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Geändert am: 26.04.2022 22:05:34

Gassorgen belasten: Wall Street beendet Handel leichter -- SMI schliesst deutlich im Minus -- DAX rutscht letztlich ab -- Asiens Börsen zum Handelsschluss uneinheitlich

Der SMI schloss nach freundlichen ersten Handelsstunden deutlich in der Verlustzone. Auch der deutsche Aktienmarkt fiel letztlich unter die Nulllinie. Die US-Börsen präsentierten sich am Dienstag erheblich schwächer. Die asiatischen Indizes wiesen hingegen gemischte Vorzeichen auf.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt schloss trotz eines starken Beginns am Dienstag deutlich im Minus.

Der SMI startete vielversprechend in den Handelstag, doch infolge der schwachen US-Börsen bröckelten auch hierzulande die Gewinne. Der Leitindex schloss den Dienstagshandel mit einem satten Minus von 1,26 Prozent bei 11'933,28 Zählern.

Auch die Nebenwertindizes SLI und SPI zeigten sich ebenfalls anfangs freundlich, konnten aber die Gewinne nicht verteidigen. Beide Indizes schlossen auf rotem Terrain: Der SLI verlor 1,46 Prozent auf 1'841,02 Punkte, der SPI schloss 1,23 Prozent tiefer bei 15'351,03 Punkten.

Die Schweizer Börse hat am Dienstag nach einem festeren Start die Gewinne wieder preisgegeben und schwächer geschlossen. Geschuldet war der Rückgang vor allem den Kursverlusten bei den schwergewichtigen Genussscheinen von Roche und den Nestlé-Aktien. Die Gewinne der Aktien von Novartis und UBS, die solide Quartalsergebnisse veröffentlichten, konnten den Gesamtmarkt nicht vor einem stärkeren Rücksetzer bewahren. Damit habe sich die anfängliche Erholung wohl als Bullenfalle entpuppt, sagte ein Händler. Am Umfeld habe sich ja auch nichts geändert. Nach wie vor laste der Krieg in der Ukraine auf den Märkten. Dies umso mehr, als der russische Aussenminister Sergej Lawrow vor der realen Gefahr eines dritten Weltkriegs gewarnt habe. Dazu kamen erneut die Lockdowns in China und inflationsbedingte Zinsängste und Konjunktursorgen.

DEUTSCHLAND

Auch der deutsche Markt wechselte am Dienstagnachmittag das Vorzeichen und beendete den Handel auf rotem Terrain.

Der DAX eröffnete mit einem satten Plus, rutschte aber gegen Nachmittag erneut deutlich unter die runde 14'000-Punkte-Marke. Der Leitindex schloss den volatilen Dienstagshandel bei 13'767,31 Punkten, also 1,13 Prozent tiefer.

Nach zwei sehr schwachen Börsentagen, an denen der deutsche Leitindex etwa vier Prozent an Wert einbüssen musste, haben sich die Kurse am deutschen Aktienmarkt am Dienstag nur zeitweise ein wenig erholt. Eine Aufholjagd an der Wall Street im späten Montagshandel verliehen den europäischen Börsen anfangs den Rückenwind. "Einerseits wird der kräftige Rückschlag der vergangenen Tage nun zum Einstieg genutzt", sagte ein Marktteilnehmer. "Andererseits verlassen längerfristig orientierte Investoren Europa und schichten Kapital an die US-Märkte um", sagte er. Auch am Dienstag zeigte sich der deutsche Aktienmarkt enorm volatil: Hohe Gewinne verpufften zuletzt innerhalb weniger Stunden, der DAX schloss deutlich schwächer.

Die US-Bank JPMorgan erwartet im Wochenverlauf eine Erholungsrally an den Aktienmärkten. Diese seien überverkauft und die Stimmung allgemein sei schlecht, was Anleger zu strategischen Käufen nutzen könnten, schrieb Analyst Marko Kolanovic. Doch der heutige Handelstag steht dieser Erwartung diametral entgegen.

Mit Quartalszahlen im Blick stand am Dienstag die Deutsche Börse sowie einige Unternehmen aus den Reihen hinter dem DAX, bevor am Abend nach US-Börsenschluss mit Microsoft und Alphabet die ersten US-Schwergewichte aus dem Technologiesektor die Bücher öffnen.

WALL STREET

Am Dienstag dominierten an den US-Börsen die Bären.

Der Dow Jones notierte zum Beginn der Sitzung bereits tiefer. Anschliessend ging es weiter abwärts. Letztlich verliess er das Handelsgeschehen mit einem Abschlag von 2,38 Prozent bei 33'239,45 Punkten. Der Techwerteindex NASDAQ Composite startete ebenfalls schwächer und grub sich danach ebenfalls tiefer ins Minus. Sein Schlussstand: 12'490,74 Zähler (-3,95 Prozent).

Angeführt von sehr schwachen Technologiewerten haben die US-Aktienmärkte am Dienstag merklich nachgegeben. Begründet wurde der erneute Ausverkauf mit zunehmenden Inflationsängsten, der rigiden COVID-19-Politik in China und dem andauernden Krieg in der Ukraine. Unterdessen hat die Berichtssaison der Unternehmen Fahrt aufgenommen. Auf die Bekanntgabe neuer US-Wirtschaftsdaten reagierten die Indizes nur wenig. In den USA kletterten die Aufträge für langlebige Güter im März weniger als erwartet. Die Stimmung der US-Verbraucher trübte sich im April stärker als befürchtet ein. Die Verkäufe neuer Häuser fielen deutlich stärker als prognostiziert und die Häuserpreise stiegen im Rekordtempo.

Nun warten die Anleger mit Spannung auf zahlreiche Geschäftszahlenvorlagen vor allem aus dem Tech-Sektor. Mit Microsoft und Alphabet kommen diese aber erst nach Börsenschluss. In den kommenden Tagen werden zudem mit Apple, Amazon und dem Facebook-Konzern Meta noch weitere Tech-Giganten folgen.

ASIEN

Die Börsen in Fernost zeigten sich am Dienstag mit gemischten Vorzeichen.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss um 0,41 Prozent höher 26'700,11 Zählern.

Auf dem chinesischen Festland ist der Shanghai Composite im späten Handel noch ins Minus gedreht und gab bis zur Schlussglocke um 1,44 Prozent auf 2'886,43 Punkte nach. Der Hang Seng in Hongkong ging um 0,33 Prozent höher bei 19'934,71 Stellen aus der Sitzung.

Nach den teils massiven Einbussen zum Wochenstart ist es am Dienstag an den asiatischen Börsen zu einer Erholungsbewegung gekommen, die aber letztlich eher mau aufiel. Unterstützung kam von der Wall Street, wo die Indizes nach anfänglichen Verlusten noch den Dreh deutlicher ins Plus geschafft hatten. Auch die Ölpreise zeigten sich etwas erholt. An der allgemeinen Nachrichtenlage hat sich zwar kaum etwas geändert, allerdings sanken in den USA die Anleiherenditen nach ihrem jüngsten Anstieg etwas deutlicher, was der Stimmung für Aktien zuträglich war.

Dass die chinesische Notenbank die Mindestreserveanforderung für Deviseneinlagen leicht gesenkt hat, sorgte an den chinesischen Märkten letztlich für keinen positiven Impuls. Damit soll die Liquidität des Bankensystems erhöht werden. Am Devisenmarkt stoppte der Yuan aber seine jüngste starke Abwärtstendenz zum Dollar zunächst.

Börsianer sprachen insgesamt von kaum mehr als einer technischen Gegenbewegung und Schnäppchenkäufen, auch weil in China weitere Lockdowns drohen im Zuge der dort weiter verfolgten Null-COVID-Strategie. Nachdem für die Hauptstadt Peking Massentests angekündigt wurden, geht die Sorge um, dass es auch wie in anderen Metropolen wie Schanghai zu Lockdown- und Quarantäne-Massnahmen kommen könnte, die die wirtschaftliche Aktivität empfindlich dämpfen - mit negativen Folgen auch für die globale Wirtschaft.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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