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03.04.2025 14:57:00
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US-Zölle: DHL-Chef sieht veränderten und komplexeren Welthandel - Aktie gibt ab

In Reaktion auf das am Vorabend von US-Präsident Donald Trump angekündigte Zollpaket erwartet der Chef der DHL Group eine zunehmende Komplexität des Welthandels.
Die DHL-Aktie gehört mit einem Abschlag via XETRA von zeitweise 5,05 Prozent auf 37,24 Euro zu den stärksten Verlierern unter den 40 Einzelwerten im deutschen Leitindex. Für die DHL-Aktie beläuft sich das Plus seit Jahresbeginn nun auf gut 10 Prozent.
Am Vorabend hatte US-Präsident Trump seine zuvor wochenlang angedrohten Zoll-Pläne präsentiert. Demnach belegen die USA ab Samstag Einfuhren aus allen Ländern pauschal mit Zöllen von zehn Prozent. Zudem kündigte die US-Regierung einen vielschichtigen Mechanismus wechselseitiger Zölle an, der für viele Länder noch höhere Abgaben vorsieht.
Der Marktanteil der DHL in den USA sei geringer als im Rest der Welt, sagte Meyer. Aber es sei schwer zu prognostizieren, wie sich die Volumina in Zukunft entwickelten. Generell rechnet er mit einem Rückgang des internationalen Handels mit den Vereinigten Staaten. Sollten die Zölle dauerhaft bestehen, werde das eine abschreckende Wirkung haben.
Analyst Alex Irving von Bernstein Research geht davon aus, dass insbesondere die Lieferketten in Süd- und Südostasien an Bedeutung gewinnen werden. Er erwartet eine steigende Nachfrage nach Logistikdienstleistungen, die sich positiv auf die Gewinnspanne der Spediteure auswirken dürften. Sie seien die Hauptnutzniesser der globalen Vernetzung.
Mit Blick auf Potenzial für die DHL verwies Vorstandschef Meyer auf die Effekte im Zuge des Austritts Grossbritanniens aus der Europäischen Union: Durch den Brexit war die Anzahl der Sendungen zurückgegangen, auf der anderen Seite nahm die Wertschöpfung für die DHL zu, weil seitdem etwa mehr Sendungen zu verzollen sind. So übernimmt DHL auf Wunsch etwa die Zollabwicklung und damit verbundene Dienstleistungen. Meyer betonte, der Konzern fühle sich für volatile Zeiten gut aufgestellt.
DHL ist einer der grössten Logistikkonzerne der Welt. Er bietet den globalen Versand von zeitkritischen Sendungen ebenso an wie Frachtlogistik auf dem See- und Luftweg, ausserdem gehören Lieferkettendienstleistungen und auch der Paket- und Briefversand dazu. Der Konzern beschäftigt global rund 600.000 Menschen.
DHL-CFO: 1Q-Konsens im Rahmen der Erwartungen
DHL hat CFO Melanie Kreis zufolge für das erste Quartal die Konsensschätzung aus den Schätzungen der Analysten ermittelt. Diese sei im Rahmen der Erwartungen, sagte Kreis den Investoren auf dem Kapitalmarkttag des Konzerns in London.
"Was sie widerspiegelt, ist - was wir am 6. März sagten -, dass das erste Quartal nicht das dynamischste gewesen ist" in Bezug auf die Saisonalität, sagte Kreis den Investoren. In diesem Jahr fällt Ostern komplett in das zweite Quartal, 2024 lag es überwiegend im ersten Quartal, Ostersonntag war der 31. März.
DHL veröffentlicht die Ergebnisse für das erste Quartal voraussichtlich Ende April. Die aktuelle Konsensschätzung auf group.dhl.com nimmt per 27. März für das erste Quartal im Schnitt ein EBIT von 1,32 Milliarden Euro an (1Q 2024: 1,31 Milliarden) bei einem Umsatz von 20,789 Milliarden (1Q 2024: 20,251 Milliarden). Unter dem Strich wird im Schnitt ein Nettogewinn von 747 Millionen Euro erwartet bzw von 0,65 Euro je Aktie (1Q 2024: 743 Millionen Euro bzw 0,63 Euro).
LONDON (awp international) / DOW JONES
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