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Geändert am: 13.02.2026 17:17:10

Nach US-Inflationsdaten: SMI nach Rekordhoch in Grün -- DAX etwas fester -- Wall Street unentschlossen -- Asiens Börsen letztlich mit Verlusten

Der heimische Aktienmarkt legt vor dem Wochenende weiter zu. Der deutsche Leitindex nimmt Anlauf für die 25'000-Punkte-Hürde. Die Wall Street ändern häufig die Richtung. Die wichtigsten asiatischen Indizes zeigten sich am Freitag schwächer.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt verbucht am Freitag Gewinne.

Der SMI eröffnete die Sitzung 0,24 Prozent höher bei 13'561,97 Punkten. Anschliessend nahm er zunehmend Fahrt auf und stieg zwischenzeitlich auf ein neues Rekordhoch bei 13'634,11 Punkten. Am Nachmittag wird das Plus kleiner.
Die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI zeigen sich ebenso freundlich. Zuvor sind sie 0,17 Prozent stärker bei 18'706,74 Zählern bzw. 0,32 Prozent fester bei 2'150,57 Einheiten gestartet.

Und dies, obwohl die Nervosität der Marktteilnehmer zugenommen habe, was sich auch im gestiegenen Volatilitätsindex VSMI zeige, sagt ein Händler. Ein anderer Börsianer verweist zudem auf die KI-Sorgen, die sich täglich eine neue Branche suchten. So war nach Software, Technologie, Versicherungen und Banken zuletzt auch der als "KI-resistent" geltende Logistiksektor unter Druck geraten. Die Onlinebank Swissquote spricht dabei von einem "Angst selloff" ("Angstverkauf").

Nun warten die Händler auf die US-Inflationszahlen, die um 14.30 Uhr veröffentlicht werden. Diese sind wichtig für die Geldpolitik der US-Notenbank und können die Zinssenkungserwartungen stark beeinflussen. Die Inflation war in den letzten Monaten deutlich zu hoch, um weitere Zinssenkungen der Fed zu ermöglichen, meint ein Analyst. Erwartet wird ein leichter Rückgang der Teuerung auf 2,5 Prozent. Damit würde sich die Inflation der Zielmarke der US-Währungshüter von 2 Prozent annähern. Bereits bekannt ist die Schweizer Inflation. Diese verharrte im Januar bei +0,1 Prozent. Gegenüber dem Vormonat lagen die Preise im Januar 2026 im Durchschnitt gar etwas tiefer.

DEUTSCHLAND

Nach den Kapriolen am Vortag versucht sich der DAX vor dem Wochenende erneut an der 25'000-Punkte-Hürde.

Der DAX notierte zum Handelsstart 0,12 Prozent tiefer bei 24'822,30 Punkten und tendierte in der Folge seitwärts. Am Nachmittag gelingt der Richtungswechsel ins Plus.

Beim DAX müssen die Anleger am Freitag weiter von unten auf die 25'000-Punkte-Marke schauen. Auch wenn Inflationsdaten aus den USA ihm am Nachmittag moderat ins Plus verhalfen, blieb der Leitindex auf Abstand zur Tausendermarke, deren Überwindung im Laufe der Woche immer wieder gescheitert war.

Die Verbraucherpreise, die für den Spielraum der US-Notenbank Fed von Bedeutung sind, waren im Januar in den USA etwas weniger deutlich gestiegen als befürchtet. Der Ökonom Ralf Umlauf von der Helaba sprach daher von "Entspannung an der Inflationsfront". Er geht davon aus, dass die Notenbanker nicht unmittelbar unter Handlungsdruck stehen. Auf Sicht der kommenden Monate hält er die Zinssenkungserwartungen aber für unterstützt.

WALL STREET

Nach den Verlusten am Vortag können sich die US-Börsen am Freitag nicht recht entscheiden.

So zeigte sich der Dow Jones zur Eröffnung 0,03 Prozent tiefer bei 49'439,58 Punkten und verharrte auch weiterhin nahe der Nulllinie. Inzwischen dreht er ins Plus.
Auch der Techwerteindex NASDAQ Composite notierte zum Handelsstart 0,16 Prozent im Minus bei 22'561,46 Zählern und wechselt im weiteren Verlauf immer wieder die Richtung. Aktuell bewegt er sich knapp in der Gewinnzone.

Nach den deutlichen Kursverlusten am Vortag zeigen sich die US-Börsen am Freitag mit Zinshoffnungen im Rücken unentschlossen. Am Vortag hatten erneute Zweifel wegen der hohen Investitionen grosser KI-Konzerne in Künstliche Intelligenz (KI) die Stimmung an den Börsen ein Stück weit getrübt. Solche Zweifel hatten die Techwerte zuletzt immer wieder belastet, auch weil viele der Unternehmen nach der KI-Rally der vergangenen Jahre sehr hoch bewertet sind.

Im Fokus standen vor Handelsbeginn die US-Inflationsdaten für den Januar. Der Anstieg der Verbraucherpreise fiel geringer aus als von Volkswirten im Durchschnitt erwartet. Dies verstärkte die Hoffnung von Anlegern am Aktienmarkt, dass die US-Notenbank Fed den Leitzins im laufenden Jahr weiter senken wird. Infolge unterschiedlicher Wirtschaftsdaten hatten schwankende Erwartungen an eine Zinssenkung zuletzt auch zur Unruhe an den Börsen beigetragen.

ASIEN

Die wichtigsten asiatischen Börsen präsentierten sich am Freitag in Rot.

Der Nikkei 225 in Tokio verlor letztlich 1,21 Prozent auf 56'941,97 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite 1,26 Prozent tiefer bei 4'082,07 Zählern.

In Hongkong fiel der Hang Seng um 1,72 Prozent auf 26'567,12 Einheiten.

Nach kräftigen Verlusten der Wall Street am Donnerstag ist es am Freitag auch an den Börsen in Asien nach einer überwiegend sehr erfolgreichen Woche nach unten gegangen. In den USA hatten wieder Sorgen die Oberhand gewonnen, dass die Einführung von KI negative Nebenwirkungen auf die Geschäftsmodelle vieler Branchen haben könnte. Unter anderem standen Aktien von Finanzunternehmen unter Druck, weil befürchtet wurde, dass KI das Vermögensverwaltungsgeschäft stören könnte.

Der Fokus der Anleger sei zudem auf später am Tag anstehende Inflationsdaten aus den USA gerichtet gewesen. Sie könnten für neue Bewegung bei den zuletzt gedämpftem Zinssenkungserwartungen sorgen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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