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NASDAQ Composite Index 998356 / XC0009694271

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Geändert am: 24.10.2023 22:01:43

SMI und DAX letztlich fester -- Wall Street schliesst in Grün -- Asiens Börsen schliessen uneinheitlich

Der heimische Aktienmarkt tendierte am Dienstag nach oben. Der DAX notierte ebenfalls im Plus. An der Wall Street ging es am Dienstag aufwärts. An den Handelsplätzen in Fernost waren unterschiedliche Vorzeichen zu beobachten.

SCHWEIZ

Am Schweizer Aktienmarkt war am Dienstag eine freundliche Tendenz zu beobachten.

Der SMI eröffnete marginal höher, drehte dann aber ins Minus. Im Verlauf kämpfte er sich jedoch erneut ins Plus vor. So verliess er den Tag mit einem Zuschlag von 0,43 Prozent bei 10'376,81 Punkten.

Die Nebenwerteindizes SPI und SLI folgten nach einem stabilen Start ebenfalls der Aufwärts-Tendenz des Leitindex. So ging der SPI letztlich 0,38 Prozent fester bei 13'603,38 Stellen aus dem Handel, während der SLI 0,41 Prozent auf 1'624,86 Zähler gewann.

Neben dem sich zuspitzenden Nahost-Konflikt kamen weiterhin Störsignale vom US-Anleihenmarkt. Am Vortag war die Rendite für die richtungweisenden zehnjährigen US-Staatspapiere erstmals seit 2007 über die Marke von 5 Prozent gestiegen und hatte entsprechend die Aktienmärkte belastet.

"Die steigenden Renditen werden für die Aktienmärkte zunehmend zu einem Problem", so der Händler. Bonds seien damit gegenüber den Dividendenpapieren erstmals seit langer Zeit wieder günstig bewertet. Auch aus technischer Sicht wird das Bild immer schwieriger. Mit dem kürzlichen Unterschreiten des Korrekturtiefs vom Juni 2022 bei 10'350 Punkten habe sich das Chartbild jedenfalls weiter eingetrübt, hiess es dazu. Und die psychologisch wichtige 10'000-Punkte-Marke im SMI rücke so immer näher.

Weiterhin überwogen damit die Sorgen der Anleger - der Nahostkrieg, die hohen Zinsen und die schwache Konjunkturlage bremsten deren Kauflaune während des Grossteil des Tages. Unterdessen ging die Berichtssaison auch hierzulande in seine heisse Phase. Vorbörslich legten Schweizer Unternehmen wie Novartis, Sandoz und Logitech ihre Zahlen vor.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt legte am Dienstag leicht zu.

Der DAX startete marginal höher und notierte dann deutlicher im Plus. Er ging 0,54 Prozent stärker bei 14'879,94 Punkten aus dem Handel.

Nach seiner tags zuvor gestarteten Erholung im späten Handel hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag weiter stabilisiert. Anleger versuchen weiter Vertrauen zu fassen. Durchwachsen ausgefallene Stimmungsdaten aus Deutschland aus dem Servicesektor und der Industrie beeinflussten die Aktienkurse unter dem Strich nur wenig und belasteten eher den Euro. Nachrichten von Unternehmen hingegen kamen am Markt gut an. Im Fokus bleibt die Lage in Nahost, eine Eskalation des Gaza-Kriegs kann weiter nicht ausgeschlossen werden. Zudem behalten die Anleger die Renditen am US-Anleihemarkt genau im Blick. Am Montag war die Rendite für richtungweisende zehnjährige US-Staatspapiere zeitweise auf mehr als fünf Prozent gestiegen, was die Aktienmärkte deutlich belastet hatte. Erst eine Entspannung bei der Rendite am Nachmittag hatte auch dem DAX, der zwischenzeitlich bis auf 14'630 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit März gesunken war, wieder Rückenwind beschert.

WALL STREET

Die US-Börsen stabilisierten sich am Dienstag.

Der Dow Jones Index zeigte sich zum Ertönen der Startglocke fester und verzeichnete auch im weiteren Handel Gewinne. Letztendlich ging er 0,62 Prozent höher bei 33'140,79 Einheiten in den Feierabend. Der technologielastige NASDAQ Composite startete ebenfalls mit einem Plus und anschliessend ging es aufwärts. Zum Handelsende notierte er 0,93 Prozent fester bei 13'139,87 Punkten.

Erfreuliche Geschäftszahlen von Unternehmen fanden am Markt Anklang. Börsianer wiesen zudem darauf hin, dass der jüngste Ausverkauf an den Börsen übertrieben gewesen sein könnte. Zuletzt hatte für Nervosität gesorgt, dass am Anleihenmarkt die Rendite richtungweisender zehnjähriger Bonds erstmals seit 2007 wieder über fünf Prozent gestiegen war. Höhere Zinsen lassen Aktien im Vergleich zu neu ausgegebenen Anleihen in einem ungünstigeren Licht erscheinen. Zuletzt aber war die Rendite an der runden Marke abgeprallt und wieder etwas gesunken.

ASIEN

Die Börsen in Fernost konnten sich am Dienstag nicht auf eine gemeinsame Richtung einigen.

In Tokio schloss der japanische Leitindex Nikkei 225 letztlich 0,20 Prozent höher bei 31'062,35 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite bis Handelsende um 0,78 Prozent auf 2'962,24 Einheiten. In Hongkong musste der Hang Seng in Hongkong letztlich Verluste in Höhe von 1,05 Prozent auf 16'991,53 Zähler hinnehmen.

Mit einer uneinheitlichen Tendenz zeigten sich die asiatischen Börsen am Dienstag. Die Verunsicherung bleibt weiterhin hoch. So hatte am Vortag erstmals seit 2007 die Rendite zehnjähriger US-Anleihen die Marke von 5,00 Prozent übersprungen. Allerdings konnte dieses Niveau nicht behauptet werden. Zeitweise liegt diese mittlerweile bei 4,85 Prozent.

Dazu kommt der Nahost-Konflikt, wo weiter eine Eskalation droht. Jedoch findet die von Israel seit Tagen angedrohte Bodenoffensive in den Gazastreifen weiterhin nicht statt. Dagegen richten sich die Blicke der Investoren nun verstärkt auf die anlaufende Berichtssaison.

In China stützte, dass der chinesische Staatsfonds Central Huijin Investment ETF gekauft und angekündigt hat, seine Bestände in Zukunft weiter zu erhöhen.

Doch Chinas Immobilienkrise könnte das Wirtschaftswachstum unter 3 Prozent drücken, heisst es von S&P Global Ratings. "Auf dem Papier macht der Immobiliensektor direkt rund 13 Prozent des chinesischen BIP aus. Der Gesamtfussabdruck ist jedoch etwa doppelt so gross", sagte Louis Kuijs, Chefökonom der APAC-Region. Das Basisszenario von S&P geht davon aus, dass die Immobilienverkäufe im Jahr 2023 um etwa 10 bis 15 Prozent zurückgehen und die Verkäufe im Jahr 2024 um weitere 5 Prozent fallen. Es werden keine grösseren Konjunkturimpulse erwartet. "Die Immobilienprobleme bremsen den wirtschaftlichen Aufschwung Chinas", hiess es weiter.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Unternehmensdaten

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24.10.23 3M Co Cert.Deposito Arg.Repr. 0.2 Shs / Quartalszahlen
24.10.23 3M Co. / Quartalszahlen
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24.10.23 Agree Realty Corp Depositary Shs Repr 1-1000th 4.250% Cum Conv Red Perp Pfd RgShs Series -A- / Quartalszahlen
24.10.23 Agree Realty Corp. / Quartalszahlen
24.10.23 Aima Technology Group Co., Ltd. Registered Shs -A- / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
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24.10.23 S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen
24.10.23 Markit PMI Dienstleistungen
24.10.23 Nikkei PMI verarbeitendes Gewerbe
24.10.23 Handelsbilanz auf Zollbasis
24.10.23 Importpreise ( Jahr )
24.10.23 Exportpreise ( Jahr )
24.10.23 Erzeugerpreisindex ( Jahr )
24.10.23 Arbeitslosenquote
24.10.23 Arbeitslosenquote
24.10.23 Veränderung der Beschäftigung
24.10.23 ILO Arbeitslosenquote (3M)
24.10.23 Arbeitslosenänderung
24.10.23 Gfk Verbrauchervertrauen
24.10.23 Industrieprognose
24.10.23 Bruttolöhne (im Jahresvergleich)
24.10.23 S&P Global PMI Gesamtindex
24.10.23 S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen
24.10.23 S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
24.10.23 S&P Global/BME PMI Gesamtindex
24.10.23 S&P Global/BME Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen
24.10.23 S&P Global/BME Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
24.10.23 RBA-Gouverneur Bullock spricht
24.10.23 EZB Bankkredit Umfrage
24.10.23 S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen
24.10.23 S&P Global PMI Gesamtindex
24.10.23 Arbeitslosenquote ( Monat )
24.10.23 S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
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24.10.23 S&P Global PMI Dienstleistungen
24.10.23 S&P Global/CIPS verarbeitendes Gewerbe
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