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Devisenmarkt 02.04.2026 08:15:37

Devisen im Blick: So bewegen sich Dollar, Franken und Euro

Devisen im Blick: So bewegen sich Dollar, Franken und Euro

Der Franken notiert am Donnerstagmorgen gegenüber Euro und US-Dollar leicht tiefer als noch am Vorabend.

Die europäische Gemeinschaftswährung kostet am frühen Morgen 0,9213 Franken. Am Vorabend wurde der Euro noch zu 0,9201 Franken gehandelt. Auch der US-Dollar hat mit 0,7987 Franken Boden gut gemacht. Auch zum Euro hat der US-Dollar seit Mittwochabend zugelegt, wie der aktuelle Kurs von 1,1534 US-Dollar nach 1,1577 am Vorabend zeigt.

Der Greenback zog vor allem zuletzt nach der Rede von US-Präsident Donald Trump an. In der Ansprache machte Trump keine genauen Angaben dazu, wie lang sich der Krieg noch hinziehen könnte oder wann die wichtige Strasse von Hormus wieder geöffnet werde. Trumps Rede liess nicht darauf schliessen, dass dies so schnell geschehen werde, wie es die Märkte erwartet hatten. Vielmehr erklärte er, die USA bräuchten diesen wichtigen Öl-Korridor nicht und er werde sich von selbst öffnen, sobald der Konflikt vorbei sei.

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In einer ersten Reaktion darauf gingen die Ölpreise und der US-Dollar rauf und die Aktienkurse runter. Der US-Dollar war zuletzt während der Turbulenzen der bevorzugte sichere Hafen für Anleger.

Hierzulande stehen vor dem langen Wochenende noch Inflationsdaten auf der Agenda. Wie die Commerzbank in einem aktuellen Devisenkommentar hervorhebt, sind es die ersten Zahlen, die unter dem Einfluss des Iran-Kriegs stehen. Es sei daher auch wenig überraschend, dass Ökonomen einen Anstieg erwarteten. "Für die SNB dürfte aber auch kaum entscheidend sein, ob die Gesamtrate nun bei 0,5 oder doch bei 0,7 Prozent im Jahresvergleich liegt", heisst es in dem Kommentar. "Entscheidend dürfte vielmehr sein, dass die Gesamtrate sich dann erst vorsichtig der Mitte des Inflationsziels von 0-2 Prozent annähert, nachdem sie monatelang eher mit einem Unterschreiten des Ziels geflirtet hat, die Kernrate unverändert bleiben dürfte und die Situation in Nachbarländern eine andere ist."

awp-robot/hr/cg

Zürich (awp)

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Bildquelle: istockphoto / Fotogaby

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