Handel aktuell: SPI zum Handelsstart leichter (finanzen.ch) | |
|
09:28 |
Minuszeichen in Zürich: SLI beginnt die Sitzung weit in der Verlustzone (finanzen.ch) | |
|
23.01.26 |
Nestlé-Aktie tiefer: Strafuntersuchung nach Säuglingstod (AWP) | |
|
23.01.26 |
Nestlé Aktie News: Nestlé am Freitagnachmittag mit Verlusten (finanzen.ch) | |
|
23.01.26 |
Nestlé-Milch: Frankreich ermittelt wegen zweitem toten Baby (AWP) | |
|
23.01.26 |
Freitagshandel in Europa: STOXX 50 verliert (finanzen.ch) | |
|
23.01.26 |
SIX-Handel So performt der SPI nachmittags (finanzen.ch) |
Analysen zu Nestlé SA (Nestle)
| 23.01.26 | Nestlé Hold | Jefferies & Company Inc. | |
| 23.01.26 | Nestlé Equal Weight | Barclays Capital | |
| 21.01.26 | Nestlé Market-Perform | Bernstein Research | |
| 21.01.26 | Nestlé Neutral | UBS AG | |
| 19.01.26 | Nestlé Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) |
Was ist Trumps Plan? Venezuela, Grönland & Öl im Fokus – Wallstreet Live mit Tim Schäfer
Zum Jahresauftakt 2026 meldet sich Tim Schäfer wie gewohnt mit aktuellen Einschätzungen aus den USA. Gemeinsam mit David Kunz von BX Swiss TV spricht er über politische und wirtschaftliche Brennpunkte, die die Märkte prägen – allen voran die Entwicklungen rund um Donald Trump, Venezuela und den Ölmarkt.
Themen dieser Ausgabe:
Maduro-Festnahme: Chaos oder Schachzug?
Gewinner: Chevron im Fokus, Exxon setzt auf Guyana
Was machen BP und Shell?
Grönland-Zölle: Druckmittel oder Show?
US-Stimmung & Midterms: was droht politisch?
Fed & Zinsen: kommt die Senkung?
KI, Inflation, Davos: die grossen 2026-Themen
https://bxplus.ch/wall-street-live-mit-tim-schaefer/
Inside Trading & Investment
Mini-Futures auf SMI
Inside Fonds
Meistgelesene Nachrichten
Top-Rankings
Börse aktuell - Live Ticker
SMI und DAX starten im Minus -- Asiens Börsen in RotDer heimische sowie der deutsche Aktienmarkt zeigen sich mit Verlusten. An den Börsen in Fernost geht es am Montag nach unten.


