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20.09.2025 23:14:00
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Tesla-Aktie: So scheitert der E-Autobauer in Indien
Der Markteintritt von Tesla in Indien wird zum Reinfall. Der Elektroautohersteller sammelte seit dem Verkaufsstart Bestellungen weit unter den eigenen Erwartungen.
• Nach zwei Monaten rund 600 Bestellungen
• Model Y kostet wegen Zöllen etwa 70'000 US-Dollar
Enttäuschende Zahlen nach grossen Hoffnungen
Tesla hatte grosse Pläne für den indischen Markt. Mitte Juli eröffnete das Unternehmen seinen ersten Showroom in Mumbai und startete offiziell den Verkauf des Model Y. Doch die Bilanz nach knapp zwei Monaten fällt ernüchternd aus: Wie aus einem Bericht von Bloomberg hervorgeht, erhielt Tesla bislang nur etwas mehr als 600 Bestellungen - eine Zahl, die deutlich hinter den eigenen Erwartungen des Unternehmens zurückbleibt.
Um diese Dimension zu verdeutlichen: Die 600 Bestellungen entsprechen in etwa der Anzahl an Elektroautos, die Tesla global alle vier Stunden in der ersten Jahreshälfte 2025 ausgeliefert hat. Ursprünglich hatte der E-Autobauer geplant, sein gesamtes Jahreskontingent von 2'500 importierten Fahrzeugen in Indien zu nutzen. Nun reduziert das Unternehmen seine Pläne drastisch und will zwischen 350 und 500 Fahrzeuge für das laufende Jahr nach Indien liefern.
Hohe Importzölle als grösste Hürde
Der Hauptgrund für die schwache Nachfrage liegt im hohen Preis des Model Y. Tesla bietet sein günstigstes Modell in Indien für umgerechnet etwa 70'000 US-Dollar an - ein Betrag, der die hohen Importzölle von bis zu 110 Prozent widerspiegelt. In anderen Märkten kostet dasselbe Fahrzeug deutlich weniger.
Diese Preisgestaltung macht Tesla für den indischen Markt extrem unattraktiv. Im Preissegment zwischen 43'800 und 68'300 Euro wurden laut Jato-Daten in der ersten Jahreshälfte 2025 insgesamt nur etwas mehr als 2'800 Elektroautos in Indien verkauft. Tesla müsste also einen erheblichen Marktanteil in dieser Nische erobern, um erfolgreich zu sein.
Begrenzte Auslieferung und ungewisse Zukunft
Die ersten Tesla-Fahrzeuge sollen Anfang September aus dem Werk in Shanghai nach Indien verschifft werden. Zunächst beschränkt sich der Vertrieb auf vier wirtschaftlich starke Regionen: Mumbai, Delhi, Pune und Gurugram. Die Auslieferungsmengen orientieren sich dabei an den tatsächlich eingegangenen Vollzahlungen sowie Teslas Fähigkeit, auch ausserhalb dieser Kernstädte eine funktionierende Service-Infrastruktur aufzubauen.
Tesla hatte jahrelang für niedrigere Importzölle auf Autos in Indien lobbyiert und darauf gesetzt, dass diese im Rahmen von Handelsverhandlungen mit den USA reduziert werden würden. Diese Hoffnung hat sich jedoch nicht erfüllt. Wie aus dem Bericht von Electrek hervorgeht, ist Tesla trotz der Überkapazitäten in seinen weltweiten Fabriken und rückläufigen Verkaufszahlen nicht bereit, in eine lokale Produktion zu investieren, um die hohen Zölle zu umgehen.
Die schwachen Verkaufszahlen in Indien reihen sich in eine Serie enttäuschender Nachrichten für Tesla ein. Branchendaten zeigen bereits, dass die Verkäufe in Europa im Zeitraum Januar bis Juli 2025 im Jahresvergleich um rund ein Drittel eingebrochen sind. Der indische Markt, der als wichtiger Wachstumsmotor für die Zukunft galt, könnte sich als weiterer Rückschlag für den unter Druck stehenden Elektroautohersteller erweisen.
D. Maier / Redaktion finanzen.ch
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